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Mittelhochdeutsches Handwörterbuch von Matthias Lexer Bibliographische AngabenLogo dfg
 
bis ebbe (Bd. 1, Sp. 499)
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Artikelverweis NLexer e laut u. buchstabe e (BMZ I. 406a) vgl. Mart. 120, 111. En. 282,16. Wolk. 56. 2,5; e umlaut von a, ë brechung von i, tonloses od. stummes
 
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e in ableit. u. flex. -silben an stelle der mannigfaltigsten kurzen und langen vocale;
 
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ê länge des e, entstanden durch verdichtung aus altem ei oder auch durch zusammenziehung zweier silben (zên = zëhen, dêst = daʒ ist). — e, ë u. ê können mundartl. auch für andere laute eintreten, s. Weinh. al. u. bair. gramm.
 
Artikelverweis 
ê adv., conj. u. präp. s.Lexer êr.
 
Artikelverweis 
ê stf. s.Lexer êwe.
 
Artikelverweis 
ê-âventiure stf. (BMZ I. 72a) unerlaubte liebschaft eines ehegatten Oberl.
 
Artikelverweis  eb s.Lexer obe.
 
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ê-bach stm. gemeindebach Gr.w. 4,303.
 
Artikelverweis  ê-banc stm. bank, worauf nach recht u. herkommen brot u. fleisch etc. feil zu halten war Schm. Fr. 1,5 (Passauer stadtrecht).
 
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ebânus s.Lexer ebênus.
 
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ebbe s.Lexer obe.