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Mittelhochdeutsches Handwörterbuch von Matthias Lexer Bibliographische AngabenLogo dfg
 
bis z (Bd. 1, Sp. 1492 bis Bd. 3, Sp. 1015)
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Artikelverweis  k der harte kehllaut (BMZ I. 777a) , dafür oft c, ch (in Ukn. z. b. kommt bis zum j. 1335 nur ch vor u. erst von da an wechselt es mit k ab). s. Dwb. 5,1 ff.
 
Artikelverweis  z , ʒ (BMZ III. 832a) z, wofür im 12. u. 13. jh. vor i und e auch c geschrieben wird, ist die oberd. lingualaspirata für den anlaut. im in- u. auslaute steht es nach l, r, n u. nach kurzem vocal statt eines gt. tt, tj, wobei es inlaut. in tz übergeht (saz satzes, schaz schatzes = gt. skatts). entspricht es einem gt. t, dann erweicht es sich in- u. auslautend nach vocalen zu ʒ (weiches z, scharfes s) u. wird inlaut. nach kurzem voc. zu ʒʒ (haʒ, haʒʒes). nach conson. kann es nur stehn, wenn vor ihm ein vocal ausgefallen ist: binʒ, hirʒ = ahd. pinuʒ, hiruʒ; mirʒ = mir eʒ u. a. schon früh geht es über in ss, s (s. dass.), vor t muss der übergang in s statt finden: beste, leste, grœste. vgl. Weinh. mhd. gr. § 186 f. z bezaichinet daʒ minn (?) dir Hpt. 17,84.