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Gründliches mythologisches Lexikon von Benjamin HederichLogo textgrid zeno bmbf · Logo textgrid zeno bmbf · Logo textgrid zeno bmbf
 
ZACYNTHVS bis ZEPHỸRVS (Bd. , Sp. )
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Artikelverweis ZACYNTHVS, i, sieh Zazynthus.
 
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ZAGREṼS, ëi, Gr. Ζαγρεὺς, εως, ein Beynamen des Bacchus. Suidas in Ζαγρεὺς, Tom. II. p. 1. Cf. Hesych. in Ζαγρεὺς, p. 409. Jupiter zeugete ihn mit der Proserpina, als ihre Mutter sie in einer Höhle in Sicilien verstecket und ihre Drachen zu deren Bewachung gesetzet hatte, unter deren Gestatt er sich denn ihrer bemächtigte. Nonni Dionys. l. VI. v. 157. Die Riesen zerrissen ihn hernach in dem Gefechte mit den Göttern, dessen zappelndes Herz sodann die Pallas zu dem Jupiter brachte. Tzetz. ad Lycoph. v. 355.
 
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ZANCLVS, i, des Gergenes Sohn, Stephan. Byz. in Ζάγκλη. ein König in Sicilien, von welchem die Stadt Zankle den Namen bekommen, die nachmals Messene genannt worden, zu welcher Orion den Haven bauete. Diod. Sic. l. IV. c. 87. p. 197.
 
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ZARÉTIS, ĭdis, Gr. Ζαρῆτις, ιδος, ein Beynamen der Diana, unter welchem sie die Perser verehreten. Hesych. in Ζαρῆτις, p. 410. Er wird sonst auch Zarietis ausgesprochen. Strabo ap. Salmas. ad eumd. l. c.
 
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ZAREX, écis, Gr. Ζάρηξ, ηκος, ein alter Musicus, welcher seine Kunst selbst bey dem Apollo erlernet, und sein Heldengrab in Attika hatte. Er soll aus Lakonien gebürtig gewesen seyn, und die darinnen gelegene Stadt Zarax von ihm den Namen bekommen haben. Pausan. Attic. c. 38. p. 71.
 
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ZAZYNTHVS, i, oder
 
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ZACYNTHVS, Gr. Ζάζυνθος, ου, ( Tab. XXXI.) des Dardanus Sohn, von welchem die Stadt und Insel Zazynth den Namen bekommen. Pausan. Arcad. c. 24. p. 491. & Steph. Byz. in Ζάκυνθος.
 
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ZEA, æ, Gr. Ζέα, ας, ein Beynamen der Hekate, mit welchem sie dies Athenienser benenneten. Hesych. in Ζέα, p. 410.
 
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ZELVS, i, Gr. Ζῆλος, ου, ( Tab. II.)

[Bd. , Sp. 2497]


Eifer, des Pallas Sohn, welchen er mit der Styx zeugete. Hesiod. Theog. 384.
 
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ZEPHYRÍTIS, ĭdis, Gr. Ζεφυρίτις, ιδος, ein Beynamen der Venus, welchen sie von dem Vorgebirge Zephyrion, in Aegypten, hat, welches ihr gewiedmet war. Steph. Byz. in Ζεφύριον.
 
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ZEPHỸRVS, i, Gr. Ζέφυρος, ου, ( Tab. VII.) des Asträus und der Aurora Sohn. Hesiod. Theog. 379. Hygin. Præf. p. 10. Er war einer von den vier Hauptwinden, und zwar der so genannte Westwind. Er hatte ehemals sein Absehen auf den Hyacinth, einen sehr schönen Jüngling. Weil ihm aber doch Apollo vorgezogen wurde, so rächete er sich dergestalt, daß, als Apollo einstens mit demselben mit der Wurfscheibe spielete, er diese dem Hyacinthe dergestalt auf den Kopf trieb, daß er also fort davon todt blieb. Apollod. l. I. c. 3. §. 3. Er wurde als ein junger Mensch, mit einem angenehmen und freundlichen Gesichte, Flügeln auf dem Rücken, und einem Kranze von allerhand Bluhmen auf dem Kopfe, gebildet. Philostrat. Icon. l. I. c. 24. p. 799. Gyrald. Synt. I. p. 46. Man will ihn auf einem geschnittenen Steine finden, wo eine unbekleidete junge Person steht, die in beyden Händen ein Gewand hält, welches ihr wie ein Segel über dem Kopfe fliegt. Maffei gem. ant. P. III. t. 93. Es pflegete ihm lauter weisses Vieh geopfert zu werden. Virgil. Aen. III. v. 120. & Voss. Theol. gent. l. III. c. 1. Daher zog auch die ihm gewiedmete Bande in dem Rennkreise zu Rom bey ihren Kampfspielen allemal weiß auf. Tertull. de Spectac. c. 9. Er dienete sonst, die Bothen der Götter geschwind fort zu bringen; Virgil. Aen. IV. 222. und hatte zur Gemahlinn eine von den Horen, mit welcher er den Karpon zeugete, den aber Jupiter endlich in allerley Arten der Früchte verwandelte. Serv. ad Virg. Eclog. V. v. 48.