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Gründliches mythologisches Lexikon von Benjamin HederichLogo textgrid zeno bmbf · Logo textgrid zeno bmbf · Logo textgrid zeno bmbf
 
XANTHE bis XANTHVS (Bd. , Sp. )
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Artikelverweis XANTHE, es, Gr. Ξάνθη, ης, ( Tab. III.) des Oceans und der Tethys Tochter. Hesiod. Theog. v. 356. Eigentlich ist es ein Fluß, der einen gelben Sand, oder doch dergleichen Wasser führet, und also den Namen von Ξανθὸς, gelb, hat.
 
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XANTHE, es, ( Tab. XIV.) eine der berühmtesten Amazonen. Hyg. Fab. 163.
 
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XANTHIPPE, es, Gr. Ξανθίππη, ης, ( Tab. XXV.) des Dorus Tochter, die; Pleuron heurathete, und mit ihr den Agenor, die Sterope, Stratonice, und den Leophon zeugete. Apollod. l. I. c. 7. §. 7.
 
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XANTHIPPVS, i, Gr. Ξάνθιππος, ου, ( Tab. XXVI.) einer von des Melanes Söhnen, welche Tydeus hinrichtete, als sie dem Oeneus nachstelleten. Anon. ap. Apollod. l. I. c. 8. §. 5.
 
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XANTHO, us, Gr. Ξανθὼ, οῦς, ( Tab. III.) des Oceans und der Tethys Tochter. Virgil. Georg. IV. v. 336. Sie hat den Namen von Ξανθὸς, gelb. Taubmann. ad l. c.
 
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XANTHO, us, ( Tab. IV.) des Nereus und der Doris Tochter, und also eine von den bekannten Meernymphen. Hygin. Præf. p. 8.
 
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XANTHVS, i, Gr. Ξάνθος, ου, ( Tab. X.) Jupiters Sohn, ein Fluß in Troas, welcher den Trojanern, wider den Achilles, zu Hülfe kam, allein auch darüber von dem Vulcan angesteckt und in solche Noth gesetzet wurde, daß er die Inno um Hülfe anflehete, welche denn endlich dem Vulcanus Einhalt that. Homer. Il Φ. v. 212. & Lucian. Dial. Deor. 20. Er führete diesen Namen aber nur bey den Göttern; denn bey den Menschen hieß er Skamander. Homer. Il. Υ. 74. Sieh Scamandrus.
 
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XANTHVS, i, ( Tab. XVIII.) des Triopas Sohn, von Argos, welcher mit einer Colonie Pelasgier einen Theil Libyens besetzete, darauf aber in die Insel Lesbus übergieng, und dergleichen that. Er gab ihr den Namen Pelasqia, da sie vorher Isa geheissen, welches, sieben Menschenalter vor der deukalionischen

[Bd. , Sp. 2493]


Wasserfluth geschah. Diod. Sic. l. V. c. 82. p. 239.
 
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XANTHVS, i, ( Tab. XVIII.) einer von des Aegyptus funfzig Söhnen, welchen seine Braut, Akarnia, die erste, Hochzeitnacht mit umbrachte. Hygin. Fab. 170.
 
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XANTHVS, i, ein Pferd, welches Neptun dem Peleus auf seiner Hochzeit, nebst noch einem andern, Balius, zum Geschenke gab. Apollod. l. III. c. 12. §. 5. Sie hatten beyde die Podarge zur Mutter, und Achilles, als des Peleus Sohn, bedienete sich noch derselben vor seinem Wagen in dem Kriege vor Troja. Eben dieses Pferd aber fieng einst an zu weinen, und verkündigte seinem Herrn, auf der Juno Anstiften, seinen bevorstehenden Tod, bis es die Furien wieder schweigend machten. Homer. Il. Τ. v. 400. Nach einigen waren solche beyde Pferde ehemals Giganten oder Riesen, und stunden von ihrem Haufen allein den Göttern, wider ihres Gleichen, bey. Ptol. Hephæst. l. V. p. 324. Es ist aber nicht bekannt, auf was Art sie hernach in Pferde verwandelt worden.
 
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XANTHVS, i, eines von den Pferden des Diomedes in Thracien, welche Menschenfleisch fraßen, und von dem Herkules dem Eurystheus gebracht werden mußten. Hygin. Fab. 30.