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Gründliches mythologisches Lexikon von Benjamin HederichLogo textgrid zeno bmbf · Logo textgrid zeno bmbf · Logo textgrid zeno bmbf
 
EÁNVS bis ECHĔPHRON (Bd. , Sp. )
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Artikelverweis EÁNVS, i, ist, nach einigen, der eigentliche Namen des Janus, den man hernachmals in Janus verwandelt hat. Macrob. Saturn. l. I. c. 9. Es soll solcher ab eundo von Gehen kommen. Cic. de N.D. L. II. c. 27. Man gab ihm solchen deswegen, weil er nichts anders, als die Sonne, sey, die niemals still stehe, sondern stets gehe oder laufe. Macrob. l. c.
 
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ECBASIVS, i, Gr. Ἐκβάσιος, ου, ein Beynamen des Apollo, welchem die Griechen zu opfern pflegten, wenn sie eine Schiffahrt gethan hatten und aus dem Schiffe an das Land stiegen. Apollon. I. 966.
 
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ECECHIRIA, æ, Gr. Ἐκεχειρία, ας, war die Göttinn des Stillstandes (induciarum) bey den Griechen, welche bey den Eleern gebildet zu sehen war, wie sie dem Iphitus einen Siegeskranz darreichete. Paus. Eliac. prior. c. 26. p. 339.
 
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ECHĔCLVS, i, Gr. Ἔχεκλος, ου, Agenors Sohn, welchem Achilles vor Troja den Kopf von einander spaltete

[Bd. , Sp. 965]


und also erlegete. Homer. Il. Υ. v. 438. & Pausan. Phoc. c. 27. p. 662.
 
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ECHĔCLVS, i, ein Trojaner, welchen Patroklus unter andern mit erlegete. Homer. Il. Π. v. 694.
 
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ECHEMON, ŏnis, Gr. Ἐχήμων, ονος, ( Tab. XXXI.) einer von den vielen Söhnen des Priamus, den er aber nur mit einem seiner Kebsweiber gezeuget hatte, Apollod. l. III. c. 11. §. 5. und Diomedes hernachmals in dem trojanischen Kriege mit erlegete. Homer. Il. Ε. v. 160.
 
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ECHĔMVS, i, Gr. Ἔχεμος, ου, des Aeropus Sohn, Pausan. Att. c. 41. p. 76. König zu Tegea, in Arkadien, nahm den Zweykampf mit dem Hyllus, des Herkules Sohn an, und erlegete auch denselben glücklich, worauf des Herkules Nachkommen, dem Bedinge nach, in funfzig Jahren an ihre Zurückkunft in den Peloponnesus nicht gedenken durften. Diod. Sic. lib. VI. c. 40. p. 182. Seine Gemahlinn war Timandra, des Tyndareus Tochter, Apollod. l. III. c. 10. §. 6. & Paus. Arcad. c. 5. p. 461. sein Grab aber mit vorgestelltem Zweykampfe lange Zeit zu erwähntem Tegea zu sehen. Id. ib. c. 53. p. 541.
 
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ECHENÁIS, ĭdis, Gr. Ἐχεναῒς, ίδος, eine Nymphe, welche ihre Liebeshändel mit dem Daphnis hatte, und ihm dabey vorher sagte, daß er blind werden würde, wo er dergleichen mit einer andern unternähme; welches denn auch erfolgete, als er sich von der Königinn in Sicilien dazu verleiten ließ. Timæus ap. Parthen. Erot. c. 29. Sieh Daphnis.
 
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ECHĔNEVS, ëi, Gr. Ἐχενεὺς, έως, der älteste, gelehrteste und beredteste Phäacier an des Alcinous Hofe, der insonderheit diesem zuredete, dem Ulysses wohl zu begegnen. Homer. Od. Η. v. 155.
 
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ECHĔPHRON, ŏnis, Gr. Ἐχέφρων, ονος, ( Tab. XXV.) einer von des Nestors und der Anaxibie Söhnen. Apollod. lib. I. c. 9. §. 9.
 
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ECHĔPHRON, ŏnis, ( Tab. XVII.) des Herkules Sohn, welchen er, nebst dem Promachus, mit der Psophis, einer Frauensperson, in Sicilien zeugete. Sie gaben hernach der Stadt Phegeä von dieser ihrer Mutter den

[Bd. , Sp. 966]


Namen Psophis, und hatten mit der Zeit hieselbst beyde ihre schönen Heldengrabmaale. Pausan. Arcad. c. 24. p. 492.