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bis a(b)feileⁿ (Bd. 1, Sp. 88a bis 88b)
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Artikelverweis  PfWB LothWB RhWB F [af M. K. Z.; èf Str. Ndrbetschd. Wörth Lohr] n., Z. auch m., verdoppelt FF: hoher Grad, Gediegenheit, Vollständigkeit. Dis is einer us m FF der versteht seine Sache aufs beste, Pfiffikus Z. Eps us m FF könneⁿ un versteʰn Bf. Dehli. Der kann sin Sach us im FF ʰerus Lützelstn. Dem han ich ufgezäʰlt us um FF Dehli. ‘E gitt for Jümferle wie ier, nit ale Daa Hochzydder. Jer meechte sie derzue noch us em Eff’ Pfm. II 4. ‘Us em Effeff sinn hie d’ Fisch’ ebd. V 8. ‘ich hab min Roll ganz us em Effeff gspielt’ Kettner Mais. 34. — Schweiz. 1, 631.
 
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Fayence (frz. Ausspr.) n. Halbporzellan, Steingut Str. ‘d’ Burjerslytt sinn so ungfähr wie Fayence’ Str. Wibble Wibble = Strossburjer Wibble (von Karl Bernhard) 1. Bdch. Strassburg 1856. 18.

faiangsig [fæiàsìk Olti. Hi. Su.] Adj. aus unechtem Porzellan, aus Fayence verfertigt: s is eⁱⁿ faiangsigeʳ Ofeⁿ. — Schweiz. 1, 633 fiangsig.
 
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feie [feiə Mittl.] Adj. präd. feind, feindselig gestimmt: Er is mⁱr f.
 
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PfWB LothWB RhWB Feiel fast allg. [Fêjl Ensish.; Fèjl Geberschw. Obhergh. Logelnh. Ndhsn. Geisp. Str. Zinsw.; Fejl Molsh. K. Z.]; Fiele [Fièlə Olti.]; File [Fílə Hi. Steinbr. Fil Sier.]; Figl [Fìkl Bisch.] f.
1. Feile.
2. jüd. Lineal Avolsh. — Die ahd. Formen fihala, fīla, mhd. Lexer vīle, feiel, vigel sind im Els. sämtl. vertreten. Pl. ‘die figele’ Chron. 87, 22. ‘Lima Feyhel’ Gol. 205. Schweiz. 1, 779.

Halbrundfeil f. Feile von halbmondförmigem Querschnitt Geberschw.

[Bd. 1, Sp. 88b]


Holzfil f. Feile, mit der man Holz feilt Obhergh.

Iseⁿfeil, Iseⁿfil f. Feile, mit der man Eisen feilt Obhergh.

Sägefil f. Feile, mit der man die Säge schärft Obhergh.Schweiz. 1, 779.

feileⁿ [fèjlə Ndhsn. Str. Zinsw.; fèjlə und fìklə Bisch.; fejlə Molsh. K. Z.]; fieleⁿ [fiələ Pfetterhsn.]; fileⁿ [fílə Sier.] feilen. — Schweiz. 1, 779.

a(b)feileⁿ abfeilen, wegfeilen Bf. Ndhsn. ‘ein feiel damit man den rost abfigelet’ Geiler S. M. 52.