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auʰ bis ich (Bd. 1, Sp. 11b bis 12a)
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Artikelverweis  auʰ, oʰ Liebsd. Lutterb. ó Baldersh.; ày Banzenh.; oi Ruf. Co. Dü.; œi Geisp.; au Str.; œi, œy, œ Z. Ndrbetschd.; œ K.; á Selz. Ndrröd. Bühl; â Rittersho. Hatten; áχ Weissenb. jüd. Die volleren Formen am Satzschluss.] Conj. auch. Auʰ! als Widerrede gegen eine irrige Behauptung, bes. von Knaben gebraucht Str. Aʰ noch [à nòχ Str.] 1. Ausdruck der Entrüstung, wenn eine Arbeit getadelt oder ein Auftrag als unmöglich zurückgewiesen wird; 2. der besonderen Bekräftigung: [Hèṡ prâf kfàə? näml. Fische. — à nòχ Str.] Wënn oʰ Su., wënn auʰ Z. in trotziger Widerrede. Kees e Brot un Raʰmsupp is aʰ gut damit neckt man die Bewohner von Rittersho. wegen ihrer breiten Sprache Ndrbetschd.
 
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Echelter [Éχəltr Rauw.] nur Pl. Früchte der Eberesche, Sorbus aucuparia.
 
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Eich [Aiχ Hattst. Dessenh. Str. Wörth; Æiχ Hf. Han. Ndrbetschd.; Ǽχ Barr Saarunion; Pl. — ə] f. Eiche. Zuo der Eich Marien - Capelle bei Str. Murner Badenf. XXXV 144. Häufiger die Zss. Eichbaum. K. Z. Demin. Eichele n. kleine Eiche. — Schweiz. 1, 72.

Trureich [Trýraiχ Hindish.] f. geköpfte Eiche.

Eichel [Ailə Olti.; Aiχl Str. Wörth; Æiχl K. Z. Ingw. Ndrbetschd.; Ǽχl Barr Saarunion; Pl. –ə] f. ( n. Z.) Eichel. Rda. Gsund wie en Eichel kerngesund: vgl. DWB. 4, 1, 1288. Spw. S het auʰ schun e blindi Söu én E. gfundeⁿ Str.Schweiz. 1, 73.
 
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PfWB LothWB RhWB Eicher, Eichert [Aiχr Su. Mühlb.; Èiχr Sondernach; Ǽχrt Lorenzen] m. Eichhorn. Synon. Eichhälmel; Eichhäsel Z. Demin. Eicherli Fisl. Heidolsh., Eicherle Sier. bis Bf. Eichhörnchen. Flink wie ne E. O. — Schweiz. 1, 73. Eifel Aecher.

PfWB RhWB eichen [æiχə K. Z.; ǽχə Barr] Adj. eichen. Eicheni Schälwëlleⁿ Faschinen aus geschältem Eichenholz.

eichig [aiik Olti. Hi. Obbruck] eichen, aus Eichenholz.
 
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g-eicheⁿ, [kaiə Henfli.] Part. geicht und gicheⁿ [kiχə Ndrbetschd.] eichen, ein Gefäss amtlich messen. Rda. [Tèr e nìk kiχə] der ist nicht geeicht, ist nicht zu füllen, nicht zufrieden zu stellen: vgl. die

[Bd. 1, Sp. 12a]


Wendung: [tes e ə-n àlts Tsàpfəpetəl, tèr e nit tsə felə] Z.Schweiz. 1, 73.
 
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euch, uch, üch [èi Hi.; èiχ Dü. Str. Wörth Ndrbetschd.; æia Su.; ùχ K. Z. Lohr; unbetont iχ, i Str. K. Z.] euch D. und A. Das geʰt eiach nit an Su. Eich han se vergësseⁿ; si han ich (euch) vergësseⁿ Dü. Loˢˢn üʰ nit störeⁿ Str.Schweiz. 1, 74.
 
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ich, ichele [íχ, íχələ Wh.] schön (Kindersprache): [kæl, tes e íχələ!].