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asalwickeⁿ bis ach (Bd. 1, Sp. 10a bis 11a)
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Artikelverweis  asalwickeⁿ [âsàlwikə Ingw.] = absalviereⁿ [àpsàlfiərə M. Bf.; àpsàlfièrə

[Bd. 1, Sp. 10b]


Pfast.] absolvieren: 1. fortschicken; 2. scherzh. prügeln (Anlehnung an salben?).
 
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absolümang [àpsolimà Felleri. Bischw. Meiseng.] Adv. durchaus, unabänderlich, mit Gewalt. — frz. absolument. Schweiz. 1, 43.

absolut [àpsòlyt Hlk. Bf. Hf.; àpsəlyt Roppenzw. Su. Dü. Obbr.] Adv. durchaus, unbedingt: lat. absolute. [Tes ì wìtər ə Ksèts àpsòlyt] gegen ein unverbrüchliches Gesetz Geberschw.
 
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PfWB LothWB RhWB Obs, Obst [Òps fast allg.; Òps und Òpst Hf.] n. Obst. Spw. Vil Duft vil Obs Dü. Bf. ‘Ops’ Fisch. Ehez. 128.

PfWB Kërnobs [Kharnòps K. Z.] n. Kernobst, Äpfel, Birnen.

Risobs [Rísòps Heidw.] n. heruntergefallenes Obst, vielfach zu Schnitzeⁿ verwendet.

PfWB RhWB Steinobs [tǽnòps K. Z.] n. Steinobst, Zwetschen, Pflaumen. ‘Dz Steinobs hats gern kiel’ Str. 1625 JB. VII 112.
 
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PfWB LothWB RhWB obsenat [opsənât Su. Ruf. M. Wh.; òpsənât Winzenh. Bebelnh. Str. Hf. Geud. Lobs. Wörth; àpsənât Bischw. Dunzenh. Ingenh. Brum.] Adj. eigensinnig, nicht zu befriedigen, bes. wählerisch (im Essen, auch Kleidung u. a.), lecker, empfindlich. Ich bin nit o. Hf. [Te priχt œ nit sù ò. tsə sen] die brauchte auch beim Freien nicht so wählerisch zu sein. [Tes e kòr ən òpsənâti] Geud. Mr dörft nit o. mit iʰm siⁿ man hätte nicht nötig so feinfühlig gegen ihn zu sein Horbg. ‘Er isch gar obsenat un will s’ soll ales danze noch syner Pfyff’ Pfm. I 6. ‘Uff einmol kummt awwer so e-n-obsenater Wind’ E. Stöber Schk. 397. ‘D’ Madam isch gewiss e respectawli Frau, awwer ze-n-obsenaat. An de Märkrechnunge derf kein Dibbele fehle Pick Mo. 4. ... un derby isch er noch wunderli un obsenaat ders. 19. Selten die dem Lat. nähere Form obstinat Str. obsenater dass. Die Endung stammt hier wohl aus frz. opiniâtre.
 
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Observation [Opsèrwatsin Osenb.] f. Bemerkung, Vorwurf. Mach mr ke Observationeⁿ!
 
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-ach Endung vieler am Wasser gelegener Orte: Illzach, Brubach, Sondernach; jetzt in der Mundart –a und –i gesprochen: [Stərn] Sondernach, [Metlâ] Mittlach, [Tùrni] Dornach JB. VIII 136, IX 213. Stöber.Schweiz. 1, 63.

[Bd. 1, Sp. 11a]



 
Artikelverweis  ach [àχ allgem., Nbf.Z.] Interj.
1. des Schmerzes und Mitleids: Er het nit ach un nit weʰ gseit Hf. Ach e leider ach und leider! wozu ein Spötter hinzufügt: un keⁱⁿ Sprosseⁿ, als ob er Leiter verstanden hätte Z.
2. der Ungeduld, der Zurückweisung: Glaübs du, dass er hent (heut Abend) noʰ kommt? — Ach! Hf. Ach, geʰ mⁱr doch ëⁿwëg! Hf. ‘Ach leyder Ah, heu, interjectio dolentis’ Dasyp. Schweiz. 1, 64.