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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
ausrülpsen bis aussäckeln (Bd. 1, Sp. 942)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) ausrülpsen, eructare.
 
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ausrunden, ausründen, rotundare, etwas stärker als abrunden, rund ausarbeiten; sich ausrunden, vervollkommnen: die äpfel runden sich aus; eben da rundet sich ihr system aus. Klinger 11, 204; der staat rundete sich allmälich mehr aus; so ründet sich alles eckige in der welt aus. 11, 158.
 
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ausruns, oder wie Maaler 45b schreibt, ausrunsch, m. effusio, profusio, ein altes wort, vgl. ahd. runs. Graff 2, 519.
 
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ausrupfen, evellere, ausraufen, von gras, haar, wolle, federn: die jungen gänse verstanden sich gleich aufs ausrupfen des grases;

man rupft uns steif die federn aus.
Soltau 465;

wegen der küsse, die ich dir gleichsam auf den weg gebe, der haare, die ich deinentwegen ausrupfe, und der thränen, die ich so häufig vergiesze. Opitz 1, 275.
 
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ausrüsten, armare, instruere: ein heer, ein schif, die flotte, den wagen ausrüsten; sich ausrüsten, kleiden. Garg. 173b; lebe wol, mein kind, gott rüste dich aus mit mut und kraft; ein stumpfer kopf ist durch erlernung sehr wol, sogar bis zur gelehrsamkeit auszurüsten. Kant 2, 155; bebe, sohn des staubs, der du dich so kühn zum feigen betrug ausrüstest. Klinger 2, 265. auch bei den handwerkern gilt ausrüsten für zurüsten.
 
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ausrüstung, f. instructio, armatura: der verstand ist einer belehrung und ausrüstung durch regeln fähig. Kant 2, 155.
 
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ausrutschen, prolabi, ausgleiten.
 
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ausrütteln, excutere, ausschütteln: körner, stroh ausrütteln.
 
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aussaat, f. sementis, sowol das säen selbst, als das dazu bestimmte getraide: ein fetter acker verlangt vier scheffel aussaat. figürlich, seine aussaat von blattern und runzeln. J. Paul uns. loge 3, 166; die aussaat des bösen wuchert; die grosze aussaat, der todtenacker, wie goth. manasêþs, männersaat, volk, welt.
 
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aussacken, effundere, aus dem sack schütten: korn, kartoffeln aussacken; nachdem nun die statt also zugerüst und ausgesacket (ausgeplündert, saccagée) war. Garg. 202b.
 
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aussäckeln, was ausbeuteln: ich bin ausgesäckelt, habe mein geld ausgegeben; sie haben dich schön ausgesäckelt heute. Fr. Müller 2, 118. bei Stieler 1660 ausseckeln.

 

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11) falschwitzig
 ... falschwitzig , nach seiner art, falschwitzig, bisweilen schmutzig. Ramler dichtk. des Hor. s. 85 .
 
12) fein
 ... ; so ist sie auch fein schmutzig fett, dasz allzeit ihr anklebt das bett.
 
13) flaum
 ... möglich. unter den heutigen mundarten ein nd. adj. vlaum schmutzig, trübe von wasser und auge ( Schambach 271 b
 
14) flecksiedern
 ... flecksiedern , schmutzig wie ein flecksiedern wammesz. Schwabe tintenf. A 5
 
15) fotze
 ... penis und praeputium. Was die deutung dieser beiden, schmutzig angelaufenen wörter belangt, so nehme ich auch für sie den
 
16) fuchser
 ... Stalder 1, 401 . 2) ein schmutzig geiziger, ein knicker. in Tirol ( Schöpf 158 ).
 
17) fud
 ... schwache biegung angenommen. Dasz dasselbe im nhd. ein schmutzig angelaufenes, in anständiger sprache durchaus gemiedenes ist, wurde schon sp.
 
18) fut
 ... 1) cunnus, vulva. dies die richtige schreibung des als schmutzig geltenden und darum gemiedenen wortes; doch wird, da wir zur
 
19) garstig
 ... noch heute auch abschreckend überhaupt. 4) schmutzig im sittlichen sinne. a) unsittlich, namentlich auch '
 ... schimpft, räsonniert u. ä. c) schändlich, gemein, schmutzig, niedrig überhaupt, im gegensatz zu ehre, sitte u. ä.:
 ... alle garstig - geizige, sordide avari. 147 ( jetzt schmutzig geizig), vgl. unter II, 1, e; dis ist
 ... Aber auch oberd.: kärnt. gaschtik ( neben garstik), garstig schmutzig, häszlich Lexer 108 , schwäb. gastig
 
20) genetzt
 ... mitbruder, der ( beim essen ) bis an den rückgrat schmutzig und bis auf die knochen genetzt erscheint. Göthe
 
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