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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
gärtnerkunst bis gärtnerwohnung (Bd. 4, Sp. 1424)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) gärtnerkunst, f. topiaria Steinbach 1, 910, Frisch 1, 322a, gartenkunst.
 
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gärtnerland, n. terra pulla Stieler 1063, schwarze gartenerde.
 
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gärtnermädchen, n. hortulani puella. J. G. Haas. eine komische oper das gärtnermädchen von Musäus (nicht von Weisze, wie V, xlix irrig steht).
 
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gärtnermeister, m. meister in einer gärtnerinnung, wie noch in Bamberg, Ulm.
 
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gärtnern, den gärtner machen, gärtnerei treiben, z. b. er gärtnert gern. Campe. auch angärtnern u. ä.: ich glaub, es gibt viele, die es dem lieben gott verargen, dasz er ganze strecken boden mit diesen rosen (alpenrosen) angegärtnert hat. Felder reich u. arm 313, aber gärtnen (s. d.) ist die alem. form, die er nicht zu meiden gebraucht hätte. bei Gotthelf 6, 334 das baumgärtnern verstehn.
 
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gärtnernahrung, f. gleich gärtnerei 4, in Schlesien (s.gärtnerstelle); in Sachsen gartennahrung, z. b. bei Freiberg.
 
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gärtnerschurz, m. schurz, schürze die der gärtner bei der arbeit trägt:

und morgen sehn wir euch
zu einem gärtnerschurz betitelt.
Wieland 23, 199.


 
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gärtnerstelle, f. gartengut, gärtnernahrung: vom scholzen wegen einer gärtnerstelle 1 thl. (grundzins). cod. dipl. Siles. 4, 120, vom j. 1743; es bestehen gegenwärtig neben den bauernahrungen, welche früher allein beäckert waren, so viele kleine beäckerte gärtner- und häuslerstellen, dasz ihre anzahl die der bauergüter um mehr als das fünffache übersteigt. das. einl. s. 112. dazu gärtnerstellenbesitzer schles., auch kurz stellenbesitzer.
 
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gärtnerverein, m. gartenbauverein.
 
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gärtnerweib, n. gärtnerin, doch meist geringschätzig:

die dieses gärtnerweib in ihrer einfalt schauen ...
Canitz (1727) 202;

du (caffeegott) der du mit caffee die Leipziger belebest
und zur vornehmen frau ein gärtnerweib erhebest.
Zachariä renomm. 3, 90.


 
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gärtnerwohnung, f.

 

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11) falschwitzig
 ... falschwitzig , nach seiner art, falschwitzig, bisweilen schmutzig. Ramler dichtk. des Hor. s. 85 .
 
12) fein
 ... ; so ist sie auch fein schmutzig fett, dasz allzeit ihr anklebt das bett.
 
13) flaum
 ... möglich. unter den heutigen mundarten ein nd. adj. vlaum schmutzig, trübe von wasser und auge ( Schambach 271 b
 
14) flecksiedern
 ... flecksiedern , schmutzig wie ein flecksiedern wammesz. Schwabe tintenf. A 5
 
15) fotze
 ... penis und praeputium. Was die deutung dieser beiden, schmutzig angelaufenen wörter belangt, so nehme ich auch für sie den
 
16) fuchser
 ... Stalder 1, 401 . 2) ein schmutzig geiziger, ein knicker. in Tirol ( Schöpf 158 ).
 
17) fud
 ... schwache biegung angenommen. Dasz dasselbe im nhd. ein schmutzig angelaufenes, in anständiger sprache durchaus gemiedenes ist, wurde schon sp.
 
18) fut
 ... 1) cunnus, vulva. dies die richtige schreibung des als schmutzig geltenden und darum gemiedenen wortes; doch wird, da wir zur
 
19) garstig
 ... noch heute auch abschreckend überhaupt. 4) schmutzig im sittlichen sinne. a) unsittlich, namentlich auch '
 ... schimpft, räsonniert u. ä. c) schändlich, gemein, schmutzig, niedrig überhaupt, im gegensatz zu ehre, sitte u. ä.:
 ... alle garstig - geizige, sordide avari. 147 ( jetzt schmutzig geizig), vgl. unter II, 1, e; dis ist
 ... Aber auch oberd.: kärnt. gaschtik ( neben garstik), garstig schmutzig, häszlich Lexer 108 , schwäb. gastig
 
20) genetzt
 ... mitbruder, der ( beim essen ) bis an den rückgrat schmutzig und bis auf die knochen genetzt erscheint. Göthe
 
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