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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
gartenbesitzer bis gartenbohne (Bd. 4, Sp. 1402 bis 1403)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) gartenbesitzer, m.: die anglomanie so vieler deutschen gartenbesitzer. Schiller 1236a.
 
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gartenbesorgung, f.: gärtnerei und gartenbesorgung. Göthe 58, 191.
 
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gartenbesprenzer, m. irrigator hortorum, dem die bewässerung, besprengung der gärten aufgetragen ist: Alexander, der auch seine gartenleut stattlich begabet und Abartonio seim gartenbesprentzer ein feines landgut verehrte. M. Sebiz feldbau vorr. 3b, s. DWB besprenzen, DWB entsprenzen.
 
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gartenbestellung, f. bestellung des gartens ( Campe):

greis, nicht fehlet die kund' in tüchtiger gartenbestellung.
Voss Od. 24, 244.


 
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gartenbiene, f. im gegensatz zur wilden oder waldbiene, gartenbienen apes domesticae, mansuetae Stieler 145, gartenbien oder zamer bien Henisch 1360;

es ruht sich süsz, wenn maienkäfer schnurren ...
und holden schlummersang die gartenbienen surren.
Schmidt von Wern. alm. f. 1802 s. 122.

vergl. übrigens umgekehrt bienengarten sp. 1391, im walde, von wilden bienen.
 
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gartenbienenzucht, f. z. b. Ölrichs bemerkungen über den nutzen der garten-bienen-zucht der landleute u. s. w. 1797.
 
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gartenbirn, f. im gegensatz zur wilden birn. Adelung.

[Bd. 4, Sp. 1403]



 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) gartenblende, f. eine blende (s. d. 4), schützende grüne wand u. ä. im garten, besonders hinter bänken:

da wuchs behende
hoch über eine gartenblende
ein kopf, ein langer hals heran.
J. Fr. Kind ged.


 
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gartenblume, f. flos hortensis Stieler 203, im gegensatz zur feldblume, waldblume u. a.;

wie statt des thaus, der gartenblumen tränkt,
ich diesen (gestickten blumen) oft der thränen thau geschenkt.
Gökingk lied. zweier lieb. 130 (155).


 
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gartenboden, m. guter gartenboden, erdboden zum gartenbau dienlich.
 
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gartenbohne, f. die grosze bohne, faba major vulgaris Frisch 1, 117b, gartenbohnen fabae hortenses 322a, im gegensatz zu den feldbohnen. Krünitz 16, 392.

 

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11) falschwitzig
 ... falschwitzig , nach seiner art, falschwitzig, bisweilen schmutzig. Ramler dichtk. des Hor. s. 85 .
 
12) fein
 ... ; so ist sie auch fein schmutzig fett, dasz allzeit ihr anklebt das bett.
 
13) flaum
 ... möglich. unter den heutigen mundarten ein nd. adj. vlaum schmutzig, trübe von wasser und auge ( Schambach 271 b
 
14) flecksiedern
 ... flecksiedern , schmutzig wie ein flecksiedern wammesz. Schwabe tintenf. A 5
 
15) fotze
 ... penis und praeputium. Was die deutung dieser beiden, schmutzig angelaufenen wörter belangt, so nehme ich auch für sie den
 
16) fuchser
 ... Stalder 1, 401 . 2) ein schmutzig geiziger, ein knicker. in Tirol ( Schöpf 158 ).
 
17) fud
 ... schwache biegung angenommen. Dasz dasselbe im nhd. ein schmutzig angelaufenes, in anständiger sprache durchaus gemiedenes ist, wurde schon sp.
 
18) fut
 ... 1) cunnus, vulva. dies die richtige schreibung des als schmutzig geltenden und darum gemiedenen wortes; doch wird, da wir zur
 
19) garstig
 ... noch heute auch abschreckend überhaupt. 4) schmutzig im sittlichen sinne. a) unsittlich, namentlich auch '
 ... schimpft, räsonniert u. ä. c) schändlich, gemein, schmutzig, niedrig überhaupt, im gegensatz zu ehre, sitte u. ä.:
 ... alle garstig - geizige, sordide avari. 147 ( jetzt schmutzig geizig), vgl. unter II, 1, e; dis ist
 ... Aber auch oberd.: kärnt. gaschtik ( neben garstik), garstig schmutzig, häszlich Lexer 108 , schwäb. gastig
 
20) genetzt
 ... mitbruder, der ( beim essen ) bis an den rückgrat schmutzig und bis auf die knochen genetzt erscheint. Göthe
 
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