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gartenkirsche bis gartenkrug (Bd. 4, Sp. 1408)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) gartenkirsche, f. prunus cerasus. Nemnich.
 
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gartenklee, m. eine kleeart (öcon. lex., Krünitz):

er glich dem edlen gartenklee,
der zeitig aufwärts steiget,
und nicht der trägen aloe,
die späte blühten zeiget.
Hagedorn 3, 113.


 
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gartenknecht, streifender landsknecht, s. DWB gartknecht.
 
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gartenknecht, m. ein gehülfe des gärtners für geringere arbeiten Adelung: dasz ein ieder von denen ihm untergebenen garten-knechten und arbeitern das anbefohlene mit fleisz verrichte. öcon. lex. 752.
 
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gartenkohl, m.
1) brassica oleracea Nemn. (vgl. kohl 5), gartenkl brassica sativa Alberus CC 2a;

der hase lauscht im gartenkohl.
Schmidt von Werneuchen ged. 66. 118.


2) cunila gartenkoel Trochus L ija, im 15. jahrh. gartenkol, gartkol u. ä., satureia Dief. 514b; gartenkole, gartekl (auch gartenkresse) nov. gl. 327b. vgl. unter kohl 5, kohlsaat 2, a.
 
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gartenkraut, n.
1) gemüse im garten wachsend oder gewachsen, mhd. gartcrût holus Nyerup symb. 330, sum. 44, 41, auch gartenkrût, auf den krautbeeten:

dô si mit ir gesellen (dirnen) zuo dem tanze wolten gân,
dô liefen si mir beide durch mîn gartenkrût ...
kein gewisseʒ (sicheres) tor enmohte dô vor in bestân. Neidhart 232, 13.

nhd.: gartenkraut oder muskraut oder kol, olus. voc. 1482 k ijb; gartenkräuter säen u. a. Henisch 1360; der regen ... macht gras und gartenkräuter grün. Göthe 27, 239.
2) abrotanum, stabwurz oder schoszwurz oder gartenkrut, Gersdorf 100, wie gartenwurz, s. garthagen.
3) schafgarbe, garbenkraut. Nemnich.
 
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gartenkrengel, m. der neuntödter, auch wartenkrengel (vgl. unter gartenwerk). Nemnich 3, 323.
 
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gartenkresse, f. nasturtium hortense Wack. voc. opt. 52b, gartenkresz oder prunkresz oder kresz, nasturcium voc. 1482 k ijb, vgl. DWB kresse 2, a. im 15. jh. auch gartkresse, gartenkirse, gartkirse u. ä., auch satureia Dief. 375b. 514b, nov. gl. 327b, wie mhd. gartkrût gartenkraut. vgl. nordengl. garth-cresse sp. 1390.
 
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gartenkressig, m. cardamum. Maaler 157c, M. Kramer 1719, bei Frisius 191a auch wasserkressig, brunnenkressig; s. kressig.
 
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gartenkröte, f. rubeta, bufo, die gartenkrott Maaler 157c, Henisch 1361, z. b.: die welt .. kan nicht dann sich selbs lieben .. auch in gott, dem sie etwa .. Judas kuss beut, nun (d. i. nur) dasz er sie fülle wie ein gartenkrotten, sie sehe in sonst nit durch einen zaun an. Frank spr. 2, 26b, das füllen erklärt sich unter kröte 2, c, ebenso ist gemeint erdenwurm Zimm. chr. 1, 260, von unersättlich geizigen, letzteres aber zugleich von einem landgierigen herren, wie bei Abschatz ged. 1704 s. 59 die krötten, die unsern Rhein betretten (Gödeke 11 bücher deutscher dicht. 1, 463a) von den Franzosen die Straszburg raubten. zur benennung vgl. DWB gartenfrosch, auch erdkröte, erdfrosch V, 2416 unten.
 
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gartenkrug, m. gieszkanne. J. G. Haas.

 

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11) falschwitzig
 ... falschwitzig , nach seiner art, falschwitzig, bisweilen schmutzig. Ramler dichtk. des Hor. s. 85 .
 
12) fein
 ... ; so ist sie auch fein schmutzig fett, dasz allzeit ihr anklebt das bett.
 
13) flaum
 ... möglich. unter den heutigen mundarten ein nd. adj. vlaum schmutzig, trübe von wasser und auge ( Schambach 271 b
 
14) flecksiedern
 ... flecksiedern , schmutzig wie ein flecksiedern wammesz. Schwabe tintenf. A 5
 
15) fotze
 ... penis und praeputium. Was die deutung dieser beiden, schmutzig angelaufenen wörter belangt, so nehme ich auch für sie den
 
16) fuchser
 ... Stalder 1, 401 . 2) ein schmutzig geiziger, ein knicker. in Tirol ( Schöpf 158 ).
 
17) fud
 ... schwache biegung angenommen. Dasz dasselbe im nhd. ein schmutzig angelaufenes, in anständiger sprache durchaus gemiedenes ist, wurde schon sp.
 
18) fut
 ... 1) cunnus, vulva. dies die richtige schreibung des als schmutzig geltenden und darum gemiedenen wortes; doch wird, da wir zur
 
19) garstig
 ... noch heute auch abschreckend überhaupt. 4) schmutzig im sittlichen sinne. a) unsittlich, namentlich auch '
 ... schimpft, räsonniert u. ä. c) schändlich, gemein, schmutzig, niedrig überhaupt, im gegensatz zu ehre, sitte u. ä.:
 ... alle garstig - geizige, sordide avari. 147 ( jetzt schmutzig geizig), vgl. unter II, 1, e; dis ist
 ... Aber auch oberd.: kärnt. gaschtik ( neben garstik), garstig schmutzig, häszlich Lexer 108 , schwäb. gastig
 
20) genetzt
 ... mitbruder, der ( beim essen ) bis an den rückgrat schmutzig und bis auf die knochen genetzt erscheint. Göthe
 
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