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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
gartengott bis gartenhaue (Bd. 4, Sp. 1405 bis 1406)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) gartengott, m. gartengötter, dii hortorum, ut Saturnus, Apollo, Flora, Pomona, Bacchus, Ceres. Henisch 1360, man stellte sie ja nach ital. vorgange damals wieder im garten auf; auch Priapus, der gartengott (vgl. DWB gartenmann 5). bei Campe eine gartengöttin, mit beleg. s. auch DWB gartentempel.
 
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gartengras, n. gras das im garten wächst. Adelung, nach dem öcon. lex. 853, auf dem auch seine weitere angabe von dem grase an rainen u. s. w. beruht, das ebenso heisze, aber irrig und nur aus flüchtigem lesen.
 
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gartengrotte, f. crypta topiaria Stieler 1043.
 
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gartengruft, f. grotte in einem garten (J. Paul), oder grab in einem garten. Campe.
 
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gartengut, n. das gut eines gärtners (s. d. II, 2), noch jetzt sächs.: zumal da er die kuh nicht von séinem futter erhalte und den mist nicht auf des wirths felder, sondern auf seines garten-guts-felder führe. Klingner dorfr. 2, 148, aus dem östl. Thüringen, vom j. 1728; die schreibung ist im 17. 18. jahrh. häufig so und läszt die art der entstehung solcher zusammensetzungen wie hier gartengutsfeld sehen.
 
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gartengutsbesitzer, m. gleich gärtner II, 2, s. d.
 
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gartenhacke, f. gleich gartenhaue. Campe.
 
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gartenhaft, gartenähnlich: das ganze land ist dort so gartenhaft. H. Heine reiseb. 4, 15.
 
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gartenhag, gartenhahn, s. DWB garthagen.
 
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gartenhaken, m. pertica falcata, gartenhacken. Henisch 1360. *) Markschiff oder markschiffer-gespräch von der Frankfurter mesz, darinn alles, was in derselben mesz namhaftes und seltzames zu sehen, beschrieben ist, durch Marx Mangold o. o. 1596 (E. Weller, neue originalpoesien Fischarts 1854 s. 43), nachträglich zu V, xxxiii.

[Bd. 4, Sp. 1406]



 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) gartenhaue, f. haue, kleiner karst als gartengerät. Adelung; gartenhaw, sarculum Henisch 1360, gartenhäwlein Denzler 2, 121b.

 

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11) falschwitzig
 ... falschwitzig , nach seiner art, falschwitzig, bisweilen schmutzig. Ramler dichtk. des Hor. s. 85 .
 
12) fein
 ... ; so ist sie auch fein schmutzig fett, dasz allzeit ihr anklebt das bett.
 
13) flaum
 ... möglich. unter den heutigen mundarten ein nd. adj. vlaum schmutzig, trübe von wasser und auge ( Schambach 271 b
 
14) flecksiedern
 ... flecksiedern , schmutzig wie ein flecksiedern wammesz. Schwabe tintenf. A 5
 
15) fotze
 ... penis und praeputium. Was die deutung dieser beiden, schmutzig angelaufenen wörter belangt, so nehme ich auch für sie den
 
16) fuchser
 ... Stalder 1, 401 . 2) ein schmutzig geiziger, ein knicker. in Tirol ( Schöpf 158 ).
 
17) fud
 ... schwache biegung angenommen. Dasz dasselbe im nhd. ein schmutzig angelaufenes, in anständiger sprache durchaus gemiedenes ist, wurde schon sp.
 
18) fut
 ... 1) cunnus, vulva. dies die richtige schreibung des als schmutzig geltenden und darum gemiedenen wortes; doch wird, da wir zur
 
19) garstig
 ... noch heute auch abschreckend überhaupt. 4) schmutzig im sittlichen sinne. a) unsittlich, namentlich auch '
 ... schimpft, räsonniert u. ä. c) schändlich, gemein, schmutzig, niedrig überhaupt, im gegensatz zu ehre, sitte u. ä.:
 ... alle garstig - geizige, sordide avari. 147 ( jetzt schmutzig geizig), vgl. unter II, 1, e; dis ist
 ... Aber auch oberd.: kärnt. gaschtik ( neben garstik), garstig schmutzig, häszlich Lexer 108 , schwäb. gastig
 
20) genetzt
 ... mitbruder, der ( beim essen ) bis an den rückgrat schmutzig und bis auf die knochen genetzt erscheint. Göthe
 
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