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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
gabenfresser bis gabgebig (Bd. 4, Sp. 1124)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) gabenfresser, m. spöttisch, richter der bestechung annimmt, δωροφάγος. Denzler ('dorica musa clarus'), Aler, Frisch.
 
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gabengeiz, m. gier nach geschenken, überschrift eines epigramms Logau 2, 166, 40 von bestechlichkeit der beamten.
 
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gabengierig, strenicus, strenarum cupidus, gabengyrich voc. opt. Lpz. 1501 Cc 5b, nrh. gavengyrich gemma Dief. 555b.
 
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gabenherre, m. unterbornmeister im salzwerke zu Halle. Frisch 1, 312a. s. DWB gabe II, 1.
 
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gabenkarte, f. schenkungsurkunde. Stumpf 291b. Frisch. vgl. gabbrief und karte.
 
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gabenreich, reich an fähigkeiten. Stieler 1582, M. Kramer 1787.
 
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gabentempel, m. schweiz., halle zur ausstellung der preise, bei schützenfesten, auch gabensaal Keller grüner Heinr. 4, 454 (s. DWB gabe II, 1, c); bair. tirol. besthalle, von das best der preis (1, 1661. Fischart glückh. sch. 99. Göthe 42, 25. 257).
 
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gaber, m. donator. Dief. 190b.
 
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gabeselig, bei Göthe, gebildet wie redselig, vom munde der geliebten:

sie (die götter) drängten mich zum gabeseligen munde. 3, 29 (tril. d. leid.).


 
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gabgeber, m. collibista, auch gabnemer. voc. 1482 i 8b.
 
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gabgebig, freigebig: damit nit die miltigkeit z vil gabgebig und hilfreich das vermögen erschöpf. Frank chron. 110a. ähnlich gibbelgäbig gegen die armen. v. Horn rhein. dorfgesch. 2, 246, das mit seinem ablaut an 'gib und gäb' sp. 1117 erinnert.

 

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11) falschwitzig
 ... falschwitzig , nach seiner art, falschwitzig, bisweilen schmutzig. Ramler dichtk. des Hor. s. 85 .
 
12) fein
 ... ; so ist sie auch fein schmutzig fett, dasz allzeit ihr anklebt das bett.
 
13) flaum
 ... möglich. unter den heutigen mundarten ein nd. adj. vlaum schmutzig, trübe von wasser und auge ( Schambach 271 b
 
14) flecksiedern
 ... flecksiedern , schmutzig wie ein flecksiedern wammesz. Schwabe tintenf. A 5
 
15) fotze
 ... penis und praeputium. Was die deutung dieser beiden, schmutzig angelaufenen wörter belangt, so nehme ich auch für sie den
 
16) fuchser
 ... Stalder 1, 401 . 2) ein schmutzig geiziger, ein knicker. in Tirol ( Schöpf 158 ).
 
17) fud
 ... schwache biegung angenommen. Dasz dasselbe im nhd. ein schmutzig angelaufenes, in anständiger sprache durchaus gemiedenes ist, wurde schon sp.
 
18) fut
 ... 1) cunnus, vulva. dies die richtige schreibung des als schmutzig geltenden und darum gemiedenen wortes; doch wird, da wir zur
 
19) garstig
 ... noch heute auch abschreckend überhaupt. 4) schmutzig im sittlichen sinne. a) unsittlich, namentlich auch '
 ... schimpft, räsonniert u. ä. c) schändlich, gemein, schmutzig, niedrig überhaupt, im gegensatz zu ehre, sitte u. ä.:
 ... alle garstig - geizige, sordide avari. 147 ( jetzt schmutzig geizig), vgl. unter II, 1, e; dis ist
 ... Aber auch oberd.: kärnt. gaschtik ( neben garstik), garstig schmutzig, häszlich Lexer 108 , schwäb. gastig
 
20) genetzt
 ... mitbruder, der ( beim essen ) bis an den rückgrat schmutzig und bis auf die knochen genetzt erscheint. Göthe
 
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