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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
futterwerk bis futtig (Bd. 4, Sp. 1101)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) futterwerk, n. pelzwerk zu unterfutter schw. foderverk, dän. foervärk.
 
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futterwerth, m. der gehalt wie der preis, die das futter hat. fütterungsartikel von verschiedenem futterwerth. bei einem vorübergehenden regen in der heuernte pflegt der landmann zu sagen: »es regnet haber ins heu«, aber bei häufigem regen verliert das heu sehr an futterwerth und kann selbst verderben.
 
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futterwicke, f. vicia sativa, eine so wol zu grünem futter und heu, als auch zu körnerfutter für das vieh sehr häufig auf dem felde gebaute einjährige schotenfrucht. Krünitz 15 (1786), 591. Weber ökonom. lex. 176b. futterwicke, vicia pabularis. Stieler 2531. schw. fodervicker m., dän. fodervikke.
 
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futterwiese, f. eine wiese deren gras als grünfutter verfüttert wird. das wort kommt auch als name einer wiese des dorfes Heidelbach bei Alsfeld in Oberhessen vor.
 
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futterzeit, f. die zeit des fütterns. so z. b. bei einem brütenden vogel die zeit, wann er sein futter sucht: merke im frühling, wo er (ein schwarzspecht) in einen hohlen baum nistet; wenn nun die brutzeit vorbey ist, und er ausfleucht nahrung zu suchen, so treibe einen harten quast in die öffnung des einflugs. stelle dich hinter den baum auf die lauer, bis der vogel zurück kommt zur futterzeit. Musäus (1787) 5, 173.
 
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futterzeug, m. und n. zeug zu unterfutter unter kleidungsstücke. der futterzeug, textum subsutile. Steinbach 2, 1101.
schw. fodertyg n.
 
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futterzulage, f. ein mehr an futter, als dem vieh gewöhnlich gegeben wird. bei sehr starker arbeit musz das vieh eine futterzulage erhalten. Löbe kleines lex. der land- u. hauswirthschaft 362.
 
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futthechel, f., s. DWB futhechel.
 
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futthosen, s. DWB futhosen.
 
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futtieren, s. futieren.
 
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futtig, adj. lumpig, dünn, lose, locker, nd., s. Dähnert 136a. fuddig tüg, dünnes, loses, ingleichen altes zeug. brem. wb. 1, 461. Richey 67. Schütze 1, 339. in den marken futtiger boden, lockerer boden. Weber ökonom. lex. 176b.
abgeleitet von nd. fudden, lumpen, lappen, ingleichen dünnes und loses zeug. brem. wb. 1, 461. in den beiden ersten bedeutungen auch bei Richey 67. nnl. vodde, vod, lumpe, fetze. woher dieses wort?

 

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11) falschwitzig
 ... falschwitzig , nach seiner art, falschwitzig, bisweilen schmutzig. Ramler dichtk. des Hor. s. 85 .
 
12) fein
 ... ; so ist sie auch fein schmutzig fett, dasz allzeit ihr anklebt das bett.
 
13) flaum
 ... möglich. unter den heutigen mundarten ein nd. adj. vlaum schmutzig, trübe von wasser und auge ( Schambach 271 b
 
14) flecksiedern
 ... flecksiedern , schmutzig wie ein flecksiedern wammesz. Schwabe tintenf. A 5
 
15) fotze
 ... penis und praeputium. Was die deutung dieser beiden, schmutzig angelaufenen wörter belangt, so nehme ich auch für sie den
 
16) fuchser
 ... Stalder 1, 401 . 2) ein schmutzig geiziger, ein knicker. in Tirol ( Schöpf 158 ).
 
17) fud
 ... schwache biegung angenommen. Dasz dasselbe im nhd. ein schmutzig angelaufenes, in anständiger sprache durchaus gemiedenes ist, wurde schon sp.
 
18) fut
 ... 1) cunnus, vulva. dies die richtige schreibung des als schmutzig geltenden und darum gemiedenen wortes; doch wird, da wir zur
 
19) garstig
 ... noch heute auch abschreckend überhaupt. 4) schmutzig im sittlichen sinne. a) unsittlich, namentlich auch '
 ... schimpft, räsonniert u. ä. c) schändlich, gemein, schmutzig, niedrig überhaupt, im gegensatz zu ehre, sitte u. ä.:
 ... alle garstig - geizige, sordide avari. 147 ( jetzt schmutzig geizig), vgl. unter II, 1, e; dis ist
 ... Aber auch oberd.: kärnt. gaschtik ( neben garstik), garstig schmutzig, häszlich Lexer 108 , schwäb. gastig
 
20) genetzt
 ... mitbruder, der ( beim essen ) bis an den rückgrat schmutzig und bis auf die knochen genetzt erscheint. Göthe
 
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