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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
futtertrespe bis futterwaare (Bd. 4, Sp. 1097 bis 1100)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) futtertrespe, f. bromus giganteus. der name, weil sie ein nahrhaftes, gesundes gras zu futter ist.
 
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futtertrog, m.
1) ein trog aus dem das vieh sein futter friszt. auch von einer krippe: als sie von ohngefehr in den futtertrog (der ziege) sahe und einen ganzen hauffen goldner blätter darinnen erblickte. Musäus (1787) 2, 95.
dagegen schw. fodertrg, dän. fodertrug, ein trog zum brühen des viehfutters, ein trog zum bereiten des viehfutters. in manchen gegenden Deutschlands, z. b. an und auf dem Vogelsberge, geschieht jenes brühen in einem ausgehauenen groszen steine, der deshalb futterstein genannt wird.
2) ein trog, in dem wurzelgewächse zu viehfutter klein gestoszen oder mit dem futterstampfeisen ganz klein zum verfüttern zerschnitten werden.
 
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futtertuch, n.
1) ein tuch, in das beim holen von viehfutter dieses gebunden wird, besonders wenn dasselbe nach hause getragen werden musz.
2) ein tuch etwas hineinzuschlagen, ein tuch als futter über etwas, es zu um- und überdecken. so von einem stück tuch als »futter« einer kugel. s. DWB futter II 2). bey der büchssen hat er nicht wol gewischt, oder das pulver het gepflischt, oder der schusz versagt, oder jhn verwagt, oder nicht recht eingeraumt, oder der filtz versaumt, oder das pulver wer zu feucht, oder das futtertuch zu leicht, oder der schwamm nicht brennt u. s. w. Fischart Garg. (1608) X 8b.
3) tuch zu unterfutter, pannus subsuendo serviens. dies die geläufigste und älteste bedeutung, wie denn schon mhd. fuotertuoch = futterleinwand im Münchner stadtrecht 321 sich findet. nhd. ftertch. Dasypodius 334c. »pannus subdititius, futter, futterthch«. Alberus dict. 664a. futertuch, it. fodra. Junius nomencl. (1577) 132b. ihme kuntschaft und zeugknüs z geben wie hoch in der zal die ftertch bey uns zu Villingen bis her geübt, gebrucht und gemacht worden seyent. Mone zeitschrift 9, 147; die ftertch an der zal der tragen und veden nit schmeler noch minder berayten noch machen. ebenda. sprichwörtlich in folgender stelle: wann man ain lugen zgibt, so lauffen jhr wol hundert mit, das msz zm letzten ain frecher weltspruch, ja des teuffels fttertch genannt werden. Nasus Nasenesel 60a = was dem teufel zunächst an der haut ist, teuflisches wesen völlig an sich hat, ähnlich wie man auch sagt »stiefmutter, teufels unterfutter«.
 
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futterung, fütterung, f. scheidet sich, wie futtern, füttern (s. d.), von welchem es abgeleitet ist, und wie dessen stammwort futter, nach zwei begriffen. es drückt aus
I. das nähren von thieren oder von menschen. so, wenn nach mittheilung Diefenbachs 22c in vocabularien des 15. jh. lat. alimen, alimentum mit fueterunge, futerunge übersetzt wird. aber zunächst bedeutet futterung, fütterung
A. das nähren und die nahrung von thieren und zwar hier
1) die handlung thiere zu füttern und so zu nähren, »reichung des futters« (Scheller deutsch-lat. lex. 1800 sp. 1040). seind es eszende pfand, sollens bis an den dritten tag im pfandstall an der füetterung stehen. weisth. 3, 640, doch könnte auch in dieser stelle die nächstfolgende bedeutung gemeint sein; alles was sie pflanzte, gedieh recht wunderbarlich, und ihr vieh gab bey kluger futterung bessere und mehr milch, als andere mit doppelten futter erhalten konnten. Möser patr. phant. 1, 123. die fütterung der pferde im stall. die fütterung der vögel beim schnee. die fütterung der wilden thiere in der menagerie findet abends um fünf uhr statt.
nnl. voedering, voering, schw. und norweg. fodring.
2) das sammeln oder holen des futters von acker oder wiese oder gartenland. insbesondere aber das auftreiben und herbeischaffen von futter im kriege, das fouragieren: pabulatio, gesuch oder samlung desz futers und vychnarungs, die fterung. Frisius (1556) 938b, danach Henisch 1324, 52, wo aber viechnahrung. auf fütterung reiten, auf fütterung gehen, auf die fütterung fahren, auf die fütterung sein, nach kriegsgebrauch futter für

[Bd. 4, Sp. 1098]


die pferde, auch wol für die zum schlachten mit dem heere geführten thiere wegnehmen, eintreiben, zu liefern veranlassen und nöthigen: der ander theyl auff die fütterung geritten. newe zeytung wie der königin Maria u. s. w. Bijb. auff die fterung gohn oder faren, wie die kriegszleut, dem viech futer und nahrung suchen, pabulari. Henisch 1324, 58; einer der auff die fterung fart, oder futer sammlet, pabulator. 60. als einige seines regiments (es sind reiter gemeint) auff fütterung gewest. Simplic. (Keller) 94, 29. aber fütterung in diesen redensarten kann auch mitunter zugleich das auf- und eintreiben oder einbringen von lebensmitteln für menschen im kriege einschlieszen, und dies kann selbst überhaupt stattfinden, wenn das wort von auf- und eintreiben oder einbringen von futter oder nahrung für vieh im kriege steht: also waren etlich geraisig von Pairstorf heraus auf die futrung geriten, der fingen sie 6 und erschuszen ein. kriegsbericht vom jahre 1449 in den chroniken der deutschen st. 2, 177, 10; und hat (es ist von Hanno die rede) bei zweitausend wägen zusammen bracht, mit den reiset er (zog er aus) täglich auf die füterung, und thet den von Capua bottschafft, dasz sie alle jr fur zu im schickten, liefferung und speisz zu holen. Livius von Schöfferlin 137a (Liv. 25, 13).
3) futter, d. h. nahrung, für thiere. diesz schon ahd. in der einzigen stelle, in der das wort vorkommt: thurah mich (spricht Christus) oba wër ingengit, thër ist giheilit, inti ingêt, inti ûʒgêt, inti findet fuotrunga. T. 133, 10 (Joh. 10, 9), in anwendung der weide der thiere auf nahrung des menschen. nhd.

dem reysing zeug gebrach
fütterung und obtach.
H. Sachs I (1590), 247b.

futter, futterung, das essen, speisz desz viechs, esca, pabulum. Henisch 1324, 40. allerley futterung für rosz, esel, oder maulesel bey der burgerlichen hauszhaltung, cibaria jumentorum. 55.

jetzt wollen wir die pferd auszsetzen,
und sie mit fütterung ergetzen.
Spreng Ilias (1610) 105a = Ἰλ. 8, 504;

sie brachten (von der streife) mit sich dar viel viehs und andre haab
und einen groszen raub, nach alten kriegessitten,
darzu auch fütterung für dienst- und wagenpferd.
Werder Gottfried 8, 47;

es gehet viel gelt auf die fütterung. Stieler 527; das pferd ist der fütterung nicht wehrt. ebenda; es ist keine fütterung vorhanden, non vi è herba pe'l bestiame. Kramer teutsch-ital. wb. (1678) 497b; Masinisza entfernte sich von Gades unter dem vorwand, dasz es seinen numidischen reutern auf dieser kleinen insel an arbeit und an fütterung fehlte. Joh. Heinr. Schlegel Sophonisba 136; unterdessen giengen die Mantineer ... dem vorgeben nach auf fütterung und holz zu samlen aus, suchten sich aber unter dem einsamlen nach und nach immer mehr zu entfernen. Heilmann Thucyd. bch. 3, 111; fütterung auf den winter, hyemi pabulum. Bauer deutsch-lat. lex. (1798) 1088. winterfütterung, futter das das vieh im winter, sommerfütterung, das es im sommer erhält. grüne fütterung, grünes futter. dürre fütterung, dürres futter. bildlich: das war für seinen innern menschen wahre grüne fütterung. Jean Paul heiml. klagel. 5.
B. das nähren und die nahrung von menschen, und auch hier
1) die handlung dasz menschen zu essen gegeben wird und sie so genährt werden, die speisung, freilich mit einem anfluge als finde übertragung von A 1) statt. die fütterung der kleinen kinder ist bereits erfolgt. ähnlich kommen auch abfütterung (s. d.), auffütterung (s. d.) vor.
2) nahrung für menschen, speise: und wir hetten futrung gnug ausz irn dörfern, dieweil wir da lagen. aus dem jahr 1444 in den chron. d. d. st. 2, 68, 9; ob der fütterung, die sie (die belagerer vor Neusz) schwärlich erlangen und zu zeiten bei Cöln holen muesten. Wilwolt v. Schaumburg 21; da namen sie alle habe zu Sodom und Gomorra und alle futterung und zogen da von. 1 Mos. 14, 11 in dem druck 1527, s. die lesarten bei Bindseil u. Niemeyer, später dafür speise; und sie namen fütterung für das volck mit sich. richt. 7, 8; und er gab jnen (den söhnen) fütterung die menge. 2 chron. 11, 23; auch wenn die völcker im lande am sabbathtage bringen wahr und allerley fütterung zu verkeuffen. Neh. 10, 31; des tages, da sie die futterung verkaufften. 13, 15; es kam aber eine thewre zeit uber das gantze land Egypten und Canaan und ein grösser trübsal, und unser veter funden nicht futterung. Jacob aber höret, das (dasz) in Egypten getreide

[Bd. 4, Sp. 1099]


were. apostelg. 7, 11; darumb ist (das sacrament) gegeben zur teglichen weide und futterung. Luther 4, 427a;

lasz mirs (»mir sie«, nemlich die kuh, spricht die arme frau zu dem ihre kuh raubenden landsknecht)! ich weysz sonst nicht, wo von
hinfürter soll mein futrung hon.
Waldis Esopus 4, 12, 26;

es haben sich die bawren solchs lassen überreden, und seind auff etliche meylen herumb zgezogen, unnd wie sie yetz im feld und ym zug waren, hat sie gehungert, so haben die capitanier (wölche ein gtten weyn unnd fterung bey sich gehabt) gesagt, sie solten auff die bewm steygen und das manna des himelbrots vom vatter erwarten. Nasus antipapistisch eins u. hundert 98b; dahero uns der hunger gewaltig preszte: so hatte ich auch disz orts keine kunden, wie anderswo, die mir und den meinigen etwas heimlich zutrugen, derowegen musten wir, fütterung zu bekommen, auff andere mittel bedacht sein, wenn wir anders nicht wieder läer heim wolten. Simplic. (Keller) 356, 21. ehe du (das geld ist angeredet) kamest, war noch freyheit in der welt .... kein zanksüchtiger konnte eine rechtssache weiter bringen, als seine futterung reichte. Möser patr. phant. 1, 168; wovon, sagte er (der burgemeister) zu dem vorigen präsidenten, musz ich, wovon müssen so viele rathsherrn leben? wir sind nicht, gleich so vielen besoldeten dienern, dem gemeinen wesen in die futterung gegeben. 174.
C. nährendes füllen oder erfüllen, ein anfüllen womit. s. DWB futtern, DWB füttern I C.
II. eine anpassende überdeckung oder einen anpassenden überzug auszen oder innen. s. DWB futtern, DWB füttern II.
A. auszen. s. DWB futtern, DWB füttern II A. hier die bedeutungen
1) die handlung des fütterns, des überdeckens oder überziehens auszen. die fütterung einer kugel, eines grabens. vgl. DWB futtern, DWB füttern II A.
2) das, was als um- und überdeckung, als überzug gemacht ist, selbst. so heiszt im deich- und wasserbau die einfassung des deichfuszes an der stromseite, im besondern die in parallelen buschwerken bestehende anlage vor einem schardeich oder ufer zum schutze gegen den bespülenden strom futterung. Benzler 1, 168. im schiffswesen heiszen die schutzplanken auszen an der seite des schiffes, durch welche die auszenplanken gegen besehädigungen des ankers bei dessen aufsetzen und niederlassen geschützt werden, fütterung, bestimmter ankerfütterung. eben so wird überhaupt die aus holz oder aus metall und hier besonders aus kupfer, zink oder lige bestehende bekleidung des schiffsrumpfes, um diesen gegen eindringen von wasser oder gegen das ansetzen von gras (einen sogenannten bart) und muscheln zu schützen, fütterung genannt, dann die bretterbekleidung des im wasser befindlichen theiles des steuerruders, endlich die aus latten von weichem holz bestehende umkleidung der welle des bratspills so wie die aus acht starken eichenen vertical stehenden bohlenstücken bestehende umgebung der welle des gangspills. Bobrik 304b.
B. innen. s. DWB futtern, DWB füttern II B. hier zunächst gleicher weise, wie eben bei A, die bedeutungen
1) die handlung, inwendig an den seiten oder überhaupt anlegend zu verstärken oder passender und dienlicher zu machen, oder auch inwendig auszufüllen. s. DWB futtern, DWB füttern II B 1) und 3). fütterung, subsutura, subsartura. Stieler 527. die fütterung des rockes geschieht eben.
2) das was, wie eben angegeben, inwendig angelegt wird oder ist, in welcher bedeutung das wort mit futter II 7) zusammenfällt, nur dasz futterung, fütterung in seiner abstammung von futtern, füttern und nach der eben unter 1) angegebenen bedeutung zugleich an die thätigkeit des anlegens an der innern seite denken läszt. fütterung, tablinum, involucrum. Stieler 527. die fütterung oder das futter seines hutes ist gelb. die fütterung des kastens ist dauerhaft. bei den schiffern heiszt die oberste planke an der innenseite unter dem setzbord eines bootes oder kahnes fütterung. Jacobsson 1, 816b. Bobrik 304b.
dann 3) das womit inwendig ausgefüllt wird oder worden ist, und zwar
a) das was einen leeren raum in etwas einnimmt oder, angelegt, ausgedehnter und so voller macht. dies letzte in ihre volle wade, die den blick des jünglings nicht, wie es bey unsern kraftlosen damen üblich ist, durch eine fütterung von flanell belog. ... bei den seidenwirkern werden die in den reichen stoffen zwischen den groszen blumen hin und wieder zerstreut eingefügten kleinen erhabenen fütterung genannt. Jacobsson 1, 816b.
b) das zwischen zwei gegenständen angebrachte oder eingelegte,

[Bd. 4, Sp. 1100]


um den raum zwischen denselben zu schlieszen, oder auch das unter einen gegenstand gelegte, sei es um diesen zu stützen oder ihm festigkeit, schutz u. dgl. zu geben. s. DWB futtern, DWB füttern II B 3). so heiszen bei den schiffern die platten breter oder hölzernen schuhe, die unter stützen oder die füsze der spieren eines bockes gesetzt werden, damit dieselben nicht den boden oder das deck eindrücken, fütterung. Bobrik 304b.
Hierher gehörige zusammensetzungen, in denen fütterung als letztes wort steht, sind: ausfütterung (Stieler 527), durchfütterung (ebenda), pelzfütterung u. a. m.
 
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fütterungsanstalt, f. eine anstalt zur fütterung d. h. zur verabreichung von nahrung. auf menschen angewandt: (in Paris wurde 1848) die existenz des arbeiters durch nationalwerkstätten (bald fütterungsanstalten für faullenzer) versprochen. K. W. Böttiger die allgem. gesch. v. 1815 bis 1852 s. 124.
 
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fütterungsartikel, m.: kartoffeln sind in diesem frühjahr als fütterungsartikel noch in menge vorhanden. s. DWB fütterungsgegenstand.
 
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fütterungsgegenstand, m.: spreu und stroh sind als fütterungsgegenstände gesucht.
 
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fütterungsstunde, f. die stunde zu der gefüttert wird: die fütterungsstunde der dort zur schau stehenden wilden thiere schien herangekommen. Göthe 15, 309.
 
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fütterungsversuch, m.: einen fütterungsversuch mit laub machen.
 
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futtervorrath, m. aufgehäuftes futter für thiere zur verwendung in der zukunft: dadurch, dasz grünfutter mangelt, ist der futtervorrath manches viehzüchters schon bedeutend zusammengeschmolzen.
 
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futterwaare, f. was zu futter für thiere, zumal vieh feil gehalten wird oder überhaupt verkäuflich ist. erbsen, kochwaare 51—61 thlr., futterwaare 44—51 thlr. markt- u. waarenberichte von Berlin im Frankfurter journal vom 16. april 1871. eine gesuchte futterwaare sind leinkuchen.

 

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11) falschwitzig
 ... falschwitzig , nach seiner art, falschwitzig, bisweilen schmutzig. Ramler dichtk. des Hor. s. 85 .
 
12) fein
 ... ; so ist sie auch fein schmutzig fett, dasz allzeit ihr anklebt das bett.
 
13) flaum
 ... möglich. unter den heutigen mundarten ein nd. adj. vlaum schmutzig, trübe von wasser und auge ( Schambach 271 b
 
14) flecksiedern
 ... flecksiedern , schmutzig wie ein flecksiedern wammesz. Schwabe tintenf. A 5
 
15) fotze
 ... penis und praeputium. Was die deutung dieser beiden, schmutzig angelaufenen wörter belangt, so nehme ich auch für sie den
 
16) fuchser
 ... Stalder 1, 401 . 2) ein schmutzig geiziger, ein knicker. in Tirol ( Schöpf 158 ).
 
17) fud
 ... schwache biegung angenommen. Dasz dasselbe im nhd. ein schmutzig angelaufenes, in anständiger sprache durchaus gemiedenes ist, wurde schon sp.
 
18) fut
 ... 1) cunnus, vulva. dies die richtige schreibung des als schmutzig geltenden und darum gemiedenen wortes; doch wird, da wir zur
 
19) garstig
 ... noch heute auch abschreckend überhaupt. 4) schmutzig im sittlichen sinne. a) unsittlich, namentlich auch '
 ... schimpft, räsonniert u. ä. c) schändlich, gemein, schmutzig, niedrig überhaupt, im gegensatz zu ehre, sitte u. ä.:
 ... alle garstig - geizige, sordide avari. 147 ( jetzt schmutzig geizig), vgl. unter II, 1, e; dis ist
 ... Aber auch oberd.: kärnt. gaschtik ( neben garstik), garstig schmutzig, häszlich Lexer 108 , schwäb. gastig
 
20) genetzt
 ... mitbruder, der ( beim essen ) bis an den rückgrat schmutzig und bis auf die knochen genetzt erscheint. Göthe
 
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