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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
futterstock bis futtertrespe (Bd. 4, Sp. 1096 bis 1097)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) futterstock, m. bair. das masz eines futterholzes am fensterfutter, auch der aufrechte schenkel an diesem. Mothes baulex. (1863) 2, 106b.
 
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futterstoff, m. als futter bei kleidungsstücken gebrauchtes zeug. die ermel sind mit rothweiszem futterstoffe gefüttert.
 
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futterstöszer, m. ein werkzeug zum kleinstoszen von wurzelgewächsen, die gefüttert werden sollen, in einem troge, sei es nun ein futterstampfeisen oder ein mit einem stiele versehenes hohes und dickes rundes holz zum zerquetschen. s. futterstampfeisen und stöszer.
 
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futterstrick, m. ein strick zum zusammenbinden des futters für das vieh. mhd.

daʒ sîn gürtelborte
ein hänfîner vuoterstric
würd.
Helbling nr. 8, 317.


 
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futterstroh, n.
1) überhaupt alles stroh von getreidearten und hülsenfrüchten, welches das vieh friszt. Lübeck ökonom. lex. 1, 250. mitteld.

daʒ mit dën fûterêren riten
die rittere und sich wagten alsô
arbeitlîch um ein fûterstrô. Ludwigs kreuzfahrt 3871.

nhd. das beste futterstroh ist haber- und gerstenstroh, dann stroh von wicken, erbsen, bohnen u. s. w. s. Lübeck a. a. o. und vgl. auch Zincke öconom. lex. 846.
2) zum füttern des viehes bestimmtes stroh, stroh das mit dem vieh verfüttert wird. im gegensatze vom stroh zum streuen. das ist kein stroh zum streuen, sondern futterstroh.
im besondern aber auch 3) zum füttern zugeschnittenes stroh, häcksel. Moerbeek (1768) 2, 117b. nnl. voederstroo.
 
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futterstufe, f. was futterbret, setzstufe. Mothes baulex. (1863) 2, 105a.
 
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futtersuchung, f. das suchen von futter für vieh. Moerbeek (1768) 2, 117b.

[Bd. 4, Sp. 1097]



 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) futtertaffet, futtertafft, m. ein leichter dünner taffet zu futter unter kleider und kleidungsstücke. auch futtertaffent. Luccheser taffente oder ermesini heiszt man eine andere gattung leichter italienischer futtertaffente. Schedels waarenlex. (1797) 2, 655a. schw. fodertaft. Vgl. zindeltaffet.
 
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futterteller, m. ein in Baden gebräuchlicher kleiner teller, um den bienen darauf futter zu reichen. bestimmter badenscher futterteller. Weber ökonom. lex. 176b.
 
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futtertenn, n. in Luzern die seitentenne um das futter (heu) aufzuschütten und dem vieh vorzulegen. Stalder 2, 516.
 
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futtertrespe, f. bromus giganteus. der name, weil sie ein nahrhaftes, gesundes gras zu futter ist.

 

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11) falschwitzig
 ... falschwitzig , nach seiner art, falschwitzig, bisweilen schmutzig. Ramler dichtk. des Hor. s. 85 .
 
12) fein
 ... ; so ist sie auch fein schmutzig fett, dasz allzeit ihr anklebt das bett.
 
13) flaum
 ... möglich. unter den heutigen mundarten ein nd. adj. vlaum schmutzig, trübe von wasser und auge ( Schambach 271 b
 
14) flecksiedern
 ... flecksiedern , schmutzig wie ein flecksiedern wammesz. Schwabe tintenf. A 5
 
15) fotze
 ... penis und praeputium. Was die deutung dieser beiden, schmutzig angelaufenen wörter belangt, so nehme ich auch für sie den
 
16) fuchser
 ... Stalder 1, 401 . 2) ein schmutzig geiziger, ein knicker. in Tirol ( Schöpf 158 ).
 
17) fud
 ... schwache biegung angenommen. Dasz dasselbe im nhd. ein schmutzig angelaufenes, in anständiger sprache durchaus gemiedenes ist, wurde schon sp.
 
18) fut
 ... 1) cunnus, vulva. dies die richtige schreibung des als schmutzig geltenden und darum gemiedenen wortes; doch wird, da wir zur
 
19) garstig
 ... noch heute auch abschreckend überhaupt. 4) schmutzig im sittlichen sinne. a) unsittlich, namentlich auch '
 ... schimpft, räsonniert u. ä. c) schändlich, gemein, schmutzig, niedrig überhaupt, im gegensatz zu ehre, sitte u. ä.:
 ... alle garstig - geizige, sordide avari. 147 ( jetzt schmutzig geizig), vgl. unter II, 1, e; dis ist
 ... Aber auch oberd.: kärnt. gaschtik ( neben garstik), garstig schmutzig, häszlich Lexer 108 , schwäb. gastig
 
20) genetzt
 ... mitbruder, der ( beim essen ) bis an den rückgrat schmutzig und bis auf die knochen genetzt erscheint. Göthe
 
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