Wörterbuchnetz
Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
futterbarn bis futterbret (Bd. 4, Sp. 1076 bis 1077)
Abschnitt zurück Abschnitt vor
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) futterbarn, m. die futterkrippe:

ein tag ich im (dem ross) kein futer gab
und sprach dan, das ichsz gefutert hab,
und schlaf vier stund im futerparn. fastnachtsp. 562, 26.

[Bd. 4, Sp. 1077]


bairisch blosz barn, s. Schmeller 1, 200. auch die aus bretern gemachte kurze krippe auf einem gestelle, die pferden eines fuhrwerkes vor dem wirthshause vorgestellt wird, dasz sie daraus ihr futter empfangen, heiszt futterbarn. der hausknecht füllte den futterbarn und stellte ihn den pferden zurecht.
obscen verwendet s. DWB futter I 4).
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
futterbau, m. der bau, das pflanzen, das ziehen des futters. die gegend hat treflichen futterbau. futterbau auf sandboden von Löbe.
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
futterbedarf, m. das was zu einem bestimmten zweck an futter nöthig ist. bei einem stalle voll vieh ist der futterbedarf grosz.
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
futterbedürfnis, n.: beschienen (vom monde) waren die schlafenden menschen, die pferde vom futterbedürfnisz wach gehalten. Göthe 30, 99.
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
futterbeutel, m. ein dem pferde so vorgehängter beutel mit futter, dasz das maul des pferdes in demselben ist. ein futterbeutel mit schnallengurte. auch freszbeutel (s. d.).
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
futterblech, n., eins mit fuderblech (s. d.).
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
futterboden, m. ein boden zur aufbewahrung des futters für das vieh. Krünitz 15 (1786), 583. futterboden, palearium. Reyher 2 F 3c.
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
futterbohle, f. was futterbret 1). Moerbeek (1768) 2, 117a.
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
futterbohne, f. die pferdebohne, saubohne, vicia faba.
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
futterbrei, m. eine von den bienen aus blumenstaub, honig, wasser und mistjauche bereitete weiche masse, die sie ihren maden bis zu deren verpuppung zutragen. das weibchen legt eier und trägt futterbrei dabei, von welchem die maden, so wie sie aus den eiern schliefen, bis zu ihrer verpuppung leben können. Gundelach honigbiene s. xiii; alle behaupten, den maden zu den königinnen werde besserer futterbrei von den bienen gereicht, als den maden in den kleinen bienenzellen, er sehe wie eiweisz aus. ich für meine person bin der meinung, dasz dem nicht so ist, und dasz der futterbrei für alle maden ganz einerlei ist. 67.
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
futterbret, n. 1) was futterbank. Moerbeek (1768) 2, 117a. 2) an hölzernen treppen ein den raum zwischen zwei stufen oder tritten schlieszend ausfüllendes in die quere aufrechtstehendes bret.

 

Eingabe
Wörterbuchtext:
Stichwort:
 
  

 

Artikel 11 bis 20 von 237 Nächste Treffer Vorherige Treffer
11) falschwitzig
 ... falschwitzig , nach seiner art, falschwitzig, bisweilen schmutzig. Ramler dichtk. des Hor. s. 85 .
 
12) fein
 ... ; so ist sie auch fein schmutzig fett, dasz allzeit ihr anklebt das bett.
 
13) flaum
 ... möglich. unter den heutigen mundarten ein nd. adj. vlaum schmutzig, trübe von wasser und auge ( Schambach 271 b
 
14) flecksiedern
 ... flecksiedern , schmutzig wie ein flecksiedern wammesz. Schwabe tintenf. A 5
 
15) fotze
 ... penis und praeputium. Was die deutung dieser beiden, schmutzig angelaufenen wörter belangt, so nehme ich auch für sie den
 
16) fuchser
 ... Stalder 1, 401 . 2) ein schmutzig geiziger, ein knicker. in Tirol ( Schöpf 158 ).
 
17) fud
 ... schwache biegung angenommen. Dasz dasselbe im nhd. ein schmutzig angelaufenes, in anständiger sprache durchaus gemiedenes ist, wurde schon sp.
 
18) fut
 ... 1) cunnus, vulva. dies die richtige schreibung des als schmutzig geltenden und darum gemiedenen wortes; doch wird, da wir zur
 
19) garstig
 ... noch heute auch abschreckend überhaupt. 4) schmutzig im sittlichen sinne. a) unsittlich, namentlich auch '
 ... schimpft, räsonniert u. ä. c) schändlich, gemein, schmutzig, niedrig überhaupt, im gegensatz zu ehre, sitte u. ä.:
 ... alle garstig - geizige, sordide avari. 147 ( jetzt schmutzig geizig), vgl. unter II, 1, e; dis ist
 ... Aber auch oberd.: kärnt. gaschtik ( neben garstik), garstig schmutzig, häszlich Lexer 108 , schwäb. gastig
 
20) genetzt
 ... mitbruder, der ( beim essen ) bis an den rückgrat schmutzig und bis auf die knochen genetzt erscheint. Göthe
 
Artikel 11 bis 20 von 237 Nächste Treffer Vorherige Treffer