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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
füten bis futhosen (Bd. 4, Sp. 1063)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) füten, s. DWB füden. futer,n., s. DWB futter.
 
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futerer, m., s. DWB futterer, DWB fütterer.
 
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futerin, füterin, f., s. futterin, fütterin.
 
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futern, fluchen, fluchen und schelten, s. DWB futtern.
 
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futern, fütern, s. DWB futtern, DWB füttern.
 
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fütern, mit einem eine weibliche person bezeichnenden acc.: futuere. entlehnt von dem aus diesem lat. worte in gleicher bedeutung hervorgegangenen franz. verbum foutre (vergl. DWB futtern, fluchen), das ebenfalls mit acc. steht, foutre une femme.
 
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futerung, füterung, f., s. DWB futterung, DWB fütterung.
 
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futesel, m., s. DWB fudesel.
 
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futfeiern, sich frauenzimmern gefällig bezeigen. das als pöbelhaft geltende hamburg. futfîren (Richey 56. brem. wb. 1, 395) ins hochdeutsche umgesetzt. das u ist kurz und fîren hochd. feiern, hier in der unter diesem worte nachzutragenden bedeutung verehrung bezeigen, schönes sagen, schön thun, mit dat.: wie verzeihlich war diese letztere (die selbstgefälligkeit) bey einem manne (es ist Gellert gemeint), dem, wie man auch aus diesen briefen sieht, von allen seiten her, von jedem stande und geschlechte, so sehr gefeyert und geopfert wurde. allgem. deutsche bibliothek 27, 2 s. 490.
 
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futhechel, f. die hauhechel, ononis spinosa. futthechel. Lonicerus kräuterb. 103b. der zweite theil des wortes, hechel, geht auf die an der pflanze sitzenden zahlreichen stachelspitzen, und der erste theil dürfte sich aus den ihr auch beigelegten namen weiberkrieg, weibergeklatsche erklären. vgl. hierbei fut 2).
 
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futhosen, ein pl., in den sechziger bis siebenziger jahren des 18. jh. männerhosen die vom bunde an bis zwischen die beine mit einer reihe von knöpfen zugeknöpft wurden. Schmeller 1, 513, in der 2. ausg. sp. 694 die später hinzugefügte bemerkung »neueste mode 1837« und diese dauert noch heute fort. vgl. schnellficker.

 

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11) falschwitzig
 ... falschwitzig , nach seiner art, falschwitzig, bisweilen schmutzig. Ramler dichtk. des Hor. s. 85 .
 
12) fein
 ... ; so ist sie auch fein schmutzig fett, dasz allzeit ihr anklebt das bett.
 
13) flaum
 ... möglich. unter den heutigen mundarten ein nd. adj. vlaum schmutzig, trübe von wasser und auge ( Schambach 271 b
 
14) flecksiedern
 ... flecksiedern , schmutzig wie ein flecksiedern wammesz. Schwabe tintenf. A 5
 
15) fotze
 ... penis und praeputium. Was die deutung dieser beiden, schmutzig angelaufenen wörter belangt, so nehme ich auch für sie den
 
16) fuchser
 ... Stalder 1, 401 . 2) ein schmutzig geiziger, ein knicker. in Tirol ( Schöpf 158 ).
 
17) fud
 ... schwache biegung angenommen. Dasz dasselbe im nhd. ein schmutzig angelaufenes, in anständiger sprache durchaus gemiedenes ist, wurde schon sp.
 
18) fut
 ... 1) cunnus, vulva. dies die richtige schreibung des als schmutzig geltenden und darum gemiedenen wortes; doch wird, da wir zur
 
19) garstig
 ... noch heute auch abschreckend überhaupt. 4) schmutzig im sittlichen sinne. a) unsittlich, namentlich auch '
 ... schimpft, räsonniert u. ä. c) schändlich, gemein, schmutzig, niedrig überhaupt, im gegensatz zu ehre, sitte u. ä.:
 ... alle garstig - geizige, sordide avari. 147 ( jetzt schmutzig geizig), vgl. unter II, 1, e; dis ist
 ... Aber auch oberd.: kärnt. gaschtik ( neben garstik), garstig schmutzig, häszlich Lexer 108 , schwäb. gastig
 
20) genetzt
 ... mitbruder, der ( beim essen ) bis an den rückgrat schmutzig und bis auf die knochen genetzt erscheint. Göthe
 
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