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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
fuhrkunst bis fuhrmannsamt (Bd. 4, Sp. 467 bis 470)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) fuhrkunst, f. die kunst, ein fuhrwerk zu lenken.

dann seine pferd als müd und matt
vor alter wolten nicht von statt
die fuhrkunst er auch zu der stund
nit nach dem besten brauchen kund.
Spreng Il. (1610) s. 327b = Ἰλ. 23, 531.


 
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fuhrleute, der allgemein übliche pl. von fuhrmann (s. d.). im besondern hieszen in Livland ehemals die stall- und postknechte der rigischen station so. Gutzeit 1, 300b.
 
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fuhrlich, adj. nährend, nahrhaft, alibilis, nutribilis: also sterkets (das fleisch ist gemeint) auch dan den leib des menschen, und ist jhm die fuhrlichste speisz, und sterket den sterken

[Bd. 4, Sp. 468]


und schwechet den schwachen. Paracelsus werke 2, 311c. noch bei Henisch: getraid das schwer und fuhrlich, als dinckel, waitzen, gersten u. s. w., frumentum firmum, robustum. 1587, 19; getraid, das nichts sonders furlich, sondern gering ist, frumentum infirmum, non robustum. 21. zusammengesetzt mit fuhre = nahrung, s. oben sp. 429.
 
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führling, m., schwäb., was fuhrfasz. Fulda 111a. Schmid 211.
 
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fuhrlinie, f. eine den lauf von fuhrwerken bezeichnende linie, descriptio cursus vehiculorum. Haas 208b.
 
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fuhrlohn, m. n.
1) der lohn für eine fuhre oder fuhren, das geld das der fuhrmann für das fahren empfängt, vectura. ahd. und mhd. noch nicht nachzuweisen. erst im 15. jh. mittelrheinisch forelone, vectigal (voc. ex quo v. j. 1469), fuerlone (Diefenbach 608b), anderwärts in Mitteldeutschland furlon (voc. theut. 1482 i 6b. voc. incip. teuton. f 4a). dann im 16. jh. frlon (Dasypodius 255d. Serranus syn. 74d. Maaler 152a), furlon (Serranus dictionar. bb 7b), furlohn (Alberus dictionar. dd ija). bei fast allen diesen formen ist kein geschlecht angegeben, aber aufgezeichnet habe ich mir aus Adam Riese rechnung D 3a addir (addiere) darzu das frlon. m. findet sich bei Maaler, Stieler, Steinbach, Frisch 1, 620c, Campe, n. bei Freyer orthographie (Halle 1722) s. 279, Schmotther 350a, Adelung, der doch merkwürdiger weise den richtigen, aber nur dem m. zukommenden und allein bei diesem möglichen umlautenden pl. fuhrlöhne hat. näheres ergibt sich unter lohn. Auffällig erscheint für frlon bezalen, pro vectura solvere. Maaler a. a. o.
2) der fährlohn, schifferlohn, naulum, portorium. Weismann 134. eine völlig ungewöhnliche bedeutung, in der man das wort, zumal da fuhre von geld für beförderung durch ein fahrzeug auf dem wasser nicht vorkommt, nicht gebrauchen sollte.
 
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fuhrmann, m. ductor, agitator, auriga. erst im 15. jh. nachzuweisen: freman, vector (Diefenbach 608b), furman, auriga (dessen wb. v. 1470 sp. 21. 46. voc. theut. 1482 i 6b. voc. incip. teuton. f 4a). nnd. fôrman (Schambach 277a), nnl. voerman, schw. forman. ins slavische aufgenommen böhm. forman, poln. furman, russ. furman''. der pl. lautet, wie auch Salander recht der fuhrleute s. 3b ausdrücklich hat, fuhrmänner und fuhrleute. aber der letztere ist der allgemein übliche, der erste seltener. Adelung lehrgeb. 1, 470 verlangt diesen bei einem bestimmten zahlworte, so dasz also z. b. zwei fuhrmänner zu sagen wäre, nicht zwei fuhrleute. doch setzt das volk auch dieses, welches, wie das von Schmeller 4, 164 aus dem bairischen landrecht v. j. 1423 angegeführte zwei wirtleut = zwei mit einander verheiratete personen zeigt, seine berechtigung hat. vgl. leut. Bedeutungen:
1) ein leiter auf einer fahrt, ein führer beim gehn. vgl. DWB fuhre 1). das wort ist in dieser bedeutung ungewöhnlich, wie der vocabular. incip. teuton. in der vorhin angeführten stelle zeigt, wo neben den erklärenden vector, auriga auch ductor angegeben ist und daneben »vulgariter furer«. (Jesus) sprach also: mag auch ein blind den andren fren? fallend sye nit alle beyde in den graben? nit ist der schuler über den meister. aber volkummen würt ein yegklicher, ist es sach, das er ist als sein meister, das ist: ir sollend werden meister, frmann unnd regierer der gantzen welt. Keisersberg post. 3, 53a; ist es denn sach, das ir wysze frmann seind und das die frleüt auch wysz seind, so mögent sye dennocht uch nit überlengen, also das sye über uch seyent. wann der schler ist nit über den meister. 53b. s. auch unten 8). Frisch 1, 304a führt, offenbar mit diesen stellen im zusammenhange stehend, aus der postill mit in klammern beigefügten erklärungen noch an der fhrman (der wegweiser), wann er blind ist und die fhrleute (die reisenden) blind sind, so mssen sie beid verfahren (des wegs verfehlen), und gründet hierauf »führmann, dux viae et viator qui ducitur«. aber die stelle, die ich trotz allem suchen nicht aufzufinden vermag, scheint, wie häufig anführungen bei dem sonst so treflichen Frisch, nicht genau und der druck der postill wird, gleich den hier vorher ausgehobenen belegstellen, frmann und frleüt bieten, also nicht , wie in fren, sondern . vgl. DWB führmann. übrigens neigt nach den von Keisersberg 3, 53b gebrauchten bildern die bedeutung in die folgende über.
2) der lenker des zugthieres, der zugthiere, des gespannes an einem fuhrwerke beim fahren, der wagenlenker. vgl. DWB fuhrknecht 1), womit das wort in diesem sinne zusammenfallen kann. er (könig Ahab) sprach zu seinem fuhrman: wende deine hand und füre mich aus dem heer, denn ich bin wund. 1 kön. 22, 34 = 2 chron. 18, 33; ich wil deine rosse und reuter zerscheitern, ich wil deine wagen und furmenner zerschmeiszen. Jer. 51, 21;

[Bd. 4, Sp. 469]


Pylæmoneûs und sein furman auff der Troyaner seiten werden von Menelao und Antilocho umbgebracht. Spreng Il. (1610) 63b am rande, aber das wort steht auch im texte;

fürst Hector leyd darob empfieng,
weil jhm sein diener (der von Diomedes bolz getroffene wagenlenker) starb dermassen,
den cörper muszt er ligen lassen,
ein andern fuhrman suchet er,
so auch desz kriegs erfahren wer,
derselb jhm bald zuhanden kam,
niesz Archeptolemus mit nam,
Iphitis sohn das edel blut,
er setzt jhn auff die gutschen gut
gab jhm den zaum in seine hand
die pferd zu leyten mit verstand. 97a,

der fuhrmann aber wird kurz vorher so wol im texte wie am rande fuhrknecht (s. d.) genannt;

sonder der boltz mit ungefell
traff Archeptolemum gar schnell
den kühnen fuhrman Hectoris. 101a;

die pferdt durch alle waffen hell
mit leeren gutschen rennten schnell,
die fuhrleut auf der erden lagen,
gar jämerlich zu todt geschlagen. 141a = Ἰλ. 11, 161, bei
Voss lenker.

diese bedeutung wird bereits angebahnt, wenn an einer stelle im voc. theut. 1482 i 6b furman durch »grillio i. e. rusticus regens currum suum« erklärt ist.
bildlich: der karch der kirchen da der bapst furman ist. Fischart von s. Dominici F 1b am rande.
3) einer der für bezahlung mit einem fuhrwerke personen oder sachen fährt. zweyspänniger fuhrmann, bigarius. Stieler 1235. der reisende muste sich, weil er zu müde war, einen fuhrmann nehmen, der ihn auf einem karren bis zum nächsten orte brachte. es musz ein fuhrmann bestellt werden, der das geschnittene getreide nach hause bringt.
4) einer dessen gewerbe ist, durch fahren mit einem fuhrwerke güter, waaren u. dgl. von einem orte zu einem andern zu bringen:

es wolt gut fuhrman in Elsas fahren,
er wolt doch külen wein auffladen. Ambras. liederb. nr. 239, 1;

es steht ein wirthshaus an der Lahn,
da halten alle fuhrleut an.
Mittler volksl. nr. 75;

die verlangten exemplare von Deinen vermischten schriften u. s. w. sollst Du mit dem ersten fuhrmann erhalten. Karl Lessing in Lessings schriften 13, 323.
5) ein bauer, der zugvieh, namentlich pferde, und geschirr hält. nach Adelung in einigen oberdeutschen gegenden, während, wie derselbe weiter angibt, in andern gegenden anspänner (anspanner), pferdebauer, pferdner u. s. w. gesagt wird. unter einem langen gewölbten thorwege hielten die wagen still, und die fuhrleute, anspanner aus dem dorfe, spannten aus und ritten ihrer wege. Göthe 18, 253.
6) ein in der milchstrasze zwischen Perseus und den zwillingen stehendes sternbild, das als knieender mann dargestellt wird, welcher in der hand steigbügel und zaum hält und auf dem rücken eine alte ziege mit zwei jungen trägt:

aber dem fuhrmann gehn nicht stracks meerunter die böcklein,
noch die olenische geisz.
Voss Aratos sternersch. 677.

das römische alterthum sah in ihm den athenischen könig Erichthonius, welcher zuerst in den panathenäischen spielen mit einem viergespann fuhr und deshalb von Jupiter unter die gestirne versetzt wurde. vgl. Virgil. georg. 3, 113 f. und dazu Voss. Wolff mathem. lex. 219. bei uns dagegen nennt das volk den kleinen kaum sichtbaren stern über dem mittelsten in der deichsel des wagens (des groszen bären) den fuhrmann, und die sage läszt ihn, der in der anschauung des volkes wie auf einem wagenpferde reitend erscheint und deshalb auch das reiterlein heiszt, von dem heilande, welchen er einst gefahren, dahin versetzen, weil er statt des himmelreiches, das ihm zum lohn für seine that versprochen war, in ewigkeit vom aufgange bis zum niedergange fahren wollte, ähnlich wie der wilde jäger in ewigkeit zu jagen wünschte. s. Grimm mythol. 688. nach einer andern volkssage wäre der fuhrmann knecht bei dem lieben gott gewesen (Müllenhoff sagen 484), und wieder nach einer andern fährt er, weil er auf erden am charfreitag oder am ersten ostertage gefahren hatte, dafür mit seinem wagen und den drei vorgespannten pferden verwünscht, am himmel zu fahren, so lange die welt steht. s. Schambach u. Müller niedersächsische sagen nr. 95 und s. 344f. er heiszt in beziehung auf dieses fahren der ewige fuhrmann und in der gegend von Einbeck sagt man selbst de êwige fôrman het an n hêmen eklappet der ewige fuhrmann hat am himmel geklappt (geklatscht). Schambach

[Bd. 4, Sp. 470]


277a. dies aber gemahnt zugleich an den wilden jäger. altmärkisch nennt man den groszen bären selbst dümsch furrmann, daumensgroszer fuhrmann (Danneil 59b. 259b). Endlich wird auch unter fuhrmann der arcturus verstanden. diesz bei Henisch 1283, 14. fuhrmann am himmelswagen, arcturus, bootes, arctophylax. Kirsch (1723) 2, 123a.
7) ein fährmann: mit der fuhrleut schiffen etwas zusammen führen, convehere lintribus aliquid (Cic. pro Mil. 27). Henisch 1282, 66. eine bedeutung, in der fuhrmann eben so zu meiden ist, wie fuhrlohn in der bedeutung fährlohn, schifferlohn. s. fuhrlohn 2).
8) einer der auf dem wege (der fahrt) geleitet, geführt wird. s. unter 1) die stelle aus Keisersbergs post. 3, 53b. dazu kommt noch auf eben dieser seite dorumm sprach der her z sein iüngeren: wann ir blind seind und die frleüt, die ir frent, auch blind seind, so volgt von notwegen härnoch, dz ir miteinander in schytteren gond. doch streift die seltene, bald erloschene bedeutung an den stellen, wo sie in der postill steht, an die folgende.
9) einer der auf einem fuhrwerke gefahren wird. so noch wenn Henisch 1279, 38 erklärt »fuhrmann der führt, vector, qui vehit, et qui vehitur«. auch diese bedeutung ist längst erloschen.
Sprichwörtlicher redensarten, bei welchen fuhrmann zu grunde liegt, gibt es eine menge: es ist kein rechter fuhrman, der nit umbwerfen kan. Fischart Garg. 90b = (1608) L 2a, wol in beziehung auf das trinken gesagt, dasz man sich auch zum umfallen betrinken müsse; bei Simrock nr. 2904 in gelinderem ausdrucke es ist kein fuhrmann so gut, er fährt bisweilen aus dem gleise. eim alten verlegenen fuhrman thut auch das geyselklöpffen noch wol. Fischart Garg. (1608) Hh 5a, bei Henisch 1283, 35 wenn ein alter fuhrmann nit mehr wol fahren kan, so gefellt jhm noch das klappen wol, wofür bei Simrock nr. 2901 kürzer alter fuhrmann hört noch gerne klatschen, oder in anderer weise nr. 2902 wenn der fuhrmann nicht mehr fahren kann, so knallt er mit der peitsche. man wendet diese redensart an in dem sinne: man hat im alter das noch gerne, was man in seiner jugend gethan hat, man läszt nicht ganz von altgewohntem. nd. enn fôrman kent man an n klappen, den sachverständigen erkennt man schon an einem geringen äuszeren zeichen. Schambach 277a. ein alter fuhrmann ist ein guter wegweiser. Henisch 1283, 27. ein fuhrmann trawet seinen rossen und wagen, er helt aber zaum und geissel in der hand und schläft nicht. 30. wer gott läszt fuhrmann sein, desz fuhrwerk gehet von statten, als wenns geschmieret wer. 37 (Simrock nr. 2909). ein fuhrman kan nicht allweg fahren, wohin er gern wolt. 28.

ein fauler fuhrmann
spannt lieber ausz denn an. 25.

fuhrleut führen von mund auf gen himmel, wenn sie nicht so gern und grausamm fluchten. 1282, 64. ein mann ohne weib ist wie ein fuhrmann, dem die pferd seind ausgespannt. Lehmann 161. fuhrleut habens gut, sie essen jhr kraut mit weck (= sie essen sehr gut). 2, 98, 60. fuhrmans tasch steht allezeit offen. ebenda 61. Simrock nr. 2907. vgl. fuhrmannstasche. dem mann ein vogel, sagte jener fuhrmann, und legte die gans vor sich. Simrock nr. 2908. auf ebenem weg kan jedermann fuhrmann sein, in tranquillo quilibet gubernator esse potest. Weismann 2, 134b, bei Simrock nr. 2906 wo es eben geht, ist gut fuhrmann sein. wer gern fährt, schreckt sich nicht am fuhrmann. nr. 2905.
Auch als familienname findet sich Fuhrmann, doch scheint als solcher Fürer, Führer (s. sp. 464) früher aufgekommen.
 
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führmann, m. was anführer. s. DWB führsmann.
 
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fuhrmännin, f.
1) die frau eines fuhrmanns.
2) eine das zugvieh oder gespann lenkende frau, eine frau die das fahren mit fuhrwerk versteht und ausübt.
 
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fuhrmännisch, adj. von einem fuhrmann herkommend, ihm zukommend, ihm eigen, mit dem wie es ein fuhrmann hat übereinstimmend: der (hut) war wol bestulpet, berondelet, bewollzottet und uberhängig wie die altdickitetische tächer zu Ach, Cölln und Metz und die fuhrmännische rohte schweitzerparet, dasz eim auff der achsel lag und den regen abtrag. Fischart Garg. 118b = (1608) O 5b; ein die fuhrmännische sprache redender kerl. ... 1755 s. 10. vgl. DWB fuhrmannssprache. dieses adj. fuhrmännisch verzeichnet auch noch Schmotther (1755) 350a.
 
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fuhrmannsamt, n. das zunftamt oder die innung der fuhrleute. in Riga, s. Gutzeit 1, 300b.

 

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11) falschwitzig
 ... falschwitzig , nach seiner art, falschwitzig, bisweilen schmutzig. Ramler dichtk. des Hor. s. 85 .
 
12) fein
 ... ; so ist sie auch fein schmutzig fett, dasz allzeit ihr anklebt das bett.
 
13) flaum
 ... möglich. unter den heutigen mundarten ein nd. adj. vlaum schmutzig, trübe von wasser und auge ( Schambach 271 b
 
14) flecksiedern
 ... flecksiedern , schmutzig wie ein flecksiedern wammesz. Schwabe tintenf. A 5
 
15) fotze
 ... penis und praeputium. Was die deutung dieser beiden, schmutzig angelaufenen wörter belangt, so nehme ich auch für sie den
 
16) fuchser
 ... Stalder 1, 401 . 2) ein schmutzig geiziger, ein knicker. in Tirol ( Schöpf 158 ).
 
17) fud
 ... schwache biegung angenommen. Dasz dasselbe im nhd. ein schmutzig angelaufenes, in anständiger sprache durchaus gemiedenes ist, wurde schon sp.
 
18) fut
 ... 1) cunnus, vulva. dies die richtige schreibung des als schmutzig geltenden und darum gemiedenen wortes; doch wird, da wir zur
 
19) garstig
 ... noch heute auch abschreckend überhaupt. 4) schmutzig im sittlichen sinne. a) unsittlich, namentlich auch '
 ... schimpft, räsonniert u. ä. c) schändlich, gemein, schmutzig, niedrig überhaupt, im gegensatz zu ehre, sitte u. ä.:
 ... alle garstig - geizige, sordide avari. 147 ( jetzt schmutzig geizig), vgl. unter II, 1, e; dis ist
 ... Aber auch oberd.: kärnt. gaschtik ( neben garstik), garstig schmutzig, häszlich Lexer 108 , schwäb. gastig
 
20) genetzt
 ... mitbruder, der ( beim essen ) bis an den rückgrat schmutzig und bis auf die knochen genetzt erscheint. Göthe
 
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