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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
fudnacket bis fufzehente (Bd. 4, Sp. 371)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) fudnacket, fudnackt, s. DWB futnacket.
 
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fudnarr, m., s. DWB futnarr.
 
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fudneidig, s. futneidig.
 
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fudral, n., bei Hulsius 49b, s. DWB futteral.
 
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fudrig, füdrig, s. fuderig, füderig.
 
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fudum, in dem spiele Gargantuas fudum, die mor (= das mutterschwein) ist im kessel (Fischart Garg. V iiija), ist aus fud um zusammengesetzt. was das spiel sei, läszt sich nicht ermitteln.
 
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füdung, f. nahrung. mhd. vuotunge, könisch im 15. jh. vôdunge (Mones anz. 4, 251, 3, 1, 7), mnd. vodinge (sündenfall 2064. Rein. Vos 334), nnd. vödung kost, pflege, mnl. vôdinge, alimonia (gl. bern. 199b), nnl. voeding, das füttern, das nähren, die ernährung, abgeleitet von ahd. fuotan, mhd. vuoten, mnd. voden, mnl. voeden. s. DWB füden. wie aus diesen angeführten formen erhellt, müste nhd. fütung geschrieben werden; füdung in seinem d ist also unhochdeutsch und hat sich aus dem nd. eingeschlichen. es begegnet auch nur selten: diese hautlein werden mit vielen adern an der mutter (uterus) durch die cotyledones (in brutis) oder placentam uteri seu epar uterinum (in homine) angeknüpfet, dadurch das kind die füdung hat. H. Schaevii anatomischer abrisz s. 28 in Fel. Würtz mundarten (Basel 1670).
 
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fufzehen, zusammengezogen fufzehn, mundartlich für funfzehen, funfzehn. so tirol. fufzehn und mit wechsel von f und ch fuchzehn (Schöpf 161), kärnt. fufzina und fuchzina (Lexer 104), bair. fufzehen und fuchzehen (Schmeller 1, 538), wetterauisch, oberhessisch fuffzehe, posenisch fuffzn (Bernd 68), nd. foftein (brem. wb. 1, 400), föfteijen (Dähnert 128a), föftein (Schütze 1, 313), auch föftên, feftein (Schambach 274a), ostfries. fivtein (Stürenburg 55a). bei den nd. formen kann übrigens der ausfall des m vor dem auslautenden f in fuf nicht auffallen, da schon alts. ags. altfries. fîf, mnl. vîf für unser fünf gesagt wird. s. DWB fünf und DWB funfzehen.
Heynatz orthogr. wb. 270a verwirft zwar fufzehn und fufzig, kann aber doch nicht unterlassen zu bemerken, dasz beide im sprechen fast durchgängig eingeführt seien. es zeugt auch dies für ihren allgemeinen gebrauch in der gewöhnlichen sprache. vgl. dazu noch Heynatz deutsche sprachl. (Berlin 1803) s. 163.
 
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fufzehener, zusammengezogen fufzehner,m., mundartlich für funfzehener, funfzehner, wie fufzehen, fufzehn für funfzehen, funfzehn. kärnt. der fufzinar, fuchzinar (s. DWB fufzehen), das fünfzehnkreuzerstück. Lexer 104; bair. fufzener. Schm. 538.
 
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fufzehenmal, zusammengezogen fufzehnmal, für funfzehenmal, funfzehnmal. wetterauisch u. s. w.
 
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fufzehente, zusammengezogen fufzehnte,adj., für funfzehente, funfzehnte, ganz gemäsz der form fufzehen, fufzehn für fünfzehen, fünfzehn. wetterauisch u. s. w.

 

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11) falschwitzig
 ... falschwitzig , nach seiner art, falschwitzig, bisweilen schmutzig. Ramler dichtk. des Hor. s. 85 .
 
12) fein
 ... ; so ist sie auch fein schmutzig fett, dasz allzeit ihr anklebt das bett.
 
13) flaum
 ... möglich. unter den heutigen mundarten ein nd. adj. vlaum schmutzig, trübe von wasser und auge ( Schambach 271 b
 
14) flecksiedern
 ... flecksiedern , schmutzig wie ein flecksiedern wammesz. Schwabe tintenf. A 5
 
15) fotze
 ... penis und praeputium. Was die deutung dieser beiden, schmutzig angelaufenen wörter belangt, so nehme ich auch für sie den
 
16) fuchser
 ... Stalder 1, 401 . 2) ein schmutzig geiziger, ein knicker. in Tirol ( Schöpf 158 ).
 
17) fud
 ... schwache biegung angenommen. Dasz dasselbe im nhd. ein schmutzig angelaufenes, in anständiger sprache durchaus gemiedenes ist, wurde schon sp.
 
18) fut
 ... 1) cunnus, vulva. dies die richtige schreibung des als schmutzig geltenden und darum gemiedenen wortes; doch wird, da wir zur
 
19) garstig
 ... noch heute auch abschreckend überhaupt. 4) schmutzig im sittlichen sinne. a) unsittlich, namentlich auch '
 ... schimpft, räsonniert u. ä. c) schändlich, gemein, schmutzig, niedrig überhaupt, im gegensatz zu ehre, sitte u. ä.:
 ... alle garstig - geizige, sordide avari. 147 ( jetzt schmutzig geizig), vgl. unter II, 1, e; dis ist
 ... Aber auch oberd.: kärnt. gaschtik ( neben garstik), garstig schmutzig, häszlich Lexer 108 , schwäb. gastig
 
20) genetzt
 ... mitbruder, der ( beim essen ) bis an den rückgrat schmutzig und bis auf die knochen genetzt erscheint. Göthe
 
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