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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
fuchstiger bis fuchsweize (Bd. 4, Sp. 357)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) fuchstiger, m. ein fuchsroth getigertes pferd, dessen mähne und schweif aber weisz oder roth sind.
 
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fuchstodsturmhut, m. aconitum napellus, aconitum vulparia, mit dessen sehr giftiger wurzel man füchse tödtet.
 
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fuchstrab, m. der trab des fuchses, und dieser trabt nach der weidmannssprache, wenn er nicht rasch läuft.

und mit wie vielen hunden
das weidewerk versehn? wie frisch der Hector jagt?
wie Fusan sich wol gar ans schwarze wild gewagt?
und wie Schönmädel sich im fuchstrab sehr verletzet?
Günther 404.


 
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fuchstraube, f.
1) vitis vulpina, eine traubenart mit kleinen schwarzen beeren von stinkendem fuchsartigen geruche.
2) solanum nigrum, der schwarze nachtschatten. Holl 260a.
 
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fuchstraubenbeere, f.
1) paris quadrifolia, die einbeere. Holl 81a.
2) solanum nigrum, der schwarze nachtschatten. Holl 112b.
 
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fuchswallach, m. ein fuchsfarbiger verschnittener hengst.
 
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fuchswamme, f. das bauchtheil am fuchsbalg. fuchswammen, das best gefül am fuchs balg. Henisch 1273, 64.
 
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fuchswedel, m.
1) der fuchsschwanz, cauda vulpina.
2) myriophyllum. auch wasserfuchsschwanz. der name, weil der stengel mit den daran stehenden federartigen blättchen einem fuchsschwanze ähnelt. bei Stieler 2461 scheint unter fuchswedel das fuchsschwanzgras gemeint.
 
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fuchswein, m. wein »der arg macht« d. h. schlimm und boshaft. Stieler 2478. vgl. eselswein, löwenwein, sauwein. auch die fuchstraube heiszt so. Holl 113a. 407b.
 
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fuchsweinstock, m. was fuchstraube.
 
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fuchsweize, fuchsweizen, m. der braune grannenweizen. Holl 409b. Metzger landwirthschaftl. pflanzenkunde (Heidelberg 1841) s. 58. den namen, unter welchem er etwa seit 1820 in Nassau und der Wetterau gebaut wird, führt er von den dunkelbraunen glänzenden ähren und grannen.

 

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11) falschwitzig
 ... falschwitzig , nach seiner art, falschwitzig, bisweilen schmutzig. Ramler dichtk. des Hor. s. 85 .
 
12) fein
 ... ; so ist sie auch fein schmutzig fett, dasz allzeit ihr anklebt das bett.
 
13) flaum
 ... möglich. unter den heutigen mundarten ein nd. adj. vlaum schmutzig, trübe von wasser und auge ( Schambach 271 b
 
14) flecksiedern
 ... flecksiedern , schmutzig wie ein flecksiedern wammesz. Schwabe tintenf. A 5
 
15) fotze
 ... penis und praeputium. Was die deutung dieser beiden, schmutzig angelaufenen wörter belangt, so nehme ich auch für sie den
 
16) fuchser
 ... Stalder 1, 401 . 2) ein schmutzig geiziger, ein knicker. in Tirol ( Schöpf 158 ).
 
17) fud
 ... schwache biegung angenommen. Dasz dasselbe im nhd. ein schmutzig angelaufenes, in anständiger sprache durchaus gemiedenes ist, wurde schon sp.
 
18) fut
 ... 1) cunnus, vulva. dies die richtige schreibung des als schmutzig geltenden und darum gemiedenen wortes; doch wird, da wir zur
 
19) garstig
 ... noch heute auch abschreckend überhaupt. 4) schmutzig im sittlichen sinne. a) unsittlich, namentlich auch '
 ... schimpft, räsonniert u. ä. c) schändlich, gemein, schmutzig, niedrig überhaupt, im gegensatz zu ehre, sitte u. ä.:
 ... alle garstig - geizige, sordide avari. 147 ( jetzt schmutzig geizig), vgl. unter II, 1, e; dis ist
 ... Aber auch oberd.: kärnt. gaschtik ( neben garstik), garstig schmutzig, häszlich Lexer 108 , schwäb. gastig
 
20) genetzt
 ... mitbruder, der ( beim essen ) bis an den rückgrat schmutzig und bis auf die knochen genetzt erscheint. Göthe
 
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