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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
fuchsgarte bis fuchsgraben (Bd. 4, Sp. 346)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) fuchsgarte, fuchsgarten, m. eine zum fuchsfange gemachte etwa 5 fusz hohe umzäunung, in welcher löcher mit schlagbäumen (s. DWB schlagbaum) zum fange der füchse angebracht sind. auszerdem befinden sich in der umzäunung einander gegenüber zwei thorwege, damit durch einen das luder bis mitten in den garten gezogen werden und durch den andern der es schleifende hinausgehn oder reiten kann.
 
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fuchsgebell, n. das bellen eines fuchses oder von füchsen:

er geht zum forst, die nacht ist hell,
er hört voll angst geheul von wölfen,
miaun der katz und fuchsgebell.
Boie die elfenburg, in
Matthissons lyr. anthol. 8, 130.


 
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fuchsgebräme, n. die einfassung und der besatz von fuchspelz an einem kleidungsstücke, limbus ex pelle vulpina. Stieler 216.
 
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fuchsgeile, f. was fuchshode. Lonicerus 306a.
 
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fuchsgelb, adj. braungelb, wie die farbe an den flanken unseres gemeinen fuchses ist.
 
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fuchsgeleckt, adj., in fuchsgeleckte beeren, wie in Sachsen weisze oder gelbe traubenbeeren genannt werden, die an der sonnenseite bräunlich oder braunfleckig aussehen, als wenn sie der fuchs geleckt und so gefärbt hätte. dagegen sagt man in Nassau von einer traube mit kleinen rothen flecken, dieselbe habe der fuchs bepist.
 
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fuchsgeschosz, n. ein für füchse aufgestellter selbstschusz. s. DWB selbstgeschosz, DWB selbstschusz.
 
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fuchsgeschrei, n. das bellen oder belfern des fuchses, gannitus vulpis. Henisch 1272, 63.
 
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fuchsgift, n. ein vorzugsweise die füchse tödtendes gift. fuchs gifft ist bitter mandel. Henisch 1273, 36.
 
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fuchsgrabe, fuchsgraben, m. ein grabe, an welchem sich fuchslöcher befinden.
 
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fuchsgraben, n. der fuchsfang durch niedergraben in den bau oder die röhren. vgl. DWB dachsgraben.

 

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11) falschwitzig
 ... falschwitzig , nach seiner art, falschwitzig, bisweilen schmutzig. Ramler dichtk. des Hor. s. 85 .
 
12) fein
 ... ; so ist sie auch fein schmutzig fett, dasz allzeit ihr anklebt das bett.
 
13) flaum
 ... möglich. unter den heutigen mundarten ein nd. adj. vlaum schmutzig, trübe von wasser und auge ( Schambach 271 b
 
14) flecksiedern
 ... flecksiedern , schmutzig wie ein flecksiedern wammesz. Schwabe tintenf. A 5
 
15) fotze
 ... penis und praeputium. Was die deutung dieser beiden, schmutzig angelaufenen wörter belangt, so nehme ich auch für sie den
 
16) fuchser
 ... Stalder 1, 401 . 2) ein schmutzig geiziger, ein knicker. in Tirol ( Schöpf 158 ).
 
17) fud
 ... schwache biegung angenommen. Dasz dasselbe im nhd. ein schmutzig angelaufenes, in anständiger sprache durchaus gemiedenes ist, wurde schon sp.
 
18) fut
 ... 1) cunnus, vulva. dies die richtige schreibung des als schmutzig geltenden und darum gemiedenen wortes; doch wird, da wir zur
 
19) garstig
 ... noch heute auch abschreckend überhaupt. 4) schmutzig im sittlichen sinne. a) unsittlich, namentlich auch '
 ... schimpft, räsonniert u. ä. c) schändlich, gemein, schmutzig, niedrig überhaupt, im gegensatz zu ehre, sitte u. ä.:
 ... alle garstig - geizige, sordide avari. 147 ( jetzt schmutzig geizig), vgl. unter II, 1, e; dis ist
 ... Aber auch oberd.: kärnt. gaschtik ( neben garstik), garstig schmutzig, häszlich Lexer 108 , schwäb. gastig
 
20) genetzt
 ... mitbruder, der ( beim essen ) bis an den rückgrat schmutzig und bis auf die knochen genetzt erscheint. Göthe
 
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