Wörterbuchnetz
Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
füchsern bis fuchsfett (Bd. 4, Sp. 345)
Abschnitt zurück Abschnitt vor
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) füchsern, adj. was das adj. füchsen. Stieler 576, der auch anführt füchserne mütze, mitra pelle vulpina fimbriata. das wort findet sich noch bei Steinbach 1, 517, aber schon nicht mehr bei Frisch und Adelung. es ist demnach im 17. jh. aufgekommen und im 18. jh. wieder erloschen, während gleiche unorganische bildungen, wie flächsern, thönern, wächsern u. s. w. fortdauern. vgl. gramm. 2, 179.
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
fuchseule, f. strix otus, die horneule. der name wegen der rothgelben farbe.
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
fuchsfalle, f. eine falle zum fuchsfange von eisen (s. fuchseisen) oder holz (s. DWB schlagbaum). im Reinhart 326—375 ist blosz valle und drûhe (s. DWB drauche) gesetzt. nnl. vosseval.
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
fuchsfamilie, f. die einen bau bewohnenden alten füchse mit ihren jungen.
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
fuchsfang, m. der fang des fuchses.
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
fuchsfangen, n. was fuchsfang. Fleming t. j. 1, 243b. 2, 120b.
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
fuchsfänger, m. einer der den fuchsfang betreibt.
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
fuchsfarbe, f. die farbe des bei uns gemeinen fuchses, des rothfuchses.
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
fuchsfarbig, adj. gelbroth, wie der bei uns gemeine fuchs aussieht.
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
fuchsfell, n. was fuchsbalg. nnl. vossevel.

vermag ein einger mensch mehr denn ein ganzer hauff?
»ja freilich wenn man sich in fuchsfell musz verkleiden.«
A. Gryphius 1, 66,

d. h. sich verstellen musz. später gebrauchte man das wort mehr im handel.
 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) 
fuchsfett, n. das fett vom fuchse. Fleming t. j. 2, 121a. man gebraucht es als heilmittel z. b. bei erfrornen oder durch krämpfe gelähmten gliedern u. s. w., die damit eingeschmiert werden.

 

Eingabe
Wörterbuchtext:
Stichwort:
 
  

 

Artikel 11 bis 20 von 237 Nächste Treffer Vorherige Treffer
11) falschwitzig
 ... falschwitzig , nach seiner art, falschwitzig, bisweilen schmutzig. Ramler dichtk. des Hor. s. 85 .
 
12) fein
 ... ; so ist sie auch fein schmutzig fett, dasz allzeit ihr anklebt das bett.
 
13) flaum
 ... möglich. unter den heutigen mundarten ein nd. adj. vlaum schmutzig, trübe von wasser und auge ( Schambach 271 b
 
14) flecksiedern
 ... flecksiedern , schmutzig wie ein flecksiedern wammesz. Schwabe tintenf. A 5
 
15) fotze
 ... penis und praeputium. Was die deutung dieser beiden, schmutzig angelaufenen wörter belangt, so nehme ich auch für sie den
 
16) fuchser
 ... Stalder 1, 401 . 2) ein schmutzig geiziger, ein knicker. in Tirol ( Schöpf 158 ).
 
17) fud
 ... schwache biegung angenommen. Dasz dasselbe im nhd. ein schmutzig angelaufenes, in anständiger sprache durchaus gemiedenes ist, wurde schon sp.
 
18) fut
 ... 1) cunnus, vulva. dies die richtige schreibung des als schmutzig geltenden und darum gemiedenen wortes; doch wird, da wir zur
 
19) garstig
 ... noch heute auch abschreckend überhaupt. 4) schmutzig im sittlichen sinne. a) unsittlich, namentlich auch '
 ... schimpft, räsonniert u. ä. c) schändlich, gemein, schmutzig, niedrig überhaupt, im gegensatz zu ehre, sitte u. ä.:
 ... alle garstig - geizige, sordide avari. 147 ( jetzt schmutzig geizig), vgl. unter II, 1, e; dis ist
 ... Aber auch oberd.: kärnt. gaschtik ( neben garstik), garstig schmutzig, häszlich Lexer 108 , schwäb. gastig
 
20) genetzt
 ... mitbruder, der ( beim essen ) bis an den rückgrat schmutzig und bis auf die knochen genetzt erscheint. Göthe
 
Artikel 11 bis 20 von 237 Nächste Treffer Vorherige Treffer