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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
blachmann bis blackfasz (Bd. 2, Sp. 59 bis 60)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) blachmann, m. argentum corneum, hornerz, hornsilber.
 
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blachstirnig, fronto. Henisch 403.
 
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black, n. atramentum, ahd. plah (Graff 3, 242), die unhochdeutsche form ist erst aus dem nd. eingedrungen, auch sagt Henisch 403 black, atramentum Saxonibus; vocab. 1482 z 3a hat placke tinte, tinta; der teutonista blackink incaustum. auch isl. blek, schw. bläck, dän. bläk für dinte und man redet, ohne an den sinn des wortes zu denken, auch von rothem und grünem black. das engl. black ist ater und man sagt wol black as ink, braucht aber black nicht für ink selbst, doch scheint ags. bläc für atramentum vorzukommen. dies ags. bläc niger, engl. black, altn. blakkr, dän. blak darf mit ags. blâc pallidus, engl. bleak, ahd. pleich, nhd. bleich, nnl. bleek, altn. bleikr, schw. blek, dän. bleg nicht vermischt werden, obschon die vorstellung pallidus einen übergang in fuscus und niger gestattete. blâc gehört zu blîcan, woraus sich bläc nicht unmittelbar leiten läszt; eher ist es mit dem nachher anzuführenden blaken ardere, uri verwandt und bezeichnet brandschwarz, schwarzgebrannt, wie auch āter und αἴθω sich berühren, vgl. unten blau.
 
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blacke, m. scheint gleichviel mit flecke, macula, locus:

der wolf den hund noch basz besach,
sprach, was schatt dir hinden im nacken?
da hast du ein kalen placken
und wol ein schrammen drei oder vier.
Waldis Es. 1, 56.

vgl. brem. wb. 3, 325 unter plakke und hernach bletz.
 
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blacken, für blecken, d. i. blicken lassen? Fischart führt n 432 ein spiel an: Liendel, lasz dir die juppen blacken! in anderm sinn bei Frisch 102c blacken, multa eaque male scribere, von black dinte, hinkleksen.
 
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bläcken, balare. Maaler 71a. s. DWB blähen und DWB blöken.
 
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blacker, m. scriba, dintenklecker: mancher pfeffersack, blacker und bernhäuter. Philand. 1, 195. s. DWB blackerer. wahrscheinlich ist auch bei Weckherlin 533 zu lesen:

schmorotzer, blacker und bacchanten,

statt blacken.
 
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blackerei, f. schreiberei, schmiererei: ist euch (den dichtern in der hölle) die blackerei noch nicht ausgeschwitzt? Philand. 1, 469.

[Bd. 2, Sp. 60]



 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) blackerer, m. was blacker: wie denn kaum ein land mehr bescheiszer und blackerer denn das Niderland hat. Kirchhof wendunm. 289a.
 
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blackert, m. fehler, klecks: einen blackert, plackert machen, schieszen. Flemings t. jäger 259.
 
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blackfasz, n. atramentarium, dintenfasz.

 

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