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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
binnenlehre bis binsenartig (Bd. 2, Sp. 36 bis 37)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) binnenlehre, f. doctrina interior: aber hier sei es genug mit diesen mislichen winken aus der binnenlehre historischer weisheit, die nicht mittheilbar sind als dem, der sie schon hat. Gervinus 4, 13 (14).
 
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binnenmann, m. indigena, entgegengesetzt dem butenmann.
 
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binnenmeer, n.
 
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binnenraum, m. des königshauses ernsten binnenraum. Göthe 41, 186.
 
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binnensee, m. Seeland besitzt, wie Südschweden eine reiche ausstattung von binnenseen. Dahlmann dän. gesch. 1, 128.
 
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binnenwärts, adv. intro. Henisch 388.
 
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binnenzeit, f. zwischenzeit.
 
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binnenzoll, m.
 
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binnig, was binnen: binnig ein bennmeil wegs. weisth. 3, 783.

[Bd. 2, Sp. 37]



 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) binse, f. juncus, scirpus, eine entstellte form, denn die ahd. lautet pinuʒ, pinoʒ, pineʒ (Graff 3, 130), mhd. binʒ (Ben. 1, 137a), ags. beonet, engl. bent, alts. binet, wonach auch nhd. binsz geschrieben werden sollte, wie auch bei H. Sachs I, 426b ein kranz von pinzlein steht, bei Dasypodius 106d, Maaler 69c, Henisch 388 und noch Stieler 157 binz m., erst Frisch 1, 99b gibt binse f. dies binse gleicht dem nnl. bies, pl. biezen und dem biese im teutonista, das zwar juncus bedeutet, aber von bent (in benthalm, bentheim) absteht, keins von beiden, weder binet noch biese läszt sich auf binden, wie juncus auf jungere zurückleiten; unserm Notker kam eine ganz andere abkunft in den sinn: der bineʒ pezeichenet immortalitatem, wanda er io gruone ist fone dero naʒi, an dero er stât, unde dannan er namon habet. Marc. Cap. 104. aber aus bei nasz stammt bineʒ sicher nicht. vielleicht ist das ir. bogbhuinne und buinne zu erwägen.
Redensarten: ligstu, so gehet iederman fürüber, henkt das maul wie ein binz, und tht als sehe man dich nimmer. Frank spr. 2, 38a; der phariseer eigenschaft ist, dasz sie saur sehen, traurig in langen stolen einher gehen, und den kopf henken wie ein binz. verbütsch. buch 399b, nach Es. 58, 5, wo aber Luther schilf setzt; soffen zusammen, dasz binsen in uns möchten gewachsen sein. Philand. lugd. 3, 10; binsen mögen vom athem knicken, eichen wollen den sturm. Schiller 155a; sind unsre schwerter von binsen? 169a; der zweite theil der wanderjahre ist abgeschlossen: nur weniger binsen bedarf es, um den strauszkranz völlig zusammen zu heften. Göthe an Zelter 540.
 
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binsenartig, junceus: binsenartige sumpfpflanze.

 

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41) zweiglein
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