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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
bierzapfer bis bieslauch (Bd. 2, Sp. 2 bis 3)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) bierzapfer, m. qui depromit cerevisiam e dolio.
 
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bierzeche, f. compotatio cerevisiaria: darinne er des reichs gebrechen anzeigt von groszem misbrauch der christenheit, das die sechsischen bawrn viel bierzeche hielten. Alberus wider Witzel G 7b; in der bierzech, wenn man toll und voll ist. Mich. Neander menschensp. 18b. dann auch sumtus compotationis: seine bierzeche zahlen.
 
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bierzeichen, n. das an der schenke ausgesteckte zeichen: wer einen galgen sieht, erfreuet sich, weil er weisz, dasz eine stadt sogleich nachkommt nach diesem dreibälkigen telegraph oder sechseckigen bierzeichen derselben. J. Paul anh. zu Tit. 2, 34.
 
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bierzeuge, m. ein mit bier und zutrinken gewonnener zeuge. Stieler 2615. s. weinzeuge.
 
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bierziese, f. was biersteuer, bieraccise.
 
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bierzwang, m. was bierbann.

[Bd. 2, Sp. 3]



 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) biesam, biesen, s. bisam.
 
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biese, f. juncus, eine nd. form statt binse, nnl. bies, wie schon Henisch 375 bies und biesgras anführt, vgl. Ben. 1, 117. s. binse.
 
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biesen, aestu exagitari, ahd. pisôn lascivire (Graff 3, 216), mhd. bisen (Ben. 1, 168a, wozu Köpkes glossar im pass. zu halten), bair. bisen, bisern, zumal vom rindvieh, wenn es bei groszer hitze von bremsen gestochen und verfolgt mit aufgestelltem schwanze hin und her rennt. Schm. 1, 209, schweiz. biesen: das vieh hat gebieset. Stald. 1, 174; nd. bissen (brem. wb. 1, 90), nnl. biezen, bijzen; auch in französischen volksmundarten beser, bezer, se dit des vaches, qui mouchent. vgl. altn. bisa, summo et rudi nisu moliri, dän. bisse, gleichfalls vom rindvieh, norw. bisa, besa. zunächst verwandt scheint das 1, 1398 angezogne pîsa, bîse, nhd. beiswind, vielleicht biester vagus. s. unter DWB bisen.
 
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biesen, bieseln, mingere, brunzen. Henisch 375, scheint nichts als pissen.
 
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bieslauch, n. allium porrum, schoenoprasum, gehört zu biese, binse. mhd. bieslouch Ben. 1, 117a.

 

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