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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
bickelfest bis bicker (Bd. 1, Sp. 1809)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) bickelfest, entweder fest wie stein und bein, oder so fest, dasz es mit dem bickel musz aufgehauen werden.
 
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bickelhäring, m. s. pickelhäring. bickelhering. Simpl. 1, 365.
 
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bickelhart, was bickelfest. Stalder 1, 169.
 
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bickelhaube, f. s. DWB beckelhaube. lederne bickelhaube. Frischlin 451.
 
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bickelmeister, m. aufseher über das gassenpflaster. Stalder 1, 169.
 
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bickeln, scalpro fodere, mit dem bickel hacken: weil es jetzund an das treffen und wir tag und nacht an einander picklen. Schertlins br. 163; da gerieten seine pickler, karsthansen, schanzgräber und scheufler auf einen kupferen boden, dessen breite noch lenge sie ein ganz jar nicht erbickeln mochten .... sie hetten auch wol ir lebtag daran geschickelet und gebickelet, und weren doch darmit nit fertig worden. Garg. 31b. auch bickeln, wie knöcheln, mit würfeln, bickeln spielen.
 
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bickelspiel, n. ludus talorum. mhd.

bickelspil spilnt in der stuben junge liute,
die noch unverdroʒʒen sint. MSH. 3, 267b;

prizel slahen (pritschschlagen), bickelspil. 288b.


 
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bickelstein, m. talus, calculus. mhd.

herre, ich hân in mîme schrîn
besloʒʒen driu pfunt vingerlîn
und zehen bickelsteine. vom heselin 91.

auch abgänge von steinen, abgebickte seitenstücke, heiszen bickelsteine.
 
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bickelwort, n. stichelrede. Trist. 118, 1.
 
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bicken, pungere, percutere, schlagen, hacken, hauen, mhd. bicken (Ben. 1, 115b), it. piccare, franz. piquer: steine bicken, bäume, stangen, nüsse bicken: die buren bicken die wilden böumlin, die noch jung sind, mit einem scharpfen stein und lond es darin wachsen ein jar und wenn man si abhouwet, so schelt man die rind darab, und machen oben isen daran, denn ist es ein schwinspiesz. Keisersb. christl. bilg. 39. bicken, trocken husten, s. bexen (sp. 1792); bicken sticheln, stechend sprechen; er bickt auch drein, gibt seinen senf dazu. Stalder 1, 169; ich höre die uhr bicken, spitz anschlagen, picken; bicken, zur ader schlagen, schröpfen: und solt im aber fintusen (franz. ventouses) setzen uf das glid, und solte sie lassen bicken. Gersdorf 44; schir das haar ab dem ort, reib es mit einem hänfin tch, bisz offen wird, darnach setz laszköpf darauf, bick es alsdann mit einer flieden wol, wasch das blt ab. Seuter 4; ein floh der beiszt und sticht, er zwickt und bickt. Hoffm. gesellsch. lieder 263; eier bicken, an einander stoszen. Ernst Meier schwäb. sagen 393. die tauben bicken sich den bunten hals und jetzt den kleinen kopf. Geszner, bepicken sich. man bickt den kindern das brot, schneidet es ein, damit sie es leichter beiszen. s. DWB anpicken, DWB aufpicken.
 
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bicker, m. ein stechendes, brechendes geräth, nuszbicker, nucifrangibulum, nuszknacker, meist in gestalt eines männchens, dem die nüsse in den mund gesteckt werden; auch heiszt so der heher, corvus caryocatactus.

 

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