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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
blauschecke bis blauvogel (Bd. 2, Sp. 85)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) blauschecke, m. pferd, dessen weisze ins blaue fällt.
 
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blauschielend, ein bezeichnender ausdruck für ins blaue fallend (s. schielen), besonders von milch gebraucht: gute milch musz blauschielend weisz sein. Ettners hebamme 723.
 
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blauschielicht, dasselbe: blauschielichte weisze. daselbst 768.
 
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blauschimmel, m. was blauschecke.
 
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blauschwarz.
 
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blauspecht, m. sitta europaea.
 
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blaustein, m. lapis lazuli.
 
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blaustroh, n. kurzes, nach dem dreschen aufgebundnes.
 
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blaustrumpf, m. diabolus, der unvermerkt den schwarzen bocksfusz sehn läszt und überall sonst der schwarze heiszt, dann aber häufig ein verleumder, angeber:

da hast du (glück) deine schöne titel,
du wetterhahn, du blindes weib,
du blaustrumpf, du verderbungs mittel!
Günther 204;

bald kehrt der blaustrumpf um und wird ein wetterhahn. 502;

der höllische blaustrumpf musz ihnen verträtscht haben. Schiller 121a. heute, nach bluestocking, gelehrtes frauenzimmer.
 
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blautaube, f. columba oenas.
 
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blauvogel, m. was blaumeise, doch Fischart Garg. 236a nennt plovögel unter andern eszbaren.