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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
fössel bis fotze (Bd. 4, Sp. 42)
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[Bd. 4, Sp. 42]


Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) fössel, schlechte schreibung für fessel (3, 1555), namentlich wenn es für pferde gebraucht wird. Rosenzweig 59. 72. 183.
 
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fosseln, in lumpen gehen. Stalder 1, 392. s. föszli.
 
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fösseln, vincire für fesseln, gefösselt für gefesselt von pferden. Rosenzweig 69. 83. 84. ungewöhnlich fössen:

von banden bald Susannam löst,
die tropfen aber bindt und föst.
Calagii Susanna 5, 3,

wofern dies föst nicht festet, festigt ist. fössen, fessen, einernten, einheimsen. Schm. 1, 570.
 
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fosz, marcidus, flaccidus, segnis, insipidus, mürbe, welk, faul, untüchtig, gen. fosses, also, mit gekürztem vocal, für fosch (wie mhd. fnëssen für fnëschen): fosses holz, faules, wurmstichiges, im gegensatz zu derb oder dicht; ein fosser hund, ein träger, abgelebter, gegenüber dem muntern:

man findt auch manchen wackerlosz,
der auf dem mist liegt grosz und fosz. froschmeuseler I. 1, 4. D 5a,

wie auch vornen im namenverzeichnis Rollenhagen dem Wackerlosz diese deutung gibt. das losz ist hier noch unerklärt. Reineke 71 steht:

do quam dar en klein hundeken gân
unde was gehêten Wackerlôs,
de klagede dem konninc up franzôs,

wo der nl. Reinaert Cortois : fransois. franzôs ist französisch und Wackerlos kann nicht Cortois ausdrücken. Beuther setzt richtig Wackerlosz, wie auch Hakmann im nd. text. los läszt sich kaum nehmen für lôs expers, welchem sich kein andres adj. gesellt, der sinn von unwachsam würde passen, denn Wacker und Weckerlein sind benennungen des wachsamen haushunds. in los mag auch ein dunkles losch stecken, auf das sich lösche tr. kr. 5948. 12316 schwerlich ziehen läszt.
 
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fosz und schwachformig fosse,m. erscheint auch substantivisch für taugenichts, faulenzer, lump oder dergleichen:

du fosz meinst ich solt mit dir rechten.
H. Sachs II. 1, 39b;

hat ja der teufel rein geführt
den stinkenden, lausigen fossen. IV. 3, 4b;

gott geb dem fossen alle franzen! ebenda;

wann die faule, grobe fossen
am tragen wurden zu verdrossen.
Opel und
Cohn 137;

lasz mich, grosz fosz, doch ungeeiet (ungeheit).
Weckherlin 806;

du bist mein kleiner fosz (schelm, gr. πόσθων). ebenda.

es werden sich noch mehr belege ergeben. berührt sich aber mit fötzel, vielleicht mit fiesz.
 
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föszli, m. schweizerisch ein lumpenkerl. Stalder 1, 392. s. DWB fötzel, DWB fötzli.
 
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fot, m. in folgenden stellen hochdeutscher gedichte verstehe ich nicht:

der teufel mit list und fôt. bruder Heinrichs von Zutfeld lied vom glauben.
Gödeke grundr. §. 137 s. 221;

der künsten fôt. Albertus magnus mit der königstochter. v. 89.
Gödeke §. 139 s. 230;

durch deinen falschen fôt : todt. das. v. 237.


 
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fott, m. siehe hundsfott und die folgenden.
 
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fotzbeiszer, m. saures, herbes getränk, das im mund beiszt. Schmeller 1, 581.
 
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fotzdudeln, scherzhaft für küssen, von fotz maul. Schmeller 1, 581.
 
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fotze, f. cunnus, vulva, ein unhübsches, gemiedenes wort, bei dem die sprachforschung doch manches zu erwägen hat.
für die vorstellungen des zeugens und entleerens gibt es auszer den natürlichen, derben namen zahlreiche euphemismen und umschreibungen, die den ausdruck verhüllen oder sogar hervorheben. welcher von diesen drei arten sie angehören, fällt bei alten, in unvordenklichem gebrauch gewesenen benennungen zu sagen schwer. den derben wörtern weicht die anständige rede aus, vom volk aber werden sie, wo es sein musz, nicht gescheut, von freien, ausgelassenen dichtern wissentlich gesucht.
ein beispiel der verhüllung ist das ganz unverfängliche wort ding, wodurch das weibliche wie das männliche glied gemeint sein kann (2, 1164), und nicht anders stehn das lat. res, it. cosa, fr. chose. auch wicht galt wol in gleichem sinn, wie sich durch bösewicht oder schelm für penis bestätigt. man erinnere sich der 3, 1120 berührten verwendung von es thun, le faire, wo der blosze artikel oder das verbum allein schon das, worauf es abgesehn ist, bezeichnet.
im lateinischen und romanischen wird cunnus, it. conno, sp. cuño, fr. con (überall m.) mit weniger zwang ausgesprochen, als eins der deutschen wörter. die unzüchtigen, oft aber witzigen und sinnreichen fabliaux der Franzosen haben con und vit auf allen

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blättern, wo die herausgeber ganz verkehrt durch puncte gerade hervorheben, was dem leser im zusammenhang und im reim ohnehin nicht entgehen kann.
prov. 30, 16 heiszt es nach der vulgata: tria sunt insaturabilia et quartum, quod nunquam dicit sufficit, infernus et os vulvae et terra quae non satiatur aqua, ignis vero nunquam dicit sufficit. wüsten wir, wie diese stelle Ulfilas verdeutschte, so würde ein goth. ausdruck offenbar. Luther: drei ding sind nicht zu settigen und das vierde spricht nicht es ist gnug. die hell, der frawen verschlossen mutter, die erde wird nicht wassers sat und das fewr spricht nicht, es ist gnug. statt os vulvae geben die LXX ἔρως γυναικός, im hebr. steht , und ist verschlossenheit, uterus, vulva. für uterus, μήτηρ = μήτρα setzt Ulfilas sonst das goth. qiþus, welchem ahd. quiti vulva (Graff 4, 650), ags. cviðe matrix, altn. qviðr venter, uterus entsprechen und warum sollte nicht prov. 30, 16 munþs qiþaus gestanden haben? qiþuhaft ist ἔγκυος, ἐγκύμων, schwanger von κύειν tragen, gebären, womit qiþus, venter und uterus unmittelbar verwandt scheinen.
den nd. fries. und nordischen sprachen ist hier, wie den romanischen, ein gutturalisch, den hd. sl. und lit. ein labialisch anlautendes wort eigen. zunächst an cunnus reicht die malberg. gl. quintuo, quinte der lex. sal. 30, 1, wenn sie nicht aus cinitus, d. i. cinaedus, κίναιδος selbst entsprang. noch die hennebergische mundart hegt quintipse (Reinwald 125). aber auch qiþus könnte zu qinþus, wie uterus zu venter geworden sein. isl. begegnet kunta, ostgötl. kute, wahrscheinlich noch in andern scandinavischen mundarten. fries. kunte (Richth. 881b), ostfries. kunt (Stürenburg 129a), nordfries. kunte (Outzen 173), nl. kutte (Kilian 333b), nd. kunne (Schambach 116b), kunte, kute (brem. wb. 2, 898. Schütze 2, 369), kutt (Danneil 121b), kuttendoll manntoll;

zwei wîʒe diech zierent baʒ
ein rûwe kunt, wiʒʒe daʒ. Morolf 291;

ein versmehte kunt, ein hungerger hunt
gênt trûric slâfen ze maneger stunt. 381,

welches gedicht offenbar auf eine nd. fassung zurückgeht. engl. cunt habe ich in den glossen bei Wright verschiedentlich angetroffen: cuntte vulva 186b, cunte 208a, cunt, cunnus 246b. auch böhm. kunda.
für das hd. wort bieten sich erst ziemlich späte belege dar, liederb. der Hätzlerin lxxv, 74. fastn. 225, 12. 265, 32. 1371, 114; fotzen, vulva, janua ventris im gl. teuton. ante lat. (um 1475) g 3b; Henisch 1183. Stieler 523. Frisch 1, 287a und allgemein in der heutigen volksprache, vgl. Höfer 1, 238. Schmeller 1, 581. Lexer 99b, auch ins nd. vorgedrungen, fotts bei Danneil 56b. offenbar älter ist fud oder fut, fot, wie die schon mhd. composita fudenol, Neidhart 65, 12 und XLIII, vudeslecke s. 153 und nhd füdesel fastn. 786, 19 darthun. das gl. teuton. ante lat. fügt dem fotzen ein vulgariter fud hinzu und hat g 5b fud vulva,

caveas, mi care, caveas mulierum intrare.

der vocab. teut. 1482 15a fud oder fotz vulva, cunna und unter zwidorn: ein mensch der zagel und fotzen hat, hermaphrodita. fastn. 67 preist ein vater seine tochter mit rohen worten als braut an:

Geut, gee herfur und lasz dich schauen
du vergest dich im wol zu einer frauen
und kündst nit ebner sein sein fg.
fud, ars und tutten hastu ie gng,
ich hab dich ie mit fleisz gezogen;

potz fut! erscheint als bloszer ausruf:

potz fut, ich ward gar zeitlich wund. fastn. 387, 14.

schon im mhd. gedicht vom rosendorn GA. 3, 21, das mit einem fr. fabliau bei Méon 3, 409 einiges gemein hat, wird diu vut redend eingeführt und oft genannt, vgl. DWB futlos. auch aus der heutigen kärntnischen sprache bringt Lexer 106b fut bei, 48b putze, was sich mehr einem sl. puzda, pizda anschlieszt. serb. pizda, pizdina, böhm. pjzda, lit. pyzda, pissa (Nesselm. 299b), lett. pihsde. isl. pûss vulva equarum. schw. fud, fu, fo, fö cunnus (Rietz 158), wie bei Fischart 'deiner magd pfu'. das gr. πόσθη ist penis und praeputium.
Was die deutung dieser beiden, schmutzig angelaufenen wörter belangt, so nehme ich auch für sie den grundsatz in anspruch, dasz der unzüchtige sinn von einem züchtigen (wie überhaupt das böse von dem guten) abspringt und nicht ohne ihn zu verstehen ist, die ausdrücke bräuten, träuten, heien, beschlafen, coire u. a. m., an sich rein und anständig, wurden euphemistisch gesetzt. fud, fotz sind unter dem volk ein unschuldiges, leichtes schimpfwort, ohne allen gedanken an das geschlechtliche, gerade wie wir

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hundsfott für einen schlechten kerl, hundsföttisch für schlecht und übel gebrauchend ihres ursprünglichen sinnes ganz uneingedenk sind. cunnus liesze sich nur dann auf gignere, generare ziehen, wenn die lautverschiebung vorgeschritten, und es dem goth. kuni, ahd. chunni gleichzustellen wäre. das ags. gecynd ist natura, genus, gecyndlim uterus, gecyndlima genitalia, doch weicht der auslaut von cunt, kunta ab und man hat cunnus zu cunire, inquinare, coenum, obscoenus gehalten; die erwägung von κύω und ἔγκυος führt auf κυσός, κύσθος, so dasz cunnus aus cusnus hervorgegangen sein könnte. lit. kuszys oder kuźys ist vulva. ich möchte bei cunnus sogar das skr. jôni (geschr. yôni) nicht übersehen, es drückt vulva, uterus, origo aus. auch qiþus, qinþus schien in die vorstellung von uterus einzutreten.
mit fôdjan, ahd. fuotan, altn. fœða alere, parere fut und fotze zu vergleichen hätte schein, obwol der kurze vocal von dem langen absteht, gebären und bärmutter, μήτρα, matrix, δελφύς lägen nahe genug. doch ist schw. dän. födsel partus, altn. fœðsla nutritio, ahd. fuotisal pastio. mir leuchtet etwas anderes ein. in beinahe allen sprachen werden die zeugungsglieder beider geschlechter nach dem begrif der scheu und scham benannt und nichts ist auch natürlicher, weil man sie verbirgt und sich scheut sie zu zeigen. daher sagen wir scham oder schande und Graff liefert unter skama auszer pudor und reverentia auch die bedeutung turpitudo.

ër begunde sich scamen
daʒ ër nieht het ane,
ër unt sîn wîb
chêrten fon einanderen ir lîp,
daʒ ir ne wëdereʒ ne sâhe,
wie daʒ andere getân wâre.
si spreiten ire hente
uber ire scante,
si îlten zeime fîcboume,
nâmen dër loube,
ze samene si siu sûten,
sôsich wâne mit smëlehen,
damit si sich gurten,
die scante si verburgen. fundgr. 2, 19;

die scham si verburgen
mit vil grôʒen sorgen.
Diemer genesis 15, 4;

ër sach in vil wol blechen
und wolde in doch niht dechen,
ër sach sîne schande,
spottunde ër sich danne wande. 31, 5;

ob sich die man besniten
nâch êbrêischem site
vorne an dër schande. 69, 19.

ebenso ist αἰδώς und αἰδοῖον scham und schamglied, Il. 2, 262 ein edler ausdruck. dem skr. vṛi entspricht das lat. vereri, vrîdita ist pudibundus, veretrum schamglied, fr. vergogne, lat. verecundia, sp. verguenza, las partes pudendas, les parties honteuses; sl. sram verecundia und membrum genitale; lit. gda scham und schamglied; lett. kauns scham, kaunums schamglied, buchstäblich an cunnus mahnend; schw. blygd verecundia, qvinnoblygd vulva, vom altn. bliugr verecundus, mhd. bliuc (1, 214). da nun auch das lat. pudor für pudendum muliebre gesetzt wird und pudor, pudere kurzen vocal haben, warum sollte nicht den wörtern fut und foʒ, fozia ursprünglich ein reiner sinn beigewohnt haben? die linguale verhalten sich wie in pes pedis, fôtus, fuoʒ, in sedere, sitan, sizan, in madere, nati und netz. aus dem abgang der urbedeutung in unsrer sprache und dem haft des worts für den unreinen, verabscheuten sinn begreift sich die eingetretne verwirrung der consonatstufen, das tz ist richtig hochdeutsch, das t alterthümlich auf dem früheren stand geblieben. damit wäre der verschriene name wieder ehrlich gemacht und es käme blosz darauf an, in älteren sprachdenkmälern noch ein fiutan faut futum für pudere, vereri zu finden, denn u lenkt auf iu zurück. möglich schiene verwandtschaft von futikan, pfuidichan und selbst von pfudi, pfui, fi (3, 1611). pudere mit foetere zu verbinden scheint bedenklich und weder an φύω noch lat. futuo läszt bei unserm wort die lautverschiebung denken, da f deutschem b entspräche.
nur éine schwierigkeit steigt auf aus der in oberdeutschen mundarten vortauchenden bedeutung von haar und maul, diese herscht in Baiern und Tirol, jene in der Schweiz und in Schwaben. Frisius 1381a, Maaler 140a, Dasypodius u. a., ohne cunnus und vulva anzugeben, erklären fotz und haarfotz durch villus und setzen es dem zott, ahd. zâta gleich, villosus ist gefotzet, voll zott, ein rock mit langen fotzen oder zotten toga pexa, fotzechtig zu beiden seiten ἀμφίμαλλος. bei Henisch 1183, 59 ist fotse villus et pudendum, fotzechtig villosus, gefotzter mantel, ein zottiger. Stalder 1, 392 hat fotz für zote, gfotzet zoticht, Tobler 197b fotz f. für vulva, fotza m. für quast und flocke, z. b. chappafotza mützenquast, schneefotza schneeflocke. schon ahd. zâturra drückte scortum aus und Liselotte von Orleans nannte

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mit derbem pfälzischen worte die Maintenon nicht anders als die alte zott, was also = fotz ist und das schamhaar vermittelt diese bedeutung, man dürfte auch an fetze faser, lump, it. pezza denken. fotz, fotze für das maul von thieren und (immer verächtlich) für den mund von menschen (Schmeller 1, 581. Lexer 100. Schöpf 148) mag den sinn von loch oder spalte, ohne bezug auf haarwuchs ergeben, oder wiederum müste ein euphemismus eintreten und aus dem it. pezzo (vgl. 3, 1576) stück, fetze zu erklären sein. hiernach sind fotzbeiszer und fotzdudeln zu verstehn. beide nebenbedeutungen gehen doch nicht über den alemannischen und bairischen dialect hinaus, sind auch in der älteren sprache nicht aufzuweisen. Kilian 148b hält fotte cunnus und fotse villus gesondert. s. DWB fot, DWB fut.

 

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11) falschwitzig
 ... falschwitzig , nach seiner art, falschwitzig, bisweilen schmutzig. Ramler dichtk. des Hor. s. 85 .
 
12) fein
 ... ; so ist sie auch fein schmutzig fett, dasz allzeit ihr anklebt das bett.
 
13) flaum
 ... möglich. unter den heutigen mundarten ein nd. adj. vlaum schmutzig, trübe von wasser und auge ( Schambach 271 b
 
14) flecksiedern
 ... flecksiedern , schmutzig wie ein flecksiedern wammesz. Schwabe tintenf. A 5
 
15) fotze
 ... penis und praeputium. Was die deutung dieser beiden, schmutzig angelaufenen wörter belangt, so nehme ich auch für sie den
 
16) fuchser
 ... Stalder 1, 401 . 2) ein schmutzig geiziger, ein knicker. in Tirol ( Schöpf 158 ).
 
17) fud
 ... schwache biegung angenommen. Dasz dasselbe im nhd. ein schmutzig angelaufenes, in anständiger sprache durchaus gemiedenes ist, wurde schon sp.
 
18) fut
 ... 1) cunnus, vulva. dies die richtige schreibung des als schmutzig geltenden und darum gemiedenen wortes; doch wird, da wir zur
 
19) garstig
 ... noch heute auch abschreckend überhaupt. 4) schmutzig im sittlichen sinne. a) unsittlich, namentlich auch '
 ... schimpft, räsonniert u. ä. c) schändlich, gemein, schmutzig, niedrig überhaupt, im gegensatz zu ehre, sitte u. ä.:
 ... alle garstig - geizige, sordide avari. 147 ( jetzt schmutzig geizig), vgl. unter II, 1, e; dis ist
 ... Aber auch oberd.: kärnt. gaschtik ( neben garstik), garstig schmutzig, häszlich Lexer 108 , schwäb. gastig
 
20) genetzt
 ... mitbruder, der ( beim essen ) bis an den rückgrat schmutzig und bis auf die knochen genetzt erscheint. Göthe
 
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