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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
fabrikgebäude bis facenetlein (Bd. 3, Sp. 1217 bis 1218)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) fabrikgebäude, n.
 
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fabrikherr, m. eigner der fabrik, der werkstätte.
 
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fabrikmäszig, unfrei und einförmig behandelt: den inbegrif der gelehrsamkeit gleichsam fabrikenmäszig durch vertheilung der arbeit behandeln. Kant 1, 211.
 
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fabrikort, m.
 
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fabrikstadt, f. urbs opificibus celebris.
 
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fabrill, f. sp. fabriella, hablilla, gerede, märchen, schwatz der leute: er ist zu einer fabrill und gassenrede worden, fabula factus est. Frisch 1, 236a aus Stettler 1, 438.
 
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fabrirung, f. fabrica, werkstätte: der die krankheit vertreiben will, der musz kunst wider kunst brauchen, wider die instrument handeln und das werk in seiner fabrirung zubrechen. Paracelsus chir. schr. 140c.
 
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fabrizieren, fabricari, zimmern, schmieden, erzeugen: mich, den die natur so lang fabriziert hat, dasz ich mich schande halber krumm biege. Fr. Müller 2, 180. vgl. selbstfabriziert.
 
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fabulieren, fabulari, fabeln, plaudern, schwätzen: mit im geredt und fabuliert. Brant bei Steinhöwel Aesop 141b; der ritter

[Bd. 3, Sp. 1218]


fügt sich zu dem kaufmann und fabuliert mit ihm und fragt ihn wo er her kam oder wohin er wollte? schimpf u. ernst 1522, 224. 1555, 263;

davon man fabulieret gern.
H. Sachs IV. 3, 88c;

vom vater hab ich die statur,
des lebens ernstes führen,
von mütterchen die frohnatur
und lust zu fabulieren.
Göthe 4, 393.


 
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fabulist, m. fabeldichter: man mag ein historicus oder fabulist werden wollen. Hagedorn 1, 104; die eigentliche ursache, warum sie der fabulist zu moralischen wesen erhebt. Herder 17, 73.
 
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facenetlein, n. sudarium, taschentuch, schnupftuch, lat. fasciola?, oder aus unserm fetze, lappe?, it. fazzoletto, noch heute in Schwaben fatzenetli, fatzenetle, fatzeneitle, in Steier fazonetelj, in der Schweiz fatzeneetli, fatzenetzli, bei Maaler 130b fätzle linteolum, 132d fatzeletle: mit einem weiszen fatzeletle das antlit wüschen; in Appenzell fatzenetzli; und legt die kleinot in ein facenetlin zusammen. Fortunat L 4; der ritter ein weisz facenetlin um seinen verwundten finger wandt. buch der liebe 60, 3; zu dem zwölften die faciletlin, die rotztüchlein seind auch nutz. Keisersb. wannenkrämer 96b; mailen oder faciletlen schenken. schif der pen. 19c;

darmit wirt manche uberredt,
das sie mir schenkt ein facilet.
H. Sachs I, 305b;

sag, wann (woher) kam dir das facilötlein,
das du nun schenkest deinem Ötlein? I, 513d;

sich da, mein Hilla, du im gib
das mein ausgenäht facilet. III. 1, 197d.

 

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1) erwandern
 ... erwandern , invenire, experiri, wie erfahren sp. 789. 790: