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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
eszzeit bis etlichermaszen (Bd. 3, Sp. 1173 bis 1177)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) eszzeit, f. hora prandii, essenszeit.
 
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eszzimmer, m. coenaculum, speisezimmer.
 
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etc., wer im reden oder schreiben einhält, weil fortzufahren weitläuftig, überflüssig und lästig wäre, bedient sich der formel et cetera, die dem gr. κτλ. = καὶ τὰ λοιπά entspricht, wofür wir u. s. w. = und so weiter gebrauchen, Niederländer enz., Polen itd. = i tam daley, Böhmen atd. = a tak dale. in den

[Bd. 3, Sp. 1174]


alten vocabularen steht furbasz, vorbasz und anders. Diefenbach 211a. dies etcetera galt aber auch, wenn unbeliebte, unanständige namen oder sachen ungesagt bleiben, nur angedeutet sein sollten: auf ein etcetera folgt eine ohrfeige. Simrock 2217;

er rannt vom ersten bis ann lesten,
das was der erst der chünig so,
der ander was ir herzog do,
der drit der graf, et cetera,
die vielend all vor im alda.
Wittenweilers ring s. 246;

in dem Donat, der reiflin hat,
hab ich es oft gelesen,
quod nomen sit, das fält mir nit,
man trinkt ihn aus den gläsern,
vinum quae pars,
und hast kein glas,
so sauf mir aus dem etc. a. Garg. 91a;

also auch ein münch, der ackert nicht wie der baursmann, beschützt nicht land und leut wie ein kriegsmann .... sonder et cetera, ihr versteht mich, er zeigt nur stäts die blotte blatt, dann er ist umbs maul dahinden glatt. 245b. der redensart 'reime dich bundschuh!' wurde schon 2, 523 gedacht; wie die alten schreiber an den schlusz des alphabets ein etc. etz. setzten, pflegten sie kleinen gedichten 'etcetera bundschuh' scherzhaft oder spöttisch anzuhängen. so endigt das auf könig Wenzels landfrieden (a. 1398) bei Haupt 1, 433:

et zetera buntschuch,
hanget der zagel durch die bruch;

das lied vom grafen von Zolre a. 1423 (ed. Laszberg 1842) nach vers 460 wieder:

et cetera buntschuch;

endlich in der fasznachtpredigt von doctor Svarmus (herausg. von Karajan 1851):

da der knecht des nachts thät singen
und ihm die schellen thäten klingen,
et cetera buntschuh.

die redensart im decam. 8, 2 credete voi fare a me come voi faceste alla Biliuzza, che se n'andò col ceteratojo, was die crusca von cetera (cithara) leitet, verdeutscht Steinhöwel 472, 2: ir meint mir ze thn als ir Biliucza getan habt, die mit dem etcetera liegen lief, und so geben auch die späteren ausgaben.
 
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etesinnen, pl. f. gr. οἱ ἐτησίαι (ἄνεμοι), lat. etesiae m., it. etésie f. passatwinde:

und dasz der heisze tag dir mache nicht verdrusz,
so beut die weide dir zum sessel ihren fusz,
zum schirm ihr laubicht haupt. die etesinnen wehen.
Fleming 630.


 
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etiam, n. merces, lohn, bezahlung: er hat sein etiam empfangen = auch sein gebührendes theil, man soll ihm sein etiam nicht vorenthalten, wie man andere lat. partikeln mehr, z. b. 'tu autem' substantivisch verwandte. schon Folz in der lehre vom baden, fastn. 1252:

welchs dir der doctor messe zuo,
den bit, das er den fleisz vort thuo
mit dir wie vor, und tracht darbei,
das auch sein etiam do sei,
umbsunst arbeiten bringt unlust.


 
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etkum, m. zelus, synonym mit eifer, eifersucht, ein dunkles, schwieriges wort, das nur im Elsasz und in der Schweiz vorkommt: ein gter etkum und iferen eins bescheidnen, götlichen entbranten ernsts, der dir entspringt usz dem brant gotlicher und christenlicher lieb ... so hat er ein iferen, also das er nit mag geliden, das einer mit im gemein hat, das ist ifer oder etkum. Keisersberg bilger 136b; ein gter etkum und iferen gegen allem dem das wider got ist. 136c; usz dem schmerzen entspringt dann ein etkum, ein iniferen, ein inmaseren. 137b. wie eifersucht mit sucht, schiene etkum mit einem verlornen m. kum, ahd. chûm aegritudo, wovon noch chûmo aegre, nhd. kaum übrig sind, gebildet. die untergegangne nhd. form würde also lauten etkaum, und et aus der ahd. partikel ita, it, mhd. it, ags. ed zu deuten sein, was eigentlich wieder ausdrückt, dann aber blosz intensive kraft hat. bei kaum will ich einmal den gedanken an kauen wagen (vgl. DWB saum und siuwen, floum und flöuwen, doch mit ou, nicht û), da auch ahd. itaruochan, ags. edrêcan ruminare dasselbe it und et zeigen; im kauen liegt etwas mühsames, krankheit, eifersucht kauen ihren schmerz gleichsam wieder. nur steht das in kaum waltende û für etkum noch keineswegs fest. wenn im voc. 1482 h 3a. Diefenbach 211b etkum für ethica d. i. hectica, schwindsucht genommen wird, so scheint

[Bd. 3, Sp. 1175]


dies zwar vermischung mit dem gr. wort, gemahnt aber zugleich an den schweiz. ausdruck ettig, ettik, ettika, der fressige ettika, heiszhunger (Stalder 1, 117), ettik m. tabes, schwindsucht, die schwinend sucht. Frisius 1285a. Maaler 121c, woran GDS. 468 sogar mythische vorstellungen geknüpft wurden. des Golius (auch eines Elsäszers) onomasticon lat. germ. sp. 262 und des Twinger vocab. bei Oberlin 1, 360 geben gleicherweise der ettike oder etkum hectica, den schweinenden ettikum haben, extabescere. gesetzt nun ettikum sei aus einem ahd. acc. ettichun, ettichon, dessen nom. etticho lautete hervorgegangen, wie andere acc. in den nom. traten, so müste die zusammensetzung mit kum aufgegeben werden und etticho, etticha könnte dennoch aus hectica geworden sein. nur streiten die folgenden composita etkumen und etkümig wieder für kum und Keisersbergs bedeutung zelus stimmt nicht zu tabes.
 
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etkumen, zelosus: diser enbrant göttlich bescheiden ernst anfohet müglich (mühsam, beschwerlich), etkumen und eiferen (eifrig) zu werden über das ubel und unrecht, das wider gott den herren geschicht. Keisersberg bilg. 137a.
 
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etkümig, dasselbe: so wird er etkümig, es ifert und nagt in. 136b. diesem begegneten wir oben sp. 24 bei Philander in der assimilierten gestalt eckkümig mit der bedeutung von morosus, difficilis. hectisch scheint wieder untreffend.
 
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etlich , aliquis, quidam, nonnullus, ein fast eigenthümlich hochdeutsches adjectivpronomen, dessen ursprung dennoch schon in einer gothischen partikel haftet. ich werde darauf bei der älteren nebenform etslich zurückkommen. Adelung im wb. und im lehrg. §. 282 will einig der edlern schreibart, etlich dem gemeinen leben zuweisen, das ist aber ganz falsch, etlich erscheint von altersher in der schriftsprache.
1) ahd. ëtalîh, ëttalîh (Graff 1, 146), mhd. ëtelîch, im sg. wie pl. bräuchlich:

wand ich gevüegeʒ wol alsô
mit ëtelîchem dinge. Iw. 1763;

wandër im bescheinet
an ëtelîcher swære. 2687;

daʒ in unser hërre
wîste in ëttelîch lant. Greg. 1657;

daʒ disiu sëlbe siecheit
wære vil mislîch
und ëtelîchiu genislîch. a. Heinr. 168;

si sagte mirs ëtlîchen danc. 1 büehl. 216;

ëʒ möhte ëtlîches mâg beklagen. Wh. 58, 28;

ëtlîche mâge mîne. 110, 22;

sô sult ir mir lîhen einen suochman
und ëtelîchen bracken. Nib. 856, 4;

ich fürhte harte sêre ëtelîchen rât. 865, 1;

dô was ëtelîcher, der drîer tage lanc
vor dem grôʒen leide niht aʒ noch entranc. 1012, 1;

irre ouch ëtelîchen, dër got und in girret hât.
Walther 10, 21;

niwan durch daʒ vil arme klagen,
daʒ hie bî zëtelîcher zît
verborgen in dem hërzen lît. Trist. 6, 39;

sô weiʒ ich wol, diz mære gît
den liuten ze ëtlîcher zît
vorbilde in guoter lêre. Barl. 4, 38;

genuoger got was ein swîn,
ëtlîcher got ein schæfelîn. 265, 6;

ëtlîcher ist ze karc. Gerhart 5471;

wær mir ëtlîch bône gezalt.
Helbl. 2, 303;

ëtlîche meister hânt gesprochen. Eckhart 282, 15; ëtlîchiu vorhte ist schedelich. 287, 28; ëtleich ômacht. Megenberg 9, 7; in ëtleichem gepërg. 485, 28. nhd. wird der sg. seltner, steht aber noch bei Keisersberg, Luther und andern: ettlicher ist so weis, das er nummen drei mundfol von einer trachten isset und laszt die andern ston. s. d. m. 11b; sie werden aber in seine hand gegeben werden eine zeit und etliche zeit und eine halbe zeit. Dan. 7, 25; denn das gesicht wird nach etlicher zeit geschehen. 10, 14; etlicher schweiget, darumb das er sich nicht kan verantworten, etlicher aber schweiget und wartet seiner zeit. Sir. 20, 5. 6; und indem er seet, fiel etlichs an den weg, etlichs fiel in das steinichte, etlichs fiel unter die dornen, etlichs fiel auf ein gut land und trug frucht, etlichs hundertfeltig, etlichs sechzigfeltig, etlichs dreiszigfeltig. Matth. 13, 4—8, wo die ahd. version den pl. sumu und andaru hat, das ältere fragm. bei Maszm. s. 3 sum; ebenso Marc. 4, 4—8, wo goth. sum und anþar; etlicher tregt hundertfeltig, etlicher aber sechzigfeltig, etlicher dreiszigfeltig. Matth. 13, 23; etlicher suchet ungern und war fro dasz er in nicht fand. buch d. l. 91, 2; nach etlicher zeit. Micrälius

[Bd. 3, Sp. 1176]


1, 43; im mit etlichem gelt solt zu steuwer kommen. Kirchhof wendunm. 144b. im 17 jh. in etlicher sach beholfen sein. Henisch 952, 43; zu etlicher zeit, aliquando. 952, 43; etlichs theils, aliqua ex parte. 952, 41; mit etlichem volk. Opitz Arg. 156. noch heute darf gesagt werden: ich unternahm es mit etlichem erfolg, die sache verursachte etliche mühe, etliches stand uns entgegen.
2) noch häufiger zeigt sich der pl. und aus Keisersberg, Luther, Maaler und ihren zeitgenossen wären haufenweise belege anzuführen: und an etlichen enden was verboten. Keisersberg s. d. m. 5b; etliche (betrunkene) werden traurig und erschlagen, ein teil werden zornig, wöllen schlahen, hauwen und stechen, etliche weinen das trunken ellend. 9a; und saszen etliche tage im gefengnis. 1 Mos. 40, 4; da waren etliche menner unrein uber einem todten menschen. 4 Mos. 9, 6; aber etliche lose leute sprachen. 1 Sam. 10, 27; gleichwie die grünen bletter auf einem schönen baum, etliche abfallen, etliche wider wachsen, also gehts mit den leuten auch. Sir. 14, 19; etliche aber schlugen in ins angesichte. Matth. 26, 67; und uber etliche tage gieng er gen Capernaum. Marc. 2, 1. auch im 17 jh. und in der ersten hälfte des 18 mangeln keine beispiele: etliche eier sind weisz, etliche bleichfarb. Henisch 952, 33; an etlichen orten besser. 952, 38; ich habe etliche stücke schöne spitzen zu verkaufen. Gryphius 1, 780; ob zwar etliche anfiengen zu metzgen. Simpl. K. 48, 3; etliche schütteten die federn aus den betten. 48, 12; über etliche jahr hernach. 66, 25; ich verharrete etlich stund neben dem grab. 86, 21; über etlich tag nach dem ableiben. 89, 3; etliche stunden zuvor. Weise erzn. 17; etliche tage von seinem alter. 18; etliche stunden vor mittage. 26; nach verlauf etlicher stunden. Felsenb. 2, 20; seit etlichen wochen. 2, 39; nahm von demselben auf etliche wochen abschied. 2, 54; es ist wahr, ich bin etliche jahre älter. Gellert 3, 9; ich habe noch etliche anstalten in der küche zu machen. 3, 28; und vielleicht würde ihre beiderseitige wehmuth zuletzt in etliche sehr freundschaftliche küsse ausbrechen. 3, 43. Späterhin trat aber die änderung ein, dasz das hergebrachte, ehrliche, zu dem haftenden etwa und etwas stimmende etlich zurückwich und dafür einig gesetzt wurde, ich weisz nicht, ob Adelungs lehre einwirkte oder sie selbst schon dem wechselnden sprachgebrauch entnommen war. bei Lessing, Göthe, Schiller, wo sich etlich erwarten liesz, stöszt man auf einig, womit doch nicht gesagt wird, dasz ihnen oder andern schriftstellern nicht auch noch einzelne etlich entschlüpft sein sollten:

etliche wochen sann ich darüber und sucht es zu rächen.
Göthe 40, 78;

die neue gewohnheit ist aber (von etlichemal, etlichermaszen abgesehen) im ganzen durchgedrungen, und wenn wir unser jetziges gefühl um einen unterschied beider wörter befragen, so klänge etlich sinnlicher, stärker, einig abgezogner. man wird eher sagen etliche bäume, etliche äpfel als etliche begriffe, vorstellungen, doch geläufiger geworden ist uns einige bäume wie einige begriffe. es heiszt nach einigem zaudern, nach einigem widerspruch, nicht nach etlichem. beide, etlich wie einig stehen der vorstellung des wenigen nah, etliche bäume sind nur wenige.
3) mit etlich verband sich gern der gen. pl. persönlicher pronomina, dann auch anderer substantiva, und geht voraus: unser, euer, ir etliche: und ich wil ein zeichen unter sie geben, und ir etlich, die errettet sind, senden zu den heiden. Es. 66, 19; wolan ich wil ewer etliche uberig behalten. Jer. 15, 11; und sie werden ewer etliche tödten. Luc. 21, 16; der capitan behielt unser etlich bei sich. H. Staden reise s. 114; ich halte, dasz der schönen fabeln etliche daher kommen sind. Luthers tischr. 1, 77. den gen. ersetzen praepositionen: etliche unter den schriftgelerten. Matth. 9, 3. auch kann der gen. nachfolgen: davon entziehent sich ettliche der selben frummen menschen von geselschaften. Keisersb. s. d. m. 30a; etlich seiner leute, etlich der seinen. Henisch 952, 20 aus Maaler 121c.
4) man sagte sonst etlich viel und etlich wenig im sinne des heutigen ziemlich viel, ziemlich wenig: es lief das volk zu und kamen etliche viel tausent zusamen, also das sie sich unternander traten, vulg. multis autem turbis circumstantibus, ita ut se invicem conculcarent. Luc. 12, 1; ich habe gott lob etliche viel stedte erfahren. Luther 5, 172b. br. 4, 119; die etliche so viel jahr das sacrament veracht. br. 5, 226; so das ein junger knab, der anders nicht gar ein tölpel ist, in éinem jahr mehr studieren und lernen kann, denn zuvor in etlichen viel jahren. tischr. 2, 17; etlich viel wägen mit most

[Bd. 3, Sp. 1177]


abgebeutet. Wertheimer ded. 1, 261; nachdem er nun etliche viele jahre mit dieser frau in erwünschtem frieden hingebracht, erkrankte dieselbe. Scriver seelensch. 2, 325; durch etlich wenige zeilen mit nächster post berichten. Butschky kanzl. 11. doch in folgenden beiden stellen scheint etlicher der von viel abhängende gen. pl.: wie etlicher viel gethan. Luther 8, 124a; wie sie unter einander selbs wol wissen, auch etlicher viel bekennen. 8, 254a, falls nicht etliche zu bessern ist.
5) bei Chemnitz heiszt es immer 'ein tag etliche' für etliche tage, wenige tage, ein paar tage: zu und bei Sittaw ruhete der feldmarschall ein tag etliche. IV. 2, 115b; also das selbige (die armee) den Elbstrom passieret und der enden auf drei, vier und fünf meilen herumb ein tag etliche gerastet. IV. 3, 37a; womit er ein tag etliche sehr belästiget und überhäuft gewesen. IV. 6, 53a. das wird zu fassen sein: einen und etliche, einen oder etliche tage, vgl. sp. 114. 693.
6) die zahl folgt dem etlich nach: etliche zwanzig, etliche hundert, oft mit und dazwischen: pit ich das du mir gebest etlichen schüʒlinc und zwei (f. zwen) desselben paubmes. gesta Rom. K. 26; er ist gefangen worden und uber etlich und zwanzig jahr gefangen gesessen. Luther tischr. 2, 99; mit einer guten anzahl musquetirern, auch etlich und funfzig armirten pferden unversehens uberfallen. Wertheim. ded. 1, 261; als sie etliche fünfzig meilen hinter sich hatten. Weise erzn. 8; sogleich kuckte etwas aus dem fenster, das ein kopfzeug aufhatte und einem mädchen von etlichen zwanzig jahren ähnlich sah. Voss briefe 1, 219; vgl. oben sp. 209 einige zwanzig, einige und zwanzig. gerade wie Lessing sagte in einige sechzig zeilen, vor einige dreiszig jahren, findet sich auch bei ihm: eine reise nur von etliche tausend meilen. 4, 444. heute schreiben wir einigen, etlichen und ziehen es auf zeilen, jahren, meilen, er bezog es auf sechzig, dreiszig, tausend.
 
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etlichemal, aliquoties, fr. quelque fois: du wärest recht böse geworden, weil er es etlichemal versehen hätte. Gellert 3, 22; schon etlichemal ist mirs so aufgefahren. Göthe 16, 77; als ich etlichemal sachte an der wand hin und her gieng. 18, 22; etlichemal aufgeführt. 18, 27; etlichemal wollte er seinem freunde in die rede fallen. 18, 133. vgl. etlichmal, einigemal.
 
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etlichermaszen, quodam modo: ich kenne etliche, die sich bedünken lieszen, wie sie etlichermaszen entzücket wären. Luther ed. Walch 2, 1398; begonnte mich auch dermalen allbereit etlichermaszen umb die jungfrauen zu thieren. Schweinichen 1, 63; sachen, so etlichermaszen päpstlicher demuth zuwider scheineten. Zinkgr. 1, 6; allzuviel zeit mit studieren und lesen verschleiszen ist etlichermaszen ein scheinbarer müsziggang. Butschky Patm. 626; zu etlichermaszen bestillung des gemütes. kanzl. 230; dasz ihre gedanken nur etlichermaszen so nach mir gerichtet wären, wie die meinigen zu ihr. Tieck 4, 314. vgl. einigermaszen.

 

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1) erwandern
 ... erwandern , invenire, experiri, wie erfahren sp. 789. 790: