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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
eschleuchel bis eschweihe (Bd. 3, Sp. 1142 bis 1143)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) eschleuchel, n. dasselbe, wie man von lauch das diminutivum leuchel, läuchel bildet.
 
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eschling, m. thymallus, s. DWB esch:

goldfisch an zal, desgleich eschling,
der elzen mange drinnen gieng.
Wickram irr. bilger E 3 (bl. 16).

[Bd. 3, Sp. 1143]



 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) eschpel, f. mespilus, entstellung von mespel, nespel, espel.
 
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eschpfat, eschfade, campi sepes, flurzaun, s. oben sp. 41 ehefade, ehpfat: bis an die öschpfatten. Heider ded. lindau. 682; land, mark und gränizsteine werden sonst marken genennet und von den öschpfatten, friedhägern und güterzäunen klärlich unterschieden. 356.
 
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eschrose, f. feldrose, rosa canina, aber auch für anemone silvestris und ähnliche blumen oder sträuche.
 
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eschrösel, n. sorbus torminalis. Bock kräuterb. 791, bei andern crataegus. Sebiz bemerkt zu Bock 792: die eschrösel seind bei uns des baums früchte, werden eingemacht. zu Bocks abbildungen 296 im text s. 372 heiszt es genauer: dieser baum trägt auch bleichweise gedrungene blümlin, fast wie der hollunder, aus welchen wachsen kleine graue birlin, nit gröszer dan oliven, eines sehr herben rauhen geschmacks allerding als die nespeln. es gewinnt aber dise frucht nit steinlin, sondern schwarze kernen wie die. wan dise frucht im herbst anfacht weich zu werden, pflegen die leut dieselben wie ander obs zu essen, dann sie werden anmutig und verlieren den rauhen geschmack. es bleibt unsicher, ob man die blüten des strauchs einer rose oder die blätter denen der esche verglich.
 
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eschröslein, n. sorbus torminalis und domestica: das sommerobs, quitten, eschröslein (sorba), pflaumen und deren gleichen soll man nach mitten des winters bisz in den halben hornung setzen. Herrs Columella 143b; die natur und wirkung haben die eschröslein gleich mit den speierlingen und nespeln. Lonicerus 67b; die beer (der myrte) seind langlecht, wie die sperbierlein oder eschrösle. aller weish. lustg. 739. vgl. äschenröslein 1, 583.
 
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eschschmalz, n. axungia thymalli. Henisch 935, 51. s äschschmalz 1, 586.
 
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eschtag, m. dies cinerum, s. DWB aschtag 1, 586.
 
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eschthor, n. porta campi, gekürzt estor. Habsburger urbar 143, 15. espansestor. Schm. 1, 119. ester vel valther (valtor), valva. Diefenbach 606a.
 
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eschweihe, m. nach Frisch 1, 232c nennen so die raschmacher einen der in ihr handwerk pfuscht. weihe kann den raubvogel meinen, aber esch?

 

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1) erwandern
 ... erwandern , invenire, experiri, wie erfahren sp. 789. 790: