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taubenfromm bis taubenglocke (Bd. 21, Sp. 172)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) taubenfromm, adj. fromm wie tauben:

auf! verlasz du taubenfrommes mädchen
heut' einmal dein bunt gemaltes rädchen.
Göckingk 3, 34.


 
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taubenfusz, m. fusz der taube; botanisch, geranium columbinum (mnd. dûvenvôt) Tabernaem. 127a. Hohberg 3, 1, 434a. Stieler 570, ranunculus bulbosus Nemnich 2, 1129; östreichisch taubenfüssel, eine art schottenklee mit gelber blüte, lotus corniculatus Höfer 3, 216.
 
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taubenfutter, n. futter für tauben.
 
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taubengegirr, n. das gegirr der tauben:

nimmer
freust des ersten veilchens du (Hölty) dich; des ersten taubengegirres!
Lenau 1, 69.


 
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taubengeier, m. was taubenfalke Nemnich 1, 1583. Höfer 3, 216. Knothe wb. der schles. mundart in Nordböhmen 173.
 
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taubengeschlecht, n.: under dem taubengeschlecht werden die heimischen und wilden tauben begriffen. Heuslin Gesners vogelb. 506.
 
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taubengespann, n. ein taubenpaar als gespann (der Aphrodite), vgl. taubenwagen:

und mit dem taubengespann sanftwehende lüfte durchfahrend,
naht sie dem strand der Laurenter.
Voss Ovids verw. 57, 17;

zu der (Sapho) oft mit dem taubengespann
Paphia kam.
A. W. Schlegel poet. w. 2, 19.


 
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taubengestalt, f.:

flieg' ich in taubengestalt mit silbergrauem gefieder
säuselnd vom dach.
Voss bei
Campe 4, 441a.


 
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taubengewimmel, n.:

und vor dem wanderer rauscht ein gefeistetes taubengewimmel.
Voss ged. 2, 47.


 
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taubengirren, n. das girren der tauben (vergl. taubengegirr): das taubenkirren Stieler 960;

für nachtigallensang und taubengirren
hört er (der eingekerkerte) die wand sein klagen wiederhöhnen.
Lenau 1, 31;

dasz du nun mit ergetzen
mein taubengirren hörst.
Rückert 2, 108,

das girren der liedertaube 3, 68.
 
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taubenglocke, f. schles., campanula persicifolia Pritzel-Jessen 75a.

 

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21) sturmgesträubt
 ... sturmgesträubt , adj. : ein sturmgesträubter tann R. Dehmel ges. w. 2, 248 .
 
22) tann
 ... tann , s. tanne .
 
23) tann
 ... tann , m. ein weiter wald ( vgl.
 ... die jeger jagten in dem tann. Rebmann 186 ;
 ... das kriegend hölden - volk, dasz in dem tann gewohnt, hat in abgötterei seins bluts auch nicht
 ... eingeführt: wer suchen will im wilden tann, manch waffenstück noch finden kann. Uhland
 ... im felde oder im tiefen tann. Simrock volksb. 1, 211 ; der
 ... volksb. 1, 211 ; der hauste im dunkeln tann Scheffel Ekkeh. 324 ;
 ... 324 ; selbst wenn den höchsten tann zersplittert der wetterstrahl in meinem schosz
 
24) tann
 ... tann , m. spätmhd. und frühnhd. tan, boden
 
25) tannast
 ... tannast , m. tannenast schweiz. idiot. 1, 575, tann - , tannenast Wander sprichw. 4,
 
26) tännchen
 ... tännchen , n. dim. zu tann und tanne, vgl. tännlein.
 
27) tanne
 ... f. abies, eigentlich der waldbaum ( s. tann und tannbaum 1), ahd.
 ... roth - , schwarztanne u. a.: abies haiʒt ain tann und ist ze latein vil gesprochen sam ain aufgängel,
 ... dem gemainen namen abies; aber sie sprechent, daʒ diu reht tann under den drein die alleredelst sei, wan diu hât daʒ
 ... diu hât daʒ allerweiʒist und daʒ allerlüftigst holz. 314, 12; tann ist ein groszer baum; ... sie werden nit gearbeitet und
 ... 7 § 1. 5) tannenwald ( s. tann): ich pflege meinen gang nach der tanne zu haben, weisz
 ... 6) die zusammensetzungen bilden sich eigentlich mit tann - , tanne - , uneigentlich mit tannen -
 
28) tannenbaum
 ... plattd. dannebôm. 1) waldbaum ( s. tann): ein eichen, ein tennen tanpaum Tucher baumeisterb.
 
29) tännlein
 ... tännlein , n. , demin. zu tann und tanne, vgl. tännchen : da
 
30) tannmark
 ... tannmark , n. , schweiz. tann - , tannenmark, valeriana offic. Campe. Pritzel
 
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