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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
taster bis täszchen (Bd. 21, Sp. 157 bis 158)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) taster, m. einer der tastet Stieler 2260, s.an-, betaster; ein werkzeug zum tasten, fühlspitzen, -hörner, palpi Nemnich 3, 590; s. v. a. tasterzirkel Jacobsson 4, 376b. Bobrik 686b. Karmarsch 1, 229.
 
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tasterin, f. eine die tastet Stieler 2260.
 
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tasterzirkel, m. oder taster, was dick-, greifzirkel Hübner naturlex. 1839. Bobrik 686b; bildlich: die geierkralle (theil 41 2, 2562 nachzutragen) des kriegs wird der tasterzirkel unserer kugel. J. Paul 40, 83.
 
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tasthaft, adj. und tastlich, was tastbar, tastabilis Stieler 2260.

[Bd. 21, Sp. 158]



 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) tasthaken, m. ein starker mit einem breiten haken versehener kantring des schiffszimmermanns. Jacobsson 4, 376b. 2, 355b.
 
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tastlich, adj., s. DWB tasthaft und an-, betastlich (es ist hohe zeit, dasz ich für eine weile die philosophische bude schliesze. das herz schmachtet nach einem betastlichen object. Schiller an Göthe 134. 1, 274).
 
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tastlings, adv., tastlings gehen, tastend oder tappend gehen Ludwig 1943.
 
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tastsinn, m.: das gefühl der figuren nennt man tasten, und so ist also der höhere gefühlsinn ein tastsinn und die bedeutung des tastsinns nicht mehr blosz widerstands-, sondern formsinn. Oken 4, 271; der chirurg musz mit geistesaugen, oft nicht einmal vom tastsinn unterstützt, die innen verletzte stelle zu finden wissen. Göthe 55, 313.
 
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tasttorf, m. eine gattung sumpftorf Richter berg- und hüttenlex. 2, 497.
 
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tastung, f. das tasten, betasten Stieler 2260: so wer auch disz ein ungereimpts, den engeln, so das firmament oder die himmel bewegen, und doch von den himmeln gescheiden sein, tastung, ort und bewegung zuzueignen. Fischart Bodin (1591) vorr.; es waren plumpe tastungen ..., da ich ... noch nicht die gründe und gesetze meiner kunst erkannt hatte. C. F. Meyer der heilige 25.
 
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täszchen, n. und täszlein (bair. tätzlein Schm.2 1, 635), demin. zu tasse: ein täszchen caffee, thee oder schokolate. Ludwig 1943:

sie kommen, hoff ich, auf ein täszchen
eichel - kaffee?
Mörike ged. 199.

 

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21) sturmgesträubt
 ... sturmgesträubt , adj. : ein sturmgesträubter tann R. Dehmel ges. w. 2, 248 .
 
22) tann
 ... tann , s. tanne .
 
23) tann
 ... tann , m. ein weiter wald ( vgl.
 ... die jeger jagten in dem tann. Rebmann 186 ;
 ... das kriegend hölden - volk, dasz in dem tann gewohnt, hat in abgötterei seins bluts auch nicht
 ... eingeführt: wer suchen will im wilden tann, manch waffenstück noch finden kann. Uhland
 ... im felde oder im tiefen tann. Simrock volksb. 1, 211 ; der
 ... volksb. 1, 211 ; der hauste im dunkeln tann Scheffel Ekkeh. 324 ;
 ... 324 ; selbst wenn den höchsten tann zersplittert der wetterstrahl in meinem schosz
 
24) tann
 ... tann , m. spätmhd. und frühnhd. tan, boden
 
25) tannast
 ... tannast , m. tannenast schweiz. idiot. 1, 575, tann - , tannenast Wander sprichw. 4,
 
26) tännchen
 ... tännchen , n. dim. zu tann und tanne, vgl. tännlein.
 
27) tanne
 ... f. abies, eigentlich der waldbaum ( s. tann und tannbaum 1), ahd.
 ... roth - , schwarztanne u. a.: abies haiʒt ain tann und ist ze latein vil gesprochen sam ain aufgängel,
 ... dem gemainen namen abies; aber sie sprechent, daʒ diu reht tann under den drein die alleredelst sei, wan diu hât daʒ
 ... diu hât daʒ allerweiʒist und daʒ allerlüftigst holz. 314, 12; tann ist ein groszer baum; ... sie werden nit gearbeitet und
 ... 7 § 1. 5) tannenwald ( s. tann): ich pflege meinen gang nach der tanne zu haben, weisz
 ... 6) die zusammensetzungen bilden sich eigentlich mit tann - , tanne - , uneigentlich mit tannen -
 
28) tannenbaum
 ... plattd. dannebôm. 1) waldbaum ( s. tann): ein eichen, ein tennen tanpaum Tucher baumeisterb.
 
29) tännlein
 ... tännlein , n. , demin. zu tann und tanne, vgl. tännchen : da
 
30) tannmark
 ... tannmark , n. , schweiz. tann - , tannenmark, valeriana offic. Campe. Pritzel
 
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