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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
tastenleiter bis tastsinn (Bd. 21, Sp. 157 bis 158)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) tastenleiter, m. die eisernen oder kupfernen stifte, womit die (orgel-)tasten versehen werden, unter denen sie als ein gelenk in einem querholze stecken. Jacobsson 4, 376b.
 
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tastenschwanz, m. der hintere unverborgene theil der (orgel-)tasten, woran die stifte angebracht sind. ebenda.
 
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tastenzähner, m. eine fischsippe (salarias) mit zahlreichen, spitzen, dicht neben einander stehenden zähnen, die beweglich sind wie die tasten eines klaviers, sodasz jeder unabhängig von dem andern sich niederlegen oder aufrichten kann. Brehm thierl. 5, 582.
 
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taster, m. einer der tastet Stieler 2260, s.an-, betaster; ein werkzeug zum tasten, fühlspitzen, -hörner, palpi Nemnich 3, 590; s. v. a. tasterzirkel Jacobsson 4, 376b. Bobrik 686b. Karmarsch 1, 229.
 
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tasterin, f. eine die tastet Stieler 2260.
 
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tasterzirkel, m. oder taster, was dick-, greifzirkel Hübner naturlex. 1839. Bobrik 686b; bildlich: die geierkralle (theil 41 2, 2562 nachzutragen) des kriegs wird der tasterzirkel unserer kugel. J. Paul 40, 83.
 
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tasthaft, adj. und tastlich, was tastbar, tastabilis Stieler 2260.

[Bd. 21, Sp. 158]



 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) tasthaken, m. ein starker mit einem breiten haken versehener kantring des schiffszimmermanns. Jacobsson 4, 376b. 2, 355b.
 
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tastlich, adj., s. DWB tasthaft und an-, betastlich (es ist hohe zeit, dasz ich für eine weile die philosophische bude schliesze. das herz schmachtet nach einem betastlichen object. Schiller an Göthe 134. 1, 274).
 
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tastlings, adv., tastlings gehen, tastend oder tappend gehen Ludwig 1943.
 
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tastsinn, m.: das gefühl der figuren nennt man tasten, und so ist also der höhere gefühlsinn ein tastsinn und die bedeutung des tastsinns nicht mehr blosz widerstands-, sondern formsinn. Oken 4, 271; der chirurg musz mit geistesaugen, oft nicht einmal vom tastsinn unterstützt, die innen verletzte stelle zu finden wissen. Göthe 55, 313.

 

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21) sturmgesträubt
 ... sturmgesträubt , adj. : ein sturmgesträubter tann R. Dehmel ges. w. 2, 248 .
 
22) tann
 ... tann , s. tanne .
 
23) tann
 ... tann , m. ein weiter wald ( vgl.
 ... die jeger jagten in dem tann. Rebmann 186 ;
 ... das kriegend hölden - volk, dasz in dem tann gewohnt, hat in abgötterei seins bluts auch nicht
 ... eingeführt: wer suchen will im wilden tann, manch waffenstück noch finden kann. Uhland
 ... im felde oder im tiefen tann. Simrock volksb. 1, 211 ; der
 ... volksb. 1, 211 ; der hauste im dunkeln tann Scheffel Ekkeh. 324 ;
 ... 324 ; selbst wenn den höchsten tann zersplittert der wetterstrahl in meinem schosz
 
24) tann
 ... tann , m. spätmhd. und frühnhd. tan, boden
 
25) tannast
 ... tannast , m. tannenast schweiz. idiot. 1, 575, tann - , tannenast Wander sprichw. 4,
 
26) tännchen
 ... tännchen , n. dim. zu tann und tanne, vgl. tännlein.
 
27) tanne
 ... f. abies, eigentlich der waldbaum ( s. tann und tannbaum 1), ahd.
 ... roth - , schwarztanne u. a.: abies haiʒt ain tann und ist ze latein vil gesprochen sam ain aufgängel,
 ... dem gemainen namen abies; aber sie sprechent, daʒ diu reht tann under den drein die alleredelst sei, wan diu hât daʒ
 ... diu hât daʒ allerweiʒist und daʒ allerlüftigst holz. 314, 12; tann ist ein groszer baum; ... sie werden nit gearbeitet und
 ... 7 § 1. 5) tannenwald ( s. tann): ich pflege meinen gang nach der tanne zu haben, weisz
 ... 6) die zusammensetzungen bilden sich eigentlich mit tann - , tanne - , uneigentlich mit tannen -
 
28) tannenbaum
 ... plattd. dannebôm. 1) waldbaum ( s. tann): ein eichen, ein tennen tanpaum Tucher baumeisterb.
 
29) tännlein
 ... tännlein , n. , demin. zu tann und tanne, vgl. tännchen : da
 
30) tannmark
 ... tannmark , n. , schweiz. tann - , tannenmark, valeriana offic. Campe. Pritzel
 
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