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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
stützungskredit bis stuve (Bd. 20, Sp. 807 bis 808)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) stützungskredit, m., mit dem wirtschaftsunternehmen gestützt werden: die privaten banken muszten ihre kredite zurücknehmen, wollten sie nicht alles verlieren, die amerikanische bundesregierung muszte die stützungskredite ganz abschreiben, der kanadische weizenpool geriet bedrohlich ins wanken Ferd. Fried in: die tat 1930, 580. —
 
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stützungsmasznahme, f., dass. wie stützungsaktion, auch zur aufrechterhaltung des preisniveaus: dasz die reichsregierung für den holzmarkt ähnliche stützungsmasznahmen ergreift, wie sie es an anderen landwirtschaftlichen märkten, vor allem beim getreide, auch getan hat der holzmarkt 1933 nr. 85, 1. beil. sp. 2; es sollen im interesse der verbraucher und erzeuger die schwankungen auf dem vieh- und fleischmarkt ausgeglichen und umfangreiche stützungsmasznahmen zur vermeidung katastrophaler preisrückgänge durchgeführt werden deutsche wirtschaftszeitung 1931, 460. —
 
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stützungspfeiler, m., der zum stützen dient: und derhalben eine silberne brucke zu bauen bemüssiget worden, die auf Zarniwitzki seinen händen als stützungspfeilern ruhen könnte E. Francisci traursaal (1669) 2, 162. —
 
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stützungspunkt, m., ds. wie stützpunkt: welcher (feind) ... die redoute von Moorlantsen, als den stützungspunkt jener posizion ... zu erstürmen suchte Fr. G. Schilling bagatellen (1799) 168; in Spanien war ein fester stützungspunkt für alle hebel der regierung in mitte des volkes Görres ges. schr. 3, 244; die idee wird häufig, insofern sie nicht eine existenz zu ihrem ausgangs- und stützungspunkt habe, für ein blosz formelles logisches genommen Hegel w. 6, 386.

[Bd. 20, Sp. 808]



 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) stutzwand, f., steile wand, zu 2stutz ds. (sp. 739), stutzen steil stehen (sp. 767): die gipfel (der berge) sind seltsam zerrissen, in gabeln, piks, stutzwände Ritter erdkunde 12, 662.
 
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stützwand, f., von 1stützen: bauwerk, welches den zweck hat, erdmassen lotrecht zu begrenzen Lueger lex. d. ges. techn. 7, 581.
 
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stutzweck, m., gebäck, wecken von besonderer art, vielleicht zu stuten, m., wie stutzkuchen; oder zu stutzen 'stumpf' (sp. 755), stutzen 'abkürzen' (sp. 768), nach der form benannt: wer in meiner herren wald treibet drey tag ein gehörnt viehe, derselbe ist schuldig meinen herrn ein simmern hafer, drey pfenninge und einen stutzweck Ach. Aug. v. Lersner chron. d. stadt Frankfurt a. Main (1734) 2, 638b; die pfenninge und stutzweck (von welchen der eine stutz abgeschnitten und für den bey schultheisz und gericht am tisch sitzenden förster gestellt wird) ebda 639a. noch mundartlich in Frankfurt, s. Askenasy 123, und bei Gieszen.
 
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stützweite, f., die entfernung zweier stützen von einander, die die gleiche last tragen, stützen, s. Lueger lex. d. ges. techn. 7, 234; Muspratt chemie 8, 812.
 
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stützwerk, n., auch stützenwerk, was unterstützen, tragen hilft: so geht es auch, wiewol es sehr schwer ist, vier ellen breit über die mauren hin, ohne einiges stützwerk zwischen dem tach und der mauer, dergestalt, dasz ein europaeischer baumeister schwerlich begreifen würde, wie ein so schweres tach so weit überhängen könte Crhph. Arnold wahrh. beschreib. mächt. königreiche (1672) 573:

doch das ist äuszres stützwerk, das ein haus
nur tragen hilft
Raupach dram. w. ernst. gatt. 6, 25;

als dasz man ... durch verschiedene stützwerke und nothhülfen das gebäude aller sittlichen nothwendigen überzeugungen aufrecht zu erhalten suchte Fr. Schlegel 2, 155; übertragen im sinne von 'halbheit, flickwerk': aber dennoch sind etliche merckmal dieses schatzes im menschen hinderstellig blieben, welches doch lauter stückwerck, stützwerck und flickwerck ist V. Herberger magnalia dei (1607) 218; schon alt stützenwerk 'construction aus pfählen, stützen':

sy meinten in zu burnen stoltze
al ir vestenunge von holtze,
dy der burg phlagin unvirspart,
warin ouch künstlich gelart,
daz sy daz manlich widerstunden,
daz sy ir nicht gebernen kunden,
eyn andir richten sy uf zur hant,
daz waz eyn stitzenwerg genant
Ernst v. Kirchberg mecklenburg. reimchron. 799 Westph.


 
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stützzelle, f., in der physiologie 'stützende zelle': zwischen diesen nervösen riechzellen sind dann wahre epithelzellen, sogenannte stützzellen, von cylindrischer form gelagert W. Wundt grundz. d. phys. psych. 1 (1902) 404.
 
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stuve, m., f., rest eines zeugstückes s. 4stufe teil 10, 4, 309.

 

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21) sturmgesträubt
 ... sturmgesträubt , adj. : ein sturmgesträubter tann R. Dehmel ges. w. 2, 248 .
 
22) tann
 ... tann , s. tanne .
 
23) tann
 ... tann , m. ein weiter wald ( vgl.
 ... die jeger jagten in dem tann. Rebmann 186 ;
 ... das kriegend hölden - volk, dasz in dem tann gewohnt, hat in abgötterei seins bluts auch nicht
 ... eingeführt: wer suchen will im wilden tann, manch waffenstück noch finden kann. Uhland
 ... im felde oder im tiefen tann. Simrock volksb. 1, 211 ; der
 ... volksb. 1, 211 ; der hauste im dunkeln tann Scheffel Ekkeh. 324 ;
 ... 324 ; selbst wenn den höchsten tann zersplittert der wetterstrahl in meinem schosz
 
24) tann
 ... tann , m. spätmhd. und frühnhd. tan, boden
 
25) tannast
 ... tannast , m. tannenast schweiz. idiot. 1, 575, tann - , tannenast Wander sprichw. 4,
 
26) tännchen
 ... tännchen , n. dim. zu tann und tanne, vgl. tännlein.
 
27) tanne
 ... f. abies, eigentlich der waldbaum ( s. tann und tannbaum 1), ahd.
 ... roth - , schwarztanne u. a.: abies haiʒt ain tann und ist ze latein vil gesprochen sam ain aufgängel,
 ... dem gemainen namen abies; aber sie sprechent, daʒ diu reht tann under den drein die alleredelst sei, wan diu hât daʒ
 ... diu hât daʒ allerweiʒist und daʒ allerlüftigst holz. 314, 12; tann ist ein groszer baum; ... sie werden nit gearbeitet und
 ... 7 § 1. 5) tannenwald ( s. tann): ich pflege meinen gang nach der tanne zu haben, weisz
 ... 6) die zusammensetzungen bilden sich eigentlich mit tann - , tanne - , uneigentlich mit tannen -
 
28) tannenbaum
 ... plattd. dannebôm. 1) waldbaum ( s. tann): ein eichen, ein tennen tanpaum Tucher baumeisterb.
 
29) tännlein
 ... tännlein , n. , demin. zu tann und tanne, vgl. tännchen : da
 
30) tannmark
 ... tannmark , n. , schweiz. tann - , tannenmark, valeriana offic. Campe. Pritzel
 
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