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sturmmonat bis sturmnis (Bd. 20, Sp. 660 bis 661)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) sturmmonat, m.; im folgenden beleg f., 'monatssold für einen sturm': so se mit den knechten gemeen hielden und den anslach im ringe untdeckeden, sloech de gemeene man den toch af, het were, dat grave Edsard em vor den anval der flecken eene stormmaent wulde tostaen Beninga chron. v. Ostfriesland (1723) 532. anders, auf seelische erregung bezogen: die sturmmonate seines herzens rückten nun auch näher Jean Paul 1, 141 Hempel.

[Bd. 20, Sp. 661]


sturmmöwe (
 
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-mewe), f., name einer mövenart: larus canus Naumann naturg. d. vögel 10, 301; larus marinus Nemnich wb. d. naturg. 583. —
 
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sturmmusik, f., das brausen und heulen des sturmwindes: der regen prasselte an deck, und auch die fallböen ergänzten die sturmmusik Domizlaff Dirk II in Norwegen (1930) 235; der orgelpunkt der donnerschläge, das akkompagnement der wüsten sturmesmusik J. Bayer lit. skizzenbuch 302. dann eine musik, die den gehörseindruck des sturmwinds wiedergibt: sturmmusik. Alcinda als altes weib in bettlerkleidung rauscht im hintergrunde ... über die bühne Raimund werke (1881) 2, 20. —
 
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sturmmut, m.: sturmmuth der matrosen W. Fr. v. Meyern hinterl. kl. schr. 1, einl. 64; auch sturmesmut:

der feldmarschall mit sturmesmuth,
der stund ihr an der seiten (17. jh.)
Blümml 2 Leipz. liederhss. 109.


 
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sturmmütze, f., mütze, die gegen das unwetter schützt: auf Süderoog lebt der alte Paulsen, ein reicher mann, der mit keinem herzogshute seine sturmmütze vertauschen möchte D. v. Liliencron sämtl. w. 3, 28. —
 
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sturmnacht, f., auch sturmesnacht:

hoffnung gieszt
in sturmnacht morgenröthe!
Göthe 17, 45 W.;

wenn ich da in heiterer luft nach einer sturmnacht oben am gipfel des masts hing Hölderlin ges. dichtungen 2, 182 Litzmann;

ein schiffer irrt durch sturmesnacht getrieben,
der wogen und der winde leichtes spiel
Grillparzer (1892) 1, 142.


 
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sturmnagel, m., in der älteren sprache 'groszer nagel, schiffsnagel', s. Unger-Khull steir. wortsch. 588a. —
 
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sturmnapf, m., dasselbe wie sturmhafen, s. Krünitz 177, 487. —
 
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sturmnatur, f.: man musz nicht glauben, als seien es exzentrische sturmnaturen ..., die sich hier in die abgründe des irrsinns verlieren H. Heine 6, 111 E.; die namen (der riesen), häufiger als bei anderen naturgeistern individualisierend, haben durchweg bezug auf die sturmesnatur: der 'brecher', der 'schaden', der 'brüller' R. M. Meyer altgerm. religionsgesch. (1910) 98. —
 
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sturmnebel, m.: die berge standen in weiszlichen, von wind und hagel bis hieher tosenden sturmnebeln H. Federer berge u. menschen (1911) 65; dann brach der orkan aus, und meine fähre war im sturmnebel verschwunden Sven Hedin Bagdad Babylon Ninive (1918) 74. —
 
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sturmnis, f., vereinzelt: strepitus sthurmnisse (obd.) voc. rerum a. d. anf. d. 15. jh. bei Diefenbach 555c.

 

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21) sturmgesträubt
 ... sturmgesträubt , adj. : ein sturmgesträubter tann R. Dehmel ges. w. 2, 248 .
 
22) tann
 ... tann , s. tanne .
 
23) tann
 ... tann , m. ein weiter wald ( vgl.
 ... die jeger jagten in dem tann. Rebmann 186 ;
 ... das kriegend hölden - volk, dasz in dem tann gewohnt, hat in abgötterei seins bluts auch nicht
 ... eingeführt: wer suchen will im wilden tann, manch waffenstück noch finden kann. Uhland
 ... im felde oder im tiefen tann. Simrock volksb. 1, 211 ; der
 ... volksb. 1, 211 ; der hauste im dunkeln tann Scheffel Ekkeh. 324 ;
 ... 324 ; selbst wenn den höchsten tann zersplittert der wetterstrahl in meinem schosz
 
24) tann
 ... tann , m. spätmhd. und frühnhd. tan, boden
 
25) tannast
 ... tannast , m. tannenast schweiz. idiot. 1, 575, tann - , tannenast Wander sprichw. 4,
 
26) tännchen
 ... tännchen , n. dim. zu tann und tanne, vgl. tännlein.
 
27) tanne
 ... f. abies, eigentlich der waldbaum ( s. tann und tannbaum 1), ahd.
 ... roth - , schwarztanne u. a.: abies haiʒt ain tann und ist ze latein vil gesprochen sam ain aufgängel,
 ... dem gemainen namen abies; aber sie sprechent, daʒ diu reht tann under den drein die alleredelst sei, wan diu hât daʒ
 ... diu hât daʒ allerweiʒist und daʒ allerlüftigst holz. 314, 12; tann ist ein groszer baum; ... sie werden nit gearbeitet und
 ... 7 § 1. 5) tannenwald ( s. tann): ich pflege meinen gang nach der tanne zu haben, weisz
 ... 6) die zusammensetzungen bilden sich eigentlich mit tann - , tanne - , uneigentlich mit tannen -
 
28) tannenbaum
 ... plattd. dannebôm. 1) waldbaum ( s. tann): ein eichen, ein tennen tanpaum Tucher baumeisterb.
 
29) tännlein
 ... tännlein , n. , demin. zu tann und tanne, vgl. tännchen : da
 
30) tannmark
 ... tannmark , n. , schweiz. tann - , tannenmark, valeriana offic. Campe. Pritzel
 
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