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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
sturmgottheit bis sturmhaftig (Bd. 20, Sp. 644)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) sturmgottheit, f., mythologisch: als sturmgottheiten reiten die hexen auf schweinen Laistner nebelsagen (1879) 281. —
 
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sturmgöttin, f., mythologisch: die Harpyen Homers und Hesiods sind raffende sturmgöttinnen von schöner gestalt J. H. Voss antisymb. 2, 341. —
 
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sturmgraf, m.: des sturmgrafen Wodes gejaid polterte zu rosz und zu hirsch dahin H. Watzlik o Böhmen (1917) 245. —
 
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sturmgranate, f., ein mit pulver gefülltes kästchen von mauerziegeln, mit geschmolzenem zeug überzogen und in einen sack von drell gefaszt, s. Hoyer wb. d. artill. 2, 2, 215. —
 
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sturmgrau, n.: doch drüben die dörflein, die zwischen halden und schluchten so schmuck wie spielzeug hingehäuselt waren, gingen schon im getös und sturmgrau unter H. Federer berge und menschen (1911) 66. —
 
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sturmgulden, m., soldzulage beim sturm: da ider knecht den sturmgulden erhalten solle Klüpfel urkunden z. gesch. d. schwäb. bundes 1, 511; vgl. DWB sturmsold. —
 
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sturmgusz, m., stürmisches saufen: solche grosze sturmgüsse verursachen im alter ... böse sturmflüsse Conr. Dieterich der alten spiegel (1634) 270. —
 
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sturmgüsse, f., bildlich, wohl 'redeflusz': stell dich verstenglich wider die sturmgüsen der schmaichenden bler Stainhöwel de clar. mulier. 151 lit. ver.
 
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sturmhafen, m., 'häfen oder töpfe mit handgranaten versetzet, die in stürmen gute dienste leisten' Fäsch kriegslex. 242a; belege des 17. jh. s. Fischer schwäb. 5, 1933; dass. sturmtopf, -flasche. anders: 'groszer topf für heiszes wasser oder öl, das auf stürmende feinde gegossen wurde' (ältere sprache) Unger-Khull steir. wortschatz 588a. —
 
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sturmhaft, adj.: es war ein verzweifeltes, sturmhaft aus ihm brechendes weinen, das seinen ganzen körper erschütterte E. Zahn Lukas Hochstraszer 260. —
 
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sturmhaftig, adj.: ein tunckel und sturmhaftiges gewitter W. Schultz ostind. reise (1676) 229a. —

 

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21) sturmgesträubt
 ... sturmgesträubt , adj. : ein sturmgesträubter tann R. Dehmel ges. w. 2, 248 .
 
22) tann
 ... tann , s. tanne .
 
23) tann
 ... tann , m. ein weiter wald ( vgl.
 ... die jeger jagten in dem tann. Rebmann 186 ;
 ... das kriegend hölden - volk, dasz in dem tann gewohnt, hat in abgötterei seins bluts auch nicht
 ... eingeführt: wer suchen will im wilden tann, manch waffenstück noch finden kann. Uhland
 ... im felde oder im tiefen tann. Simrock volksb. 1, 211 ; der
 ... volksb. 1, 211 ; der hauste im dunkeln tann Scheffel Ekkeh. 324 ;
 ... 324 ; selbst wenn den höchsten tann zersplittert der wetterstrahl in meinem schosz
 
24) tann
 ... tann , m. spätmhd. und frühnhd. tan, boden
 
25) tannast
 ... tannast , m. tannenast schweiz. idiot. 1, 575, tann - , tannenast Wander sprichw. 4,
 
26) tännchen
 ... tännchen , n. dim. zu tann und tanne, vgl. tännlein.
 
27) tanne
 ... f. abies, eigentlich der waldbaum ( s. tann und tannbaum 1), ahd.
 ... roth - , schwarztanne u. a.: abies haiʒt ain tann und ist ze latein vil gesprochen sam ain aufgängel,
 ... dem gemainen namen abies; aber sie sprechent, daʒ diu reht tann under den drein die alleredelst sei, wan diu hât daʒ
 ... diu hât daʒ allerweiʒist und daʒ allerlüftigst holz. 314, 12; tann ist ein groszer baum; ... sie werden nit gearbeitet und
 ... 7 § 1. 5) tannenwald ( s. tann): ich pflege meinen gang nach der tanne zu haben, weisz
 ... 6) die zusammensetzungen bilden sich eigentlich mit tann - , tanne - , uneigentlich mit tannen -
 
28) tannenbaum
 ... plattd. dannebôm. 1) waldbaum ( s. tann): ein eichen, ein tennen tanpaum Tucher baumeisterb.
 
29) tännlein
 ... tännlein , n. , demin. zu tann und tanne, vgl. tännchen : da
 
30) tannmark
 ... tannmark , n. , schweiz. tann - , tannenmark, valeriana offic. Campe. Pritzel
 
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