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sturmpflock bis sturmrad (Bd. 20, Sp. 662 bis 663)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) sturmpflock, m., pflock zur befestigung des zeltes bei sturm: bei den winterstürmen ... schützen oft sturmpflöcke ... das zelt kaum vor dem aufgelüftetwerden Ratzel völkerkunde 3, 362. —

[Bd. 20, Sp. 663]


sturmpforte, f. seemännisch, 'luken, welche vor die kajütfenster geschoben werden, damit die letzteren nicht von der see eingeschlagen werden' Bobrik naut. wb. 676. —
 
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sturmphiole, f., andere bezeichnung für sturmhafen, -topf, s. Fäsch kriegslex. (1735) 243a. —
 
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sturmpike, f.: einer von des oberschultzen diener, der eine sturmpicke in der hand hatte franz. Simplicissimus (1684) 2, 262. —
 
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sturmplatz, m., verteidigungsplatz beim sturm: und machte zuweilen desz nachts einen blinden lärmen, um dadurch zu prüffen, ob sie auch laut seiner gegebner ordre ihren angewisnen sturmplatz, der gebühr nach, besetzten franz. Simplicissimus (1683) 2, 445. —
 
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sturmpoesie, f.: wenn sie einen seesturm erlebt haben, dann verzichte ich darauf, sie für sturmpoesie zu begeistern F. Kürnberger d. Amerikamüde 182. —
 
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sturmposaune, f., bildlich, vom sturmlärm: zu den schauerlichen klängen der wildwasserorgeln und sturmposaunen J. Jegerlehner in dtsch. rundsch. april 1912, s. 4; der hochwald hatte sich aus einer Äolsharfe in eine sturmposaune verwandelt Fr. Lienhard Wasgaufahrten 44;

sturmposaune her vor ihm (Zebaoth)
bläst
Arent-Conradi-Henckell mod. dichtercharaktere (1885) anh. 4;

verallgemeinert:

brüllt es selbst mit sturmposaunen
daher, so wär es doch zu tragen noch
O. Ludwig ges. schr. 3, 209;

anders, posaune des aufruhrs:

du spottest über die freiheitsphrasen
und hast die sturmposaune geblasen?
W. Jordan schaum (1846) 9.


 
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sturmprediger, m.: (wo er 1848) auf allen volksversammlungen der umgegend als ein rechter sturmprediger sich hervorthat W. H. Riehl gesch. u. nov. (1923) 4, 99. —
 
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sturmprophet, m., prophet d. revolution; componiert:

es gellt im sturmprophetenton
wie richterwort wie satter hohn
E. Fuchs aus d. klassenkampf (1893) 68.


 
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sturmprügel, m., dasselbe wie sturmkolben (s. d.): ein brügel 2 oder 3 finger dick und 1 elle lang, haben vorn am ende ein löchlein oder knöpflein, wird in einem mit feuerwerk gefüllten schlauch gesteckt, darauf mit hanf umwunden, werden bey dem knöpflein angezündet und auf das geworfen, was man verbrennen oder beschädigen will Fronsperger von feuerwerk (1564) 9a; sturmbrügel mit schlegen, dann wo die angehen, schlagen sie durch einen geharnischten mann ders., kriegsbuch 1, 104b; vilerlei andere (instrumente) zu anfallung derselbigen (städte) ... catapultae, banckpfeil und sturmbrigel Machiavelli kriegskunst (1623) 379. —
 
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sturmpumpe, f.; besonders stark saugfähige pumpe, früher auf kriegsschiffen gebräuchlich; auch kettenpumpe genannt s. Bobrik naut. wb. (1850) 676. —
 
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sturmrad, n.: die sturmräder der zeit rollen schnell W. Klee dombau zu Köln (1849) vorwort.

 

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11) rebe
 ... ranken anderer pflanzen: es war ein tann erwachsen hoch, dabei ein körbs sich auch auf
 ... bekleidt also den ganzen baum, das man die tann kundt sehen kaum, mit vielen reben umbefangen,
 
12) riesenheer
 ... im schlaf streckt schwarz und wüst der weite tann, ein riesenheer in zaubermacht für tausend
 
13) rötlich
 ... horch, von den dünen, horch, aus dem tann wogen die kühnen Sachsen heran:
 
14) schlagen
 ... Steinbach 2, 427 ; da eilten in die von Tann .. nach; da slugen sich die unsern mit in.
 
15) schneiten
 ... auch klein hacken oder hauen, graszach oder dächsen schnaiten, tann - oder fichtenäste zur streu klein hacken Schm. 2
 
16) schurke
 ... : schurke, heiszt nach Meiszners zeugnüsz in Silesia loquente, tann - äpfel, tann - zapfen, squamata nucamenta
 ... Meiszners zeugnüsz in Silesia loquente, tann - äpfel, tann - zapfen, squamata nucamenta abietum Frisch
 
17) spulen
 ... von einem gleichmäszigen schnurrenden tone der vögel: eine gesellschaft wandernder tann - , kohl - , hauben - und blaumeisen, denen
 ... denen sich ein halbes dutzend goldhähnchen angeschlossen, streicht durch den tann, ... häkelt sich kollernd, spulend, »zit - zit« rufend an
 
18) stöhnen
 ... ; und fuhr im winter der sturm rasend durch den tann und stöhnten unter seinem drucke die föhren, so war es
 
19) strobel
 ... 1014 c ; die zirbelnusz, auch wohl jeder tann - und fichtenzapfen Adelung 4 (1780)
 
20) strolchen
 ... ich ( der weihnachtsmann ) so strolcht' durch den dichten tann, da riefs mich mit heller stimme an
 
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