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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
stollengehäus bis stollenhalde (Bd. 19, Sp. 211)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) stollengehäus, n., haus auf stollenartigen pfosten (vgl. DWB stollen, m., 1a), vielleicht hier entsprechend dem beleg aus den fastnachtspielen 'das heimliche gemach'; als grenz angabe bisz hinab zu des wirts in der Aw stollgeheusz tirol. weist. 4, 622, 37; von des Auers stolgeheusz 39, oder ein vorratshaus (s. im übrigen gehäus th. 4, 1, 2 sp. 2331 unter 2 c).
 
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stollengerechtigkeit, f., das recht, den stollenhieb (s. unten) zu nehmen Junghans gräublein ertz E 4c; Minerophilus 640; Hübner curieuses und reales lex. 1525; Jacobsson 4, 304a, vgl. auch unten stollenneuntel, n., und stollensteuer, f.
 
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stollengerinne, n., zum herausleiten des wassers aus dem stollen Adelung.
 
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stollengeschworner, m., vereidigter aufsichtsbeamter eines stollens Adelung; er weist den stollenarbeitern ihre arbeit an Jacobsson 7, 459a; als stollgeschworner 4, 303a. —
 
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stollengesprenge, n., 1) sprengarbeit im stollen mittels pulver oder werkzeug (s. DWB gesprenge th. 4, 1, 2 sp. 4167 unter 2):

was lässet sich vor ein gebrausz,
vor ein geräusch und donnern hören?
ist es das stollgespräng?
Zäunemännin poetische rosen 581.

2) der unterschied zwischen der tieferliegenden sohle des hauptstollens und den höherliegenden sohlen der stollenabzweigungen Lueger 7, 527 (s. auch gesprenge 4). —
 
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stollengestänge, n., stangenwerk im stollen, welches den förderhund (s. hund th. 4, 2 sp. 1918 unter II 2 a) nicht aus seiner bahn weichen läszt Jacobsson 4, 304a. —
 
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stollengrube, f., bergwerksgrube mit anschlieszendem stollen. —
 
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stollengut, n., bergwerksgut (?): es gehort gott kein stollengt z, sunder den erben ein oberrheinischer revolutionär aus den zeiten Maximilians I s. 121.
 
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stollenhafen, m., s. unten stollhafen.
 
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stollenhaken, m., (im bergbau) eiserner haken (s. th. 4, 2 sp. 178 unter 2) an langem stiel Adelung, stollnhacken Jacobsson 7, 459b, benutzt zum abstich der gänse (d. h. herrichtung des aus dem ofen kommenden flüssigen metalls in stabförmigen barren, s. DWB gans th. 4, 1, 1 sp. 1265 unter II 4 d) und deshalb zu stollen. m. 1, gehörig (s. dort entsprechende übertragungen unter 4).
 
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stollenhalde, f., vor einem stollen gelegene halde, wo die erze hingestürzt werden Jacobsson 4, 304a; Lueger 7, 527; s. DWB halde th. 4, 2 sp. 221 unter 2; vgl. auch haldensturz sp. 223. —

 

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11) rebe
 ... ranken anderer pflanzen: es war ein tann erwachsen hoch, dabei ein körbs sich auch auf
 ... bekleidt also den ganzen baum, das man die tann kundt sehen kaum, mit vielen reben umbefangen,
 
12) riesenheer
 ... im schlaf streckt schwarz und wüst der weite tann, ein riesenheer in zaubermacht für tausend
 
13) rötlich
 ... horch, von den dünen, horch, aus dem tann wogen die kühnen Sachsen heran:
 
14) schlagen
 ... Steinbach 2, 427 ; da eilten in die von Tann .. nach; da slugen sich die unsern mit in.
 
15) schneiten
 ... auch klein hacken oder hauen, graszach oder dächsen schnaiten, tann - oder fichtenäste zur streu klein hacken Schm. 2
 
16) schurke
 ... : schurke, heiszt nach Meiszners zeugnüsz in Silesia loquente, tann - äpfel, tann - zapfen, squamata nucamenta
 ... Meiszners zeugnüsz in Silesia loquente, tann - äpfel, tann - zapfen, squamata nucamenta abietum Frisch
 
17) spulen
 ... von einem gleichmäszigen schnurrenden tone der vögel: eine gesellschaft wandernder tann - , kohl - , hauben - und blaumeisen, denen
 ... denen sich ein halbes dutzend goldhähnchen angeschlossen, streicht durch den tann, ... häkelt sich kollernd, spulend, »zit - zit« rufend an
 
18) stöhnen
 ... ; und fuhr im winter der sturm rasend durch den tann und stöhnten unter seinem drucke die föhren, so war es
 
19) strobel
 ... 1014 c ; die zirbelnusz, auch wohl jeder tann - und fichtenzapfen Adelung 4 (1780)
 
20) strolchen
 ... ich ( der weihnachtsmann ) so strolcht' durch den dichten tann, da riefs mich mit heller stimme an
 
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