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stollenbefahrung bis stollengerechtigkeit (Bd. 19, Sp. 210 bis 211)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) stollenbefahrung, f., zur besichtigung durch die aufsichtsbehörde Adelung.
 
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stollenbeule, f., beule am gelenk des vorderfuszes beim pferde, beim liegen durch druck der hufeisen stollen verursacht Adelung, s. auch stollenschwamm. in der form stollbeule allgem. haush. lex. 3, 426, Chomel 8, 1682, Behlen 5, 147, auch Campe zieht stollbeule vor: die stollbeulen am vorderschenkel allg. deutsche bibl. 60, 131. Jacobsson hat für eine solche geschwulst die bezeichnung

[Bd. 19, Sp. 211]


stollenbeutel, m. (7, 459a), wie die krankheit denn sonst auch DWB tasche (s. th. 11 sp. 149 unter 2 e) genannt wird.
 
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stollenbruch, m., zusammenbruch eines stollens, besonders auch bruch eines wasserstollens, wodurch das bergwerk ersäuft: (die nachricht,) ein bedeutender stollenbruch habe dem dortigen bergbau (zu Ilmenau) den garaus gemacht Göthe 35, 43 Weim.
 
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stolleneinfahrer, m., wie unten stollenvorsteher. —
 
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stolleneingang, m., wie unten stollenmundloch: zwei tage und zwei nächte hatte alles, was werkzeug führen konnte, gearbeitet, um die riesenlawine, die ... den stolleneingang verschüttet hatte, zu durchbrechen Rosegger nixnutzig volk 329. und sonst: v. Alten handbuch 3, 173.
 
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stollenfahrt, f., fahrt in den stollen eines bergwerks: sonntag den 12. juli bereitete ich mich früh um sechs uhr zur stollenfahrt Göthe II 9, 151 Weim. vgl. auch oben stollenbefahrung, f.
 
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stollenfirste, f., die obere decke des stollens, im gegensatz zur stollensohle (s. u.) Minerophilus 640, Chomel 8, 1683. stollnfirste le sommet du stolle, das gestein, welches die decke des stollens bildet Jacobsson 4, 304a (Chomel 4, 61) s. auch first (th. 3 sp. 1678 unter 3). —
 
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stollenflügel, m., pars cuniculi ad latus Frisch 2, 339a; Jacobsson 4, 304a; seine sohle liegt höher als die des hauptstollens (s. unten stollengesprenge 2).
 
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stollengebäude, n., aus stollen bestehendes berggebäude (s. DWB gebäude th. 4, 1, 1 sp. 1655 unter II 1 b) Chomel 8, 1683; älter stollengebäu, n. (s. DWB gebäu sp. 1653 unter 1 b): sonderlich aber, auf dasz die zu Amberg in unsern verlag bereit eingetriebene schächt und stollgebäu in gutem wesen conservirt, mit guter maasz und ordnung fortgesetzt, ... und bestellet werden Lori baierisches bergrecht 464 (v. j. 1632) vgl. auch oben stollenbau unter 1.
 
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stollengehäus, n., haus auf stollenartigen pfosten (vgl. DWB stollen, m., 1a), vielleicht hier entsprechend dem beleg aus den fastnachtspielen 'das heimliche gemach'; als grenz angabe bisz hinab zu des wirts in der Aw stollgeheusz tirol. weist. 4, 622, 37; von des Auers stolgeheusz 39, oder ein vorratshaus (s. im übrigen gehäus th. 4, 1, 2 sp. 2331 unter 2 c).
 
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stollengerechtigkeit, f., das recht, den stollenhieb (s. unten) zu nehmen Junghans gräublein ertz E 4c; Minerophilus 640; Hübner curieuses und reales lex. 1525; Jacobsson 4, 304a, vgl. auch unten stollenneuntel, n., und stollensteuer, f.

 

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11) rebe
 ... ranken anderer pflanzen: es war ein tann erwachsen hoch, dabei ein körbs sich auch auf
 ... bekleidt also den ganzen baum, das man die tann kundt sehen kaum, mit vielen reben umbefangen,
 
12) riesenheer
 ... im schlaf streckt schwarz und wüst der weite tann, ein riesenheer in zaubermacht für tausend
 
13) rötlich
 ... horch, von den dünen, horch, aus dem tann wogen die kühnen Sachsen heran:
 
14) schlagen
 ... Steinbach 2, 427 ; da eilten in die von Tann .. nach; da slugen sich die unsern mit in.
 
15) schneiten
 ... auch klein hacken oder hauen, graszach oder dächsen schnaiten, tann - oder fichtenäste zur streu klein hacken Schm. 2
 
16) schurke
 ... : schurke, heiszt nach Meiszners zeugnüsz in Silesia loquente, tann - äpfel, tann - zapfen, squamata nucamenta
 ... Meiszners zeugnüsz in Silesia loquente, tann - äpfel, tann - zapfen, squamata nucamenta abietum Frisch
 
17) spulen
 ... von einem gleichmäszigen schnurrenden tone der vögel: eine gesellschaft wandernder tann - , kohl - , hauben - und blaumeisen, denen
 ... denen sich ein halbes dutzend goldhähnchen angeschlossen, streicht durch den tann, ... häkelt sich kollernd, spulend, »zit - zit« rufend an
 
18) stöhnen
 ... ; und fuhr im winter der sturm rasend durch den tann und stöhnten unter seinem drucke die föhren, so war es
 
19) strobel
 ... 1014 c ; die zirbelnusz, auch wohl jeder tann - und fichtenzapfen Adelung 4 (1780)
 
20) strolchen
 ... ich ( der weihnachtsmann ) so strolcht' durch den dichten tann, da riefs mich mit heller stimme an
 
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