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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
anlappen bis anlaufen (Bd. 1, Sp. 391 bis 395)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) anlappen, assuere pannum, nnl. aanlappen. weidmännisch, tuch- und federlappen anheften und aufrichten. Döbel 2.
 
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anlaschen, arborem cortice signare, forstmännisch, mit dem waldhammer zeichnen, scheint verderbt aus anlachen, anlochen, von dem ahd. lâch, hlâh incisio, vgl. RA. 544. s. DWB ablaschen. doch das nnl. aanlasschen heiszt anheften, annähen.
 
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anlassen, immittere, etwas an etwas lassen, nnl. aanlaten, ahd. analâʒan (Graff 2, 305) mit doppeltem acc., das wasser anlassen, den teich anlassen; das rad, die uhr anlassen, in gang setzen; die bälge anlassen, an die kohlen blasen lassen; die hunde anlassen, an das wild lassen. einen anlassen, locken, reizen: damit sie andere desto besser anlassen (an das spiel fassen lassen), verspielen sie oft freiwillig etwas weniges. Simplic. 1, 300. verschieden hiervon ist ein anlassen mit dem dat. der person: das kind ist vor müde eingeschlafen, wir wollen ihm die strümpfe anlassen und es gleich niederlegen; man soll in der rauhen luft ihm den mantel noch anlassen; du hast mir treulos gedient, ich kann dir meine livree nicht länger anlassen, d. i. an dir lassen;

hie hab ich guter wurfel drei,
die mir so treulich bei gestan,
das sie mir oft kein faden anlan. fastn. sp. 791, 25,

an mir keinen faden lassen. Einen mit worten und reden übel, hart, rauh, zornig, aber auch freundlich, höflich anlassen, anfahren, asperius, benignius appellare: diesen kerln mit so viel schmachworten anzulassen. Weise kl. leute 227; ich fuhr über seinem anblick zusammen und fürchtete hart von ihm angelassen zu werden. Wieland 30, 358; wenn meine laune dich übel anliesz. Lessing; sie liesz das fräulein mit harten worten an. Musaeus 3, 156; als sie im hauptquartiere übel angelassen wurden, weil sie nicht so reinlich erschienen. Göthe 30, 88; als ihr ihn neulich etwas hart angelassen habt. Tieck nov. 6, 62; er ist darüber mit manchem spotte angelassen worden. Kant 3, 391; unser held wurde von der fürstin

[Bd. 1, Sp. 392]


noch freundlicher angelassen, als vom fürsten. J. Paul Hesp. 3, 81. vgl. veranlassen.
Sich anlassen, speciem habere, incipere, se gerere, zumal von aufwachsenden kindern und blumen: besundirn, da er noch ein junger man was, er sich suiberlichen in der kunst anliesz. urk. von 1405 in Fichards Wetteravia s. 185;

es loszt sich eben sörglich an.
Brant narrensch. 261;

welcher vater wolt nit freud han,
wenn sich seine kind so wol lassen an? fastn. sp. 691, 10;

unser hänlin liesz sich wol an. Fischart Garg. 111b; der knabe hat sich so wol angelassen. pers. rosenth. 1, 5; und wenns geschicht wie sichs anläszt. Luthers br. 2, 597; wie ihr aber euch mit geberden anlasset. Kirchhof wendunm. 139b;

die veilgen brechen aus, doch lassen sich ingleichen
das bleiche sorgenkraut und scharfe senf wol an.
Opitz 1, 422;

wie sich der himmel pflegt im frühling anzulassen.
Werders Ariost 11, 65;

wo die tragödi so anmuthig wie sich der anfang anlässet. Gryphius 1, 731; es läszt sich fast so an (sieht beinahe so aus). Günther 812; mülstein aus dem Albertshügel, als welcher stein sich am allertüchtigsten dazu anliesz. Felsenb. 2, 319; nach einer trüben nacht läszt es sich doch zu einem heitern tage an. Musaeus 4, 168; der wirt war ein feiner höflicher mann, der sich gegen fremde gäste sehr wol anlassen konnte. Weise erzn. 8; wir wollen sehen, wie sich der neunde tag anläszt (bei dem kranken). 360; vielleicht lass ich mich desto besser als kuppler an. Schiller 201; der geistliche erzählte ihm, dasz der alte sich schon recht gut anlasse und dasz man hofnung zu seiner völligen genesung habe. Göthe 19, 246; meine kinder lassen sich zu gescheidten jungen an. 20, 135; es liesz sich an als müste der mann endlich sein weib mit gewalt entführen. Klinger 4, 108; und gerade jetzt läszt sichs zum interesse an. J. Paul Nepomukkirche 127; alles läszt sich jetzt wieder zum frieden an; es läszt sich an, als wenn keine arznei mehr helfen wollte. Man darf auch hier, wie in ähnlichen redensarten einen sinnlichen ursprung voraussetzen, das getraide läszt sich heuer gut an, der wein läszt sich herlich an konnte bedeuten: an die halme, ähren, an die reben; das kind läszt sich wol an, an die knochen, beine. der abgezogne gebrauch weisz davon nichts mehr, und fügt andere praepositionen, wie zu, bei.
 
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anlässig, invectivus. Frisch 1, 579c hat ohne beleg anlässige wort, verba quae rixam movere possunt, womit man einen hart anläszt.
 
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anlaster, n. vitium, macula, mhd. âlaster:

iust aber allen wol erkant,
daʒ niemen alsô sælec ist,
der al der werlde und alle vrist
sô wol ze willen müge geleben,
im werde âlaster gegeben. Trist. 390, 14;

siben âlaster, septem vitia. altd. bl. 1, 362.

wie vil ein ros müg anlaster hân
das wiset diser spruch hie.

ein spruch des Conrad Schlapperitzin, wahrscheinlich vom j. 1445, gedr. in Mones anz. 3, 175; obwol der brenner (das wetterleuchten) ein gemeinsames anlaster ist den gewächsen, so greifet er doch am meisten das geträid an. Muralt eidg. s. 57. wir sahen unter den zusammensetzungen mit ab mhd. â öfter dem nhd. ab entsprechen, hier steht es dem an zur seite und âlaster ist auch dem sinne nach ein an etwas fallendes laster, nicht anders würde mhd. âsanc adustio aus an sengen zu deuten sein, aber noch näher in der bildung liegt anmal, anamâli.
 
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anlasz, m. occasio, ansa. sinnlich, der anlasz des wassers, balgs, rades, hundes. man könnte auch sagen, obschon für beides keine beispiele verzeichnet sind, das war ein harter, rauher anlasz, der anlasz des korns, des kindes ist gut. gewöhnlich aber ist anlasz gelegenheit, und es heiszt einem anlasz geben, machen, benehmen, anlasz haben, bekommen: anlasz und exempel. Kirchhof wendunm. 576;

wer ihr anlasz auch zu rechtem zorne gibt,
erfährt was sie vermag.
Opitz 1, 92;

fahre fort und mache mir
anlasz künftig mehr zu schreiben. 2, 33;

aus betrübnüs kummen threnen, die doch sind so hell und klar,
ob sie klar, so siht doch keiner, was ihr eigner anlasz war.
Logau 2, 9, 97;

dis alles gibt uns fug und anlasz gnung zu freuen.
Fleming 122;

[Bd. 1, Sp. 393]



warum will man dem neid zu lästern anlasz geben?
Gryphius 1, 14;

der hat gar wenig anlasz auf zeitliches glück zu denken. Weise kl. leute 293;

wo soll man echte freundschaft finden?
das lockwort klingt doch gar zu fein,
und kann die herzen zu verbinden
der anlasz schönster hofnung sein.
Hagedorn 2, 33;

so musz, da anlasz ihm zu dieser wahl
der richter gibt, sich David für sein volk
dem tode weihn.
Klopst. 10, 70;

dies war der anlasz zu dem gesetze. 12, 92; der dichter hatte wol gewust, dasz in erholungsstunden auch kleine anlässe zu zwecken führten. 12, 184; nicht den geringsten anlasz wird er verrathen, wenn er seinen vortheil versteht. Lessing 6, 270; er hatte noch keinen anlasz, und die wahrheit zu sagen, auch kein verlangen gehabt sich darnach zu erkundigen. Wieland 1, 221; auf der andern seite lieszen die bonzen .. diesen anlasz ihre verfallenen angelegenheiten herzustellen, nicht unbenützt. 7, 90; und unsrer gebieterin ist zum schmählen der anlasz benommen. 4, 97; nach dem anlasz dieser urhilder die räume auszumahlen. Göthe 17, 211; übrigens waren diese tage zwar nicht reich an begebenheiten, doch voller anlässe zu ernsthafter unterhaltung. 17, 212; der einen wie der andern zu folgen fühlst du eine art von innerm beruf, und von beiden seiten sind die äuszern anlässe stark genug. 19, 127; so brachte ich manche vergnügliche stunde durch anlasz solcher aufträge zu. 24, 238. Im recht wird von der that selbst ihr anlasz unterschieden. Fischart gebrauchte das wort weiblich: der mann sollte seiner frawen keine anlasz dazu geben. ehz. 67, oder wäre es der acc. pl. m.?
 
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anlaszbrief, m.: notdürftig compromiss und anlaszbrief. Luther 3, 106b.
 
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anlatschen, talipedare, ein gutes, bezeichnendes wort: die schuhe anlatschen, anschleifen, nachlässig an die füsze streifen; sie kommt angelatscht, angeschlerft, mit halbangezognen pantoffeln gegangen. s. DWB latschen.
 
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anlauf, m. incursus, assultus, ahd. anahlouf und anahlouft, nnl. aanloop: ziehet an den harnisch gottes, dasz ir bestehen könnt gegen die listigen anläufe des teufels. Ephes. 6, 11; gott behüte uns für alle listige anläufe und gesuche des teufels. Luthers br. 3, 456; anlauf. Rihel Liv. 12; den feindlichen anlauf in festungen erwarten. Kirchhof disc. mil. vorr.; da man sich des feindlichen anlaufs am meinsten besorget. 133; sie laufend starks anlaufs in einandren. Münster 747; dasz sie die von Lacedemon des ersten anlaufs (im e. a.) erschlugen. Fronsp. 3, 240a; zum ersten anlauf füren. Garg. 264b; wider alle anläufe der laster. Aug. Buchners trostschriften s. 80;

des meers anlauf und ablauf.
Weckherlin 227;

hier weisz er nichts von leid, von anlauf, von beschwerden.
Canitz 52;

wegen täglichen anlauf(s) der schuldner. Salinde 167; ich fürchte mich vor niemand mehr als vor einem thoren, der einen anlauf nimmt klug zu werden. Göthe 11, 71; nur mit ihnen wollt ich leben, meine jugend nutzen, genieszen und so das alter im treuen redlichen anlauf. 21, 161; (nach der ersten ausg. der wanderj. von 1821 stellt die neuste ablauf her, dem doch die subjectiven adj. minder zusagen); er nimmt immer erst einen anlauf durch bewegung der lippen und nachhelfen der hände und arme, bis er denn endlich was er gedacht herausstöszt. 27, 148; das ist gut für den ersten anlauf. in der baukunst heiszt ein emporlaufendes glied der seule anlauf und in den gewerken ein theil des schräg in die höhe steigenden herdes auch der anlauf. Das geschlecht des wortes erscheint nicht überall männlich, wie ahd. anahlouft weiblich war: ist es ein anlauf daʒ (die?) undankes geschiet, die stet einen schilling pfening. weisth. 1, 515.
 
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anlaufen, assilire, incurrere, offendere, nnl. aanloopen, an einen, an etwas laufen, von gewässer und flut (wie angehen), wider den berg anlaufen, gegen das wilde thier anlaufen, hauptsächlich aber ein kriegerischer, darum sehr gangbarer ausdruck, im sturme wider den feind, wider die burg, wider die mauer anlaufen, zurückprallen und nichts ausrichten, mit blutigem kopf anlaufen; im finstern läuft man überall an; das schif ist (am felsen) angelaufen; welche in ansehen und anlaufen, der angesicht wird nicht zu schanden. ps. 34, 6; müssen sie anlaufen und fallen. 27, 2; so werde ich in lassen

[Bd. 1, Sp. 394]


anlaufen. Ez. 3, 20; sind sie darumb angelaufen, dasz sie fallen solten? Röm. 11, 11; dasz ich teglich werde angelaufen. 2 Cor. 11, 28; hiermit wil ich iederman verwarnet haben, das er nicht durch römischen handel und doctor Ecken beschieszen an mir anlauf. Luther 1, 345a; so aber das iemand sich vermisset zu wagen, der sol wissen, das er anlaufen wird in die ungnade des allmechtigen gottes. 2, 56b; warumb ich wolt still schweigen und sie getrost anlaufen und sich ergern lassen. 3, 142a; da laufen sie denn recht an und versündigen sich auch an gott. 3, 235b; an Tertulliani spruch hat er angelaufen und sich daran gestoszen. 3, 472b; weil sie an in gelaufen und kein recht haben. 4, 28a; wenn sie fületen, das sie so oft angelaufen und gefeilet hetten. 5, 54b; wie auch Salomon spricht, du solt nicht allzugerecht sein, das du nicht anlaufest. 5, 246a; anliefe und feilete. 5, 251b; wie gar schendlich laufen doch solche lügener an? 5, 300a; die schrift uberal strafet auf menschen trawen (drohen) und zeigt, das sie feilen und anlaufen sollen. 6, 66b; wirst aber weidlich mit dem kopf anlaufen und dich stürzen. 6, 188a; aber man sihet auch, wie sie gar weidlich drüber anlaufen und nichts schaffen. 6, 131b; da liefen sie an und verbrandten sich. 6, 238a;

so oft es (das heer) lof ein sturm an.
H. Sachs I, 146b;

die pawrenhund mich laufen an. II. 4, 2c;

man leret si kriegskunst und anschläg, schickt sie an sturmstett anzulaufen. Frank weltb. 98b; dise stat ist, so das mör anlauft, ein insel, so es ablauft, gehet man zu fusz in die statt. 189b; so nun der feind begert ein sturm anzulaufen. Fronsp. kriegsb. 1, 132b; deswegen diejenigen angelaufen und erstummet sein, die es vor das moly erstlich ausgeben haben. Tabernaemontanus s. 686; bei groszen anlaufenden gewässern. Garg. 133b; wasser so anlauft. 287a; dapfer den sturm anliefen. 147a. 265a; dasz sie so ubel angeloffen waren. 199a; der anlaufend stram. 238a; sie (die reichen) werden von allzu vielen, die etwas bitten, angelaufen. pers. rosenth. 7, 20;

nun die grimme noth
uns mit entblosztem schwert schon anlauft.
Gryphius 1, 13;

willst du, dasz er übel anlaufe, vertrieben werde? 1, 938; einen jedwederen, wie unvernünftige thiere thun, ohne unterscheid anlaufen. Opitz poeterei 24;

ein wildes grimmes thier läuft alle menschen an;

angeloffen wasser (angeschwollnes, gestiegenes). Zinkgr. 2, 35; umb eine zehrung anlaufen. 2, 11; den generalsturm anlaufen lassen, 2, 116, 18; der die wasser anlaufend machet. Ayrer proc. 3, 6; er ist gleichwol dreimal angelaufen. Weise kl. leute 95; ich wolte vil ehe beflissen sein, meinen abgesagtesten feind anzulaufen. Jucund. 27;

für meinen part, mit groszen herrn
und meister Urian
äsz ich wol keine kirschen gern.
man läuft verdammt oft an.
Bürger 24a;

niederhangenden hauptes, die wangen von thränen befeuchtet,
wandert es dürftig einher, läuft an die freunde des vaters. 241a;

der mensch läuft mich auf allen straszen an. Hippel br. 13, 19; ohne auf das äuszerste hart anzulaufen. Herder 1, 181; wenn einer, der friedliebende leute gerne neckt, endlich einmal anläuft und schläge bekommt. Kant 4, 169; der verdient es freilich auch, dasz er übel anläuft. Tieck 9, 129; da der hügel am höchsten anlief (hoch empor lief). J. Paul flegelj. 1, 54; die fläche läuft sanft an; die schulden laufen täglich höher an, mhd. schulde ligent und fûlent niht, rôʒent niht. anlaufender schade. Haltaus 34. angelaufene falten in frauenkleidern. Leipziger stadtordnungen 1544. 4. D iia. die füsze laufen an, schwellen.
Wie sonst die hunde das thier anlaufen, der jäger sie das thier anlaufen läszt, läuft umgedreht auch das thier an, kommt dem jäger zu schusse und anlaufen lassen gilt vom wilden schwein, wenn es auf das fangeisen anläuft. einen anlaufen lassen, heranlassen, um ihn bald abzuwehren, ablaufen zu lassen.
Nicht zu übersehn unsre trefliche, lebendige redensart: das glas, der spiegel läuft an, wenn ein hauch an ihn läuft, über ihn fliegt; das fenster, die scheibe läuft an vom frost; es heiszt eben wol, das glas ist angelaufen, angeflogen. der wein ist angelaufen, mit kahn, schimmel, wird anbrüchig; den stahl blau anlaufen lassen, franz. bleuir l'acier; der angelaufene glanz seines glücks, hebetatus nitor; das feld ist schon angelaufen von grüne. ohne zweifel alte ausdrucksweise, für welche sich zufällig kein älterer beleg bietet als aus

[Bd. 1, Sp. 395]


pers. baumg. 9, 19: obschon ein spiegel anlauft, wenn man ihn anhauchet. sie gehört unter die von J. Paul gemisbrauchten: der silberblick des himmels läuft mit zertragenen dunkeln flocken an. Hesp. 3, 138; der leidenkelch, nasz und schwarz angelaufen. Tit. 3, 142; da nach den theologen die mohren Chams enkel blosz durch den fluch Noahs so schwarz angelaufen sind. biogr. bel. 1, 127; gesicht eines gehängten schwarz angelaufen. Fibel 44.
Ganz transitiv läszt Bürger ein weib dem manne die hörner wieder anlaufen. (die stelle steht unter ablaufen.)
 
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anlaufen, n. incursus, assultus: sie haben sich gestoszen an den stein des anlaufens. Röm. 9, 32.