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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
sesselüberzug bis sesz (Bd. 16, Sp. 635 bis 638)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) sesselüberzug, m. fodero da seggia. Kramer dict. 2, 772a.
 
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sessenmehl, -samen, s. DWB sesam.
 
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sessenrecht, n. (vgl. unter sesz 1): der zuwerfung des alten canals steht an dieser stelle nichts im wege, da in der schnurgasse jedes haus sessenrecht hat und die fäcalstoffe schon seit jahrhunderten daselbst in den canal gehen. Frankfurter journal vom 18. febr. 1873, hauptbl., local. nachr.
 
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sessig, adj., ganz vereinzelt für ansässig: dorfordnung durch ain ersambe nachperschaft und söldner zu Wising in der herrschaft Rotemburg sessig aufgericht. tirol. weisth. 1, 157, 3.
 
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session, f. sitzung (eines collegiums), aus lat. sessio, bez. franz. session (neben séance), s. Campe erg.-wb. Kinderling 330: dise als sie den xxv junij die erst session gehalten, und also dem reichstag einen anfang gemacht. Stamler Sleidan (1558) 64b; dasz die session mehr disputierens macht als die possession (var. als land und leut). Opel-Cohn 373. so schon mhd. sessigie, s. Lexer handwb. 2, 893. — dazu sessionstisch, m.: er entwarf das bild des sessionstisches mit den groszen haufen von schriften und papieren darauf, die er mit seinen herrn nachbarn nicht zu lesen habe. Immermann Münchh. 1, 74.
 
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sester, m. ein hohlmasz. lehnwort aus lat. sextarius, woher auch span. sextario, ital. sestiere, prov. sestier, franz. setier, s. Diez4 293. schon früh (gemein-westgermanisch) übernommen, vgl. ags. alts. sester und Pogatscher lehnw. im altengl. s. 71 f. 161 unten. im hochd. steht neben sester eine form sechter, die aus der gemeinsamen grundform sehstari durch ausdrängung des s zwischen zwei consonanten entstanden ist, s. theil 9, 2796 f. und Kluge4 323a. Weigand 2, 676. 703. ferner vereinzelt sechster (wol in anlehnung an sechs, sechste), s. th. 9, 2792 f. bei sester könnte man an einflusz der romanischen form denken. nur dieses begegnet in den nicht-hochd. sprachen: ags. sester (einmal seoxter) Bosworth-Toller 866, mnd. sester Schiller-Lübben 4, 195a. ebenso ahd. sester, sextarius, neben sextari (Otfrid 2, 8, 31), s. Graff 6, 153, vgl. W. Grimm zeitschr. für d. alterth. 6, 329, 143 (kl. schr. 3, 576); mhd. sester, seister neben sehster, sechster, sechter, seihter Lexer handwb. 2, 852, vgl. Scherz-Oberlin 1490: modius ... sester, seyster Dief. gl. 365a; sextarius ... hd. sechter, sichter, sechszterin, sester, nd. sestere. 532a; sehster i. sexta pars congii que in scripturis dicitur hemitonix. nov. gloss. 337b. im nhd. vorwiegend, doch nicht ausschlieszlich oberdeutsch. mundartlich bezeugt für die Schweiz, s. Stalder 2, 372. Hunziker 230, Schwaben Schmid 493, vgl. Frommann 5, 407, 27; Nassau Kehrein nachtr. 51, für die Pfalz als seschter Autenrieth 132.
1) als masz: sester, modius Dasypodius; sester, m. un muy Hulsius 296b; modius Schottel 1415; sestaio contr. staio, moggio, rubbio v. scheffel, metzen. Kramer dict. 2, 772a; modius, modiolus Steinbach 2, 585; eine art von maas, korn oder wein u. d. g. zu messen, ein sechstheil vom grössern masz. Frisch 2, 265c. vgl.: was tuott ain viertel? sechs sester. fastn. sp. nachtr. 327. als erklärung von schäffel in Luthers bibelübers. bei Ad. Petri (nachdruck von 1523) s. Frommann 6, 43b.
a) als trockenmasz, besonders für korn: sester, ein gattung kornmsz, modius. Maaler 370b; sester, kornmäsz, modius. halber sester. Dentzler 2, 263a. den inhalt bestimmt Behlen 3, 749 für Baden auf malter = 10 meszle = 100 becher = 756 Pariser kubikzoll = 15 liter = 4⅓ preusz. metzen = 31 Wiener becher, Jacobsson 7, 342a für Straszburg auf 924 bez. 953 franz. kubikzoll, Adelung für den Elsasz auf 4 quart = 16 mäszel, Hunziker auf malter, Kehrein = 1 kumpf = simmer =  malter, Autenrieth simmere. belege: und

[Bd. 16, Sp. 636]


sol alle naht dem pferde einen sester fters geben, und sime ein halben. Grimm weisth. 1, 822 (Andlauer hofrecht im Breisgau vom jahre 1284); der selbe Paulus lebete eine vaste mit eime sester linsen. veterbuch 2, 15 Palm; es söllent ouch alle ... ydem pferde besunder zum tage und zr naht ein halben sester habern geben z essende und nüt minre. d. städtechr. 9, 960, 23 (Straszburger verordn. von 1395); Römer wart in eime strite so vil erslagen, das men von der doten hende nam drige sehster vol vingerlin. 901, 27; die fraw asz etwan achttag kein ziblen, und glust sie stetz die ziblen z verschen ..., und kaufft ein gantzen sester vol. Pauli schimpf u. ernst s. 201 Österley; wie die Tartarn die polnische und schlesische ohren in neun kornsecken, unnd Hannibal der Römer ring mit sestern auszmasz. Fischart groszm. 58 (kloster 8, 590); wann einer derselben (säue) ein par im leib hett, sie würden jhm den magen besser erdänen als etlich und zwentzig sester wolln (lies voll?) röhrspätzlin. Garg. 42a; ich armer unseliger Grunius, verlasse hiemit mainem vater (dem speckigen eber) dreyssig muth eychel, meiner vielgeliebten mutter (der mohren) vierzig sester gehultzes. Dornav 1, 599a (herrlichkeit des schweines); die meel-leute sollen kein meel viertels- oder achtels-weise, sondern allein bey kleinen mässen, und bey einzigen oder zum höchsten zweyen sestern verkaufen. Straszb. polizeiordn. von 1628 bei Frisch 2, 265c; mein erzihler .. verkauffte mich gegen dem frühling einem kramer, der mich unter andern hanffsamen mischte und mit uns schacherte. derselbe kramer ... gewann an jedem sester einen halben goldgülden. Simpl. 2, 176, 14 Kurz; (das pferd) solt ein sester statlichen Cöllerthäler habern fressen. Philand. 2, 27; einen streif(-zug), nach unserer soldaten art, auff ein sester dürr-bieren .. thun. 30; so war's bisher in jeder herrschaft, in jedem städtlein anders, andere ellen, andere schoppen, andere simri oder sester. Hebel 2, 216; zweitens, so hatte man bisher sogar am nämlichen ort, in der nämlichen mühle .. für verschiedene sachen verschiedenerlei masz .., ein anderer sester für glatte frucht, ein anderer für rauhe .. in zukunft gibt's nur einerlei sester. 217; ein malter hat 10 simri oder sester. ein sester hat 10 meszlein. 218; und wurde nach Basler burgermasz gerechnet das viertel sogenannte frucht zu zwei säcken, oder acht grosze und sechszehn kleine sester, der grosze sester zu sechszehn, der kleine zu acht becher. 3, 100; diese beyden klepper, welche hierauf allein bestellet, haben tags jeder ein halben sester haber. Tieck 15, 314;

und umb ein halben sester kesten!
Konr. Dangkrotzheim namenb. 444.


b) als flüssigkeitsmasz, besonders für wein, in der Schweiz = acht kannen oder 16 masz wein ( saum) Adelung: alsdann ist innen der müllener schuldig zu geben ein sester weins. Grimm weisth. 2, 569 (vom jahre 1497); wer nit in diesem jargeding erscheint .. und darein gehört, ist verfallen der probsteien schultheiss ein sester weins und dem schöffen auch ein sester weins. 3, 748 (vom jahre 1487), vgl. auch Scherz-Oberlin 1490 f.; in jeder alp was zu einem sister oder sester gehört, und haltet ein sister 8 immj, und ist ein immj so vil milch, dasz es ein ziger geben möge. Tschudi 1, 15b.
c) scherzhaft auf abstractes übertragen: wan in eim sester vol zanckes, ist nit ein nusz grosz götlicher liebe. Keisersberg narrensch. 141 (133)d; damit sie mit eim viertheil oder ein par sester seelmessen und vigilien, unnd eim sack siben psalmen, sampt trei oder vier metzen paternoster und ave Marien, mit eim streichholtz glatt abgemessen, den seelen im fegfewer ein presentz oder bancket davon verehren mögen. bienenk. 112b; sampt allen unsern verdinsten und wercken der superogation (dasz sein die werck so uns nach abgestrichenem sester zu einer zugab uberbleiben). 117a.
d) als flächenmasz (?): wenn du ein liechtlin in der lutzernen treist, das zündt dir lecht eynes sesters wyt. Keisersberg bilg. 13c. vgl. 2, a.
2) sester bezeichnet auch ein gefäsz von entsprechendem inhalte, zuweilen auch ohne rücksicht auf ein bestimmtes masz:
a) als trockenmasz: daʒ ir einen frauen-müller dar in seczen sollen, der solt haben seinen gesaiten sester und seinen halben gesaiten sester und seinen geseiten virling und seinen halben geseiten virling. Grimm weisth. 5, 691. für gewöhnliches scheffel in der redeweise: was wer es das ein liecht wer in einer stuben under eim sester. Keisersberg evangel. 18a; dasz man ein liecht nicht unter eyn sester setzen, sonder auff eyn liechtstock .. stecken sol. bienenk. 140b.

[Bd. 16, Sp. 637]



b) in der Schweiz eine weinkanne von 8 kannen inhalt Adelung; überhaupt eine grosze weinkanne, die man auf den tisch stellt, um daraus kleinere gefäsze zu füllen, auch als trinkgerät für besonders durstige kehlen Stalder 2, 372: sester (der) oder bocal, ein geschirr in wölchem man den weyn ausz dem käller auff den tisch stelt, batiocus. Maaler 370b; sester, weingeschirr, vas vinarium, cirnea Dentzler 2, 263a; item weler ein schlecht mit einem schenkfass, sester, oder kanten, oder welerley geschirr es ist. Grimm weisth. 1, 83 (Züricher gegend, vom jahre 1456).
 
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sesterig, adj. modialis Dasypodius. Steinbach 2, 585; sesterig, von einem sester, d'un muy. Hulsius 296b.
 
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sesterlein, n., demin.: sesterle, modiolus Maaler 370b.
 
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sestermasz, n., s. Lexer handwb. 2, 853.
 
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sesz, m. sitz, eine urgerman. ableitung zu *setan 'sitzen', altn. ags. set, neutr., vgl. Weigand 2, 703. Fick3 3, 317. im deutschen (hochd.) von beschränkter verbreitung, ahd. seʒ (n.?) sitz, gesäsz, sedes, nates Graff 6, 302, mhd. seʒ, neutr. und masc. Lexer handwb. 2, 897. nachtr. 364. nhd. nur als masc. mundartlich selten bezeugt: schweiz. säss fester weideplatz in einer alp (in den undăra und obăra säsz, maiăsäsz) s. Bühler Davos 1, 154. 2, 15. in nd. form im preusz. als sett, sött: de höhner sönd schon op de sett. Frischbier 2, 339a. ostfries. väör 'n sett, vor längerer zeit Frommann 4, 478.
1) worauf man sitzt, sitzplatz, stuhl, thron: hôhes seʒʒes anasidili alte sedis thronus. Murb. hymnen 6, 6, 3; sesz, stul, sitz, m. siege, selle Hulsius 296b; sesz, seszel, m. sitz. Schottel 1415; er (Tiberius) pflegt auch inn dem gerichtszhausz und an der spitzen des richter stuls, auff dasz er den schultheyszen von seinem sesz und statt nit vertriebe, z sitzen. Micyllus Tac. 31b; sonst sollen die profeyen (abtritte), so in unsere stattgräben jre sesz von alters gehabt, und noch haben, nochmahls also bleyben, doch die sesz uber anderthalben schuch uber den graben, noch auch eyniger bauw darauff nicht gestattet werden, bey verlust derselben sesz oder stüle gerechtigkeit. Frankfurter ref. 8, 6, § 8; und sol aber jre der nachbarn und gemeynere, keiner, eynigen stul oder sesz zu profeyen, in solchen winckel zu machen macht haben, sonder sie schuldig seyn, denselben beyderseyts so viel müglich, sauber zu halten. 8, 7, § 10; diese spezielle verwendung scheint eine Frankfurter eigenthümlichkeit zu sein, vgl.: eine desinfection der sessen, bzw. des dieselben in sich aufnehmenden alten canals, mindestens alle zwei tage, dürfte sich dringend empfehlen. Frankfurter journal, 5. sept. 1871, hauptbl. 3b (loc. nachr.). — im bilde: dominus super multas aquas, obe manigen uuaʒʒaren sitzet er. manige sint sîn seʒ, uuanda er an in bûuuet. Notker ps. 28, 3;

got gibit imo wîhajoh êra filu hôha
..., Davides seʒ thes kuninges.
Otfrid 1, 5, 28.


2) allgemeiner für wohnsitz, ort:

er fuar io themo meʒʒezi sînes selbes seʒʒe,
zi sînes selbes guallîchîin sînes fater rîchi.
Otfrid 5, 18, 7;

wâ der abgrunt hât sîn (var. sinen) seʒ.
Marner 14, 17 Strauch;

dîn (gottes) grundelôse wîsheit,
swie tief, swie hôch, swie lanc, swie preit
sî des firmamentes meʒ,
getihtet hât des île seʒ (— ?).
Heinr. v. Neustadt von gotes zuokunft 6;

von meinem sesz (grundbesitz) wirst mich nicht treibn ..
ich bin der eltst, vornembste sohn.
Gilhusius gramm. 103, s.
Weigand a. a. o.

bildlich:

wan sin lob wert iemer
ane maʒe und ane meʒ
in der minne lobeʒ seʒ.
Hugo v. Langenstein Martina 257, 54.


3) mhd. für 'belagerung' (als neutr.), vergl. Lexer a. a. o.: donoch besas er die burg Brunnentrüt. daʒ ses werete von der rehten vastnaht untz an den karfritag, do gewan er sü. d. städtechron. 8, 45, 4 (Closener); die von Strosburg mahtent ouch mit schiffen eine brugge uber den Rin, daruber man fr und reit die wile daʒ sehs werete. 99, 13;

sô nam er sîner reise ein meʒ
ze den Britûnen ûf daʒ seʒ. Trist. 5570.

damit scheint ein fem. sesse zu wechseln: doch wurde eine sesse an den stetten, das einre stat gelegen were, die mitgemant hette, so sol doch die stat, die dem sesse gelegen ist, .. iren gezug dar schicken. quelle bei Scherz-Oberlin 1489.
4) nhd. vereinzelt für 'sitzung': sollen die auditores einen sesz zu halten nicht schuldig seyn. Frankfurter reform. 10, 2,

[Bd. 16, Sp. 638]


§ 11. (sesz [der] sessio Steinbach 2, 583 nur als erschlossene grundform, also nicht hierher gehörig.)
 
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sesz, n. f. die sechs, sechs augen im würfelspiel oder brettspiel. entlehnt aus (alt)franz. seix, seis, so schon mhd. ses, m. Lexer handwb. 2, 893, vgl. Schm. 2, 332: senio ein sesz uff, sechsz ougen in, sechs uff dem wurffel sim. sesz ougen in dem dobbelsteyn, sese (in tessere), ses, ein seesz o. sechsz augen. Dief. gloss. 526c; ses oghen inden teerlinck, sesz. nov. gloss. 335a; ebenso im ältern nhd., hier auch als fem.: sechs in der karte, und auf dem würfel, alias die sesz, senio. Stieler 1989; in weiter entstellter form: senio seusz, sechse Frischlin nomencl. 279b (cap. 176), vergl.: sechs sprach man auf den würfeln falsch aus, als seysz, vom französichen six, wie man im bretspiel auch verderbter massen, für fünf zwey sagt, zinke dausz, von cinque deux. man sagte alle sayse. Frischl. nomencl. p. 558 sq. sechse auf allen würfeln. Frisch 2, 252b; wir Teutschen haben mancherley spil, mit karten und würffeln, im bret, .. da man den gantzen würffel gibt, alle sesz, alle zincken, alle quatuor, alle drey, alle dausz, alle esz. Egenolff sprichw. 199b; ein würffel der stot eben als fest uff eim esz als uff eim zincken oder uff eim sesz. Keisersberg brösaml. 80b; gleich wie im brettspiel, so einer zwey essz bedörffte, zwey sesz darfür würfft. narrensch. 3b; all zinck. sesz esz. Garg. 169b unter den 'mancherley spilen des Garg.';

sich wolte ein ses gesibent hân ...
hôhvertic ses, nû stant gedriet!
dir was zem sese ein velt gefrîet:
nû smiuc dich an der drîen stat.
Walther v. d. Vogelweide 80, 3;

so kumpt daus es
und straft ses zing umb neue stück. fastn. sp. 294, 17;

er stäcket vol der argen list,
mit spilen keiner übrin ist,
er wirfft ses esz, wie dick er wil.
Binder Acolastus 4, 3, v. 1408 (schweiz. schausp. 1, 236);

sesz es, dein schantze die ist gut.
H. Sachs fastn. sp. 1, 70, 43 neudruck.

sprichwörtlich: sesz oder esz, Caesar aut nihil Stieler 388 ('bischof oder bader' Wander 4, 544); taus esz hat nicht, sesz zink gibt nichts, quater drey musz herhalten, prov. ratione collectarum, ubi pauperrimi, nimirum uniones et biniones, conferre nihil possunt, seniones et quiniones, tamquam potentiores, nihil tribuunt, mediae autem conditionis homines, utpote terniones, et quaterniones, soli expendere coguntur. Stieler 388;

so luogend die richen eben
das sesz zing itt tüg geben,
tusz es hett nicht
quater dri muos er usrichten. des teufels netz 8904;

Venus alle ses spielt wenn man mit dreien würffel spilt. nomencl. von 1629 bei Schm. 2, 332.