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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
senföl bis senft (Bd. 16, Sp. 583)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) senföl, n. aus den senfkörnern gewonnenes öl.
 
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senfpflanze, f. der senf als pflanze.
 
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senfpflaster, n. pflaster aus senf bereitet: einem ein senfpflaster legen, blasenziehendes mittel.
 
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senfranke, f.: brassica eruca, weisze senfranke Nemnich 1, 665. vgl. DWB ranke theil 8, 275.
 
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senfsame, m. die samenkörner des senfes insgesamt: der mit most oder weinessig zerriebene, und zu einer salsen oder tuncke bereitete senff-saamen. öcon. lex. 2380.
 
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senfschale, f. schale für den senf zu speisen; diminutiv senfschälchen.
 
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senfschote, f. schote in der die samenkörner des senfes liegen. wilde senfschote, name einer meerschnecke, nautilus raphanistrus. Campe.
 
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senfschüssel, f. schüssel für senf zu speisen; dimin. senfschüsselchen; senfschüsselein, acetabulum Frisch 2, 264b; in das senifschüssel auf den tisch. Germ. 9, 207 (für das dim. senifschüssele).
 
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senfstaude, m. der senf als staudengewächs.
 
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senfstempel, m. stempel womit der senf in der senfmühle zerrieben wird. als spielname, zweifellos mit obscönem sinne, im spielverzeichnis des Garg. der senffstempel s. 324 (1590) nach Rabelais' a pile moustarde.
 
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senft, adj., die fortsetzung des ahd. semfte, mhd. senfte, hält sich gegenüber der neueren, nach dem adverbium gebildeten form sanft (vgl. th. 8, 1775) in oberdeutschen quellen der schriftsprache durch das 16. jahrh. hindurch: senfft, sanfft, mitis, placidus, clemens Maaler 370a; senffte worte. buch d. liebe 200b, später nicht mehr.