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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
seitenplatz bis seitenrolle (Bd. 16, Sp. 396 bis 397)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) seitenplatz, m., dimin. seitenplätzchen: auf einem stillen seitenplätzchen, nahe an der stadtmauer, lebte die witwe eines Seldwylers. Keller 4, 13.
 
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seitenpforte, f., dimin. seitenpförtchen: seine gemahlin sei wohlbeladen zum seitenpförtchen hinausgeschlüpft. Musäus volksm. 1, 78 Hempel.
 
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seitenquell, m., s. oben unter schneeleib th. 9, sp. 1238.
 
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seitenrand, m. Campe.
 
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seitenrange, f. (franz. range), die reihe haare, die seitlich an die perücke angesezt werden. Jacobsson 4, 136b.
 
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seitenriemen, m.: man will sagen, dasz wann man einen solchen meerwolff mit einem seiten riemen (gürtel?) schluge, verlöre er seine wölffische gestalt. unw. doctor 671; die verwandlung in den wolf wird durch einen um den leib gebundnen riemen hervorgerufen. Grimm mythol.4 918.
 
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seitenringgieszbeckenmuskel, m. für musculus cricoarytaenoideus posticus bei Campe.
 
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seitenringschildknorpelbänder, pl. für ligamenta cricothyreoidea lateralia bei Campe.
 
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seitenrisz, m. eines schiffes, nach dem längsschnitt des schiffes angefertigte zeichnung. Jacobsson 7, 333b.

[Bd. 16, Sp. 397]



 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) seitenrohr, n. leichte büchse, die man über die schulter hängt und so an der seite trägt: birschror, feuerror, seitenror, stutzror. Stieler 1621.
 
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seitenrolle, f.: in der bau - kunst eine zierrath, da unten und oben schnecken, oder auch zapfen an die seiten der thüren und fenster unter dem karnies gemachet werden. Frisch 2, 262a; prothyrides, seitenrollen, zu beiden seiten einer thür angebrachte kragsteine, die ein gesims über der thür tragen, an den seiten einem lat. S gleichen, dessen enden sich in schnecken winden, und wie bogenrollen aussehen. Eggers kriegslex. 2, 494b, vgl. Jacobsson 4, 136b; seitenrollen auf den seitenlehnen eines sorgenstuhles.