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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
seitenbrett bis seitener (Bd. 16, Sp. 393 bis 394)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) seitenbrett, n.: seiten - brett, tavola laterale. Kramer deutsch-it. dict. (1702) 2, 762a; seiten-bret an den schlaf-betten. Frisch 2, 262a; seitenbretter eines schranks. Jacobsson 4, 135b; sidel-, sielbreder einer schubkarre. brem. wb. 4, 784; nur beileibe nicht auf das seitenbrett (in einem schachte) treten. H. Heine 3, 29 Elster.
 
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seitenbuhle, m.: Lysander, vor diesem Cardenio seitenbuhl. A. Gryphius 1, 191 (1698); seitenbuhler: die zween seitenbuhler der schönen Nisa. Harsdörfer lust- u. lehrreiche gesch. 1, 58 (1653).
 
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seitendach, n., z. b. von den zu beiden seiten befindlichen theilen eines vierhangigen daches. Campe.
 
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seitendamm, m., neben dem hauptdamm eines deiches angelegter schutzdamm. Jacobsson 4, 135b. s. seitendeich.
 
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seitendeckung, f. im militärischen sinne: auf seitendeckung bedacht sein, gegen angriffe sich vorsehen, die von der seite kommen; im besondern heiszt die seitlich einer gröszeren kolonne marschierende abtheilung seitendeckung.
 
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seitendegen, m.: seitendeglein, gladiolus brevior, honorarius. Stieler 270.
 
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seitendeich, m., nd. sideldiek, seitenflügeldeich; er wird von einem neuen hauptdeiche nach einem andern zurückgezogen. quelle bei Schiller - Lübben 4, 205a; in anderem sinne siddeldiek brem. wb. 1, 207.
 
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seitendrempel, m., so hieszen die hölzer oder kurzen plankenstücke, die in den stückpforten der kriegsschiffe an den seiten eingesetzt wurden, im gegensatz zu den ober- oder unterdrempeln. Bobrik naut. wb. 243; in ähnlicher anwendung oben theil 2, sp. 1400.
 
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seitenecke, f.: zeigt nun eine einfache (krystall-)form verschiedene kanten und ecken, so unterscheidet man, von einer bestimmten stellung dieser formen ausgehend, end- und

[Bd. 16, Sp. 394]


seiten-kanten, so wie end- und seiten-ecken, und nennt die ecken, die am oberen und unteren ende liegen, end-ecken, die übrigen seiten - ecken; die kanten, welche in den endecken zusammenlaufen, end-kanten, die übrigen seiten-kanten. Oken 1, 36.
 
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seiteneinödhof, m.: so ewenfals von den seitenainödhöfen (abseits-, nicht an der landstrasze gelegenen einzelhöfen) verstanden wirdt. tirol. weisth. 2, 363, 18.
 
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seitener, bei Stieler 2002 in den bildungen disseitener, meas partes suscipiens, gegenseitener, sectam adversam sequens. vgl. seite II, 9.