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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
schwahl bis schwal (Bd. 15, Sp. 2181 bis 2182)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) schwahl, s. DWB schwal.
 
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schwählemer, m. zigeuner (gaunersprache) Avé-Lallemant d. gaunerth. 4, 606; s. DWB schwelemer.
 
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schwai, f. heerde (mhd. sweige, sweie): schway der süw. Steinhöwel Äsop 195 Österley.
 
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schwaibeln, verb. lügen (Österr.) Campe nach Klein prov.-wb. 2, 147, mhd. sweibeln, schwanken, taumeln.
 
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schwaiben, verb.: luo is 'schwaiben, abwischen, petzalen'. Aventinus 1, 429, 19 Lexer, mhd. sweiben.
 
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schwaien, schwajen, verb., s. schweien.
 
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schwaige, f., s. schweige.
 
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schwaken-, schwajenhalse, f. stopper des ankertaus, mit einem schildknopf und bindseil versehen. Bobrik naut. wb. 617a.
 
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schwal, schwaal, m. fischname; leucisci, seu mugilis fluviatilis species prima, ein schwaal, furn, rettel, rotaug, rotäuglin. die schwaalen sind bey uns (in der Schweiz) bekandte fisch .. allein zu merken ist, dʒ sie bey etlichen orthen nach dem alter und jaren, andere und andere namen bekommen: als nemlich zu Lindaw am Bodensee nennen sie solche im ersten jahre fornfisch, im andern ein gnit, im dritten ein furn. etliche nennen sie im ersten jar, blieck, oder rotäuglin: im andern jar, fürling: demnach furn oder schwaal. Gesner-Forer fischb. (1598) 161a; vgl. Gesner de piscibus 180. 103; von fürnen, bliecken, oder schwalen. ein blieck ist ein junger fürn, .. so sie jährig seynd, werdens fürnling, und im dritten fürn, und am Zürichsee schwalen genennt. Mangolt fischb. 148; gardo vel gardus piscis ab Helvetiis nominatur ein schwaal, ab Argentinensibus ein retel und rotaug. Faber epitom. quat. libr. Gesneri 38; schwal, oder schwaal, ein fisch, brasme de mer Hulsius dict. (1616) 291b; schwal, leuciscus, mugilis fluviatilis voc. von 1618 bei Schmeller 2, 629; der schwal, kühling oder keuling (cyprinus idus) gardon. Oken 6, 302; in folge der verwechslungen des cyprinus erythrophthalmus und cyprinus rutilus haben Hartmann, Nenning und Schinz das zurechtfinden in der synonymie dieser beiden fische auszerordentlich erschwert, obgleich am Bodensee und am Zürichersee diese beiden fische als rotten oder rottelen (scard. erythrophth.) und als furn oder schwal (leucisc. rutilus) deutlich unterschieden werden. Siebold 181, not. 2.

[Bd. 15, Sp. 2182]



 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) schwal, schwahl,schwall (zu schwelen?) wird in Innerösterreich jene frischschlacke genannt, die im herde erstarrt, also nur in festem zustande aus demselben erhalten werden kann. schwal oder schwalboden bezeichnet ferner in Steiermark und Österreich ein aus besonders reichen grauschlacken eingeschmolzener boden in der feuergrube, auf dem das einschmelzen und frischen des roheisens dann schnell und gut bewerkstelligt wird (die schwahlarbeit). Scheuchenstuel 220.
 
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schwal, s. auch schwall.

 

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11) rebe
 ... ranken anderer pflanzen: es war ein tann erwachsen hoch, dabei ein körbs sich auch auf
 ... bekleidt also den ganzen baum, das man die tann kundt sehen kaum, mit vielen reben umbefangen,
 
12) riesenheer
 ... im schlaf streckt schwarz und wüst der weite tann, ein riesenheer in zaubermacht für tausend
 
13) rötlich
 ... horch, von den dünen, horch, aus dem tann wogen die kühnen Sachsen heran:
 
14) schlagen
 ... Steinbach 2, 427 ; da eilten in die von Tann .. nach; da slugen sich die unsern mit in.
 
15) schneiten
 ... auch klein hacken oder hauen, graszach oder dächsen schnaiten, tann - oder fichtenäste zur streu klein hacken Schm. 2
 
16) schurke
 ... : schurke, heiszt nach Meiszners zeugnüsz in Silesia loquente, tann - äpfel, tann - zapfen, squamata nucamenta
 ... Meiszners zeugnüsz in Silesia loquente, tann - äpfel, tann - zapfen, squamata nucamenta abietum Frisch
 
17) spulen
 ... von einem gleichmäszigen schnurrenden tone der vögel: eine gesellschaft wandernder tann - , kohl - , hauben - und blaumeisen, denen
 ... denen sich ein halbes dutzend goldhähnchen angeschlossen, streicht durch den tann, ... häkelt sich kollernd, spulend, »zit - zit« rufend an
 
18) stöhnen
 ... ; und fuhr im winter der sturm rasend durch den tann und stöhnten unter seinem drucke die föhren, so war es
 
19) strobel
 ... 1014 c ; die zirbelnusz, auch wohl jeder tann - und fichtenzapfen Adelung 4 (1780)
 
20) strolchen
 ... ich ( der weihnachtsmann ) so strolcht' durch den dichten tann, da riefs mich mit heller stimme an
 
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