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Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm Bibliographische AngabenLogo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg · Logo bbaw adwg dfg
 
schüsselbank bis schüsselfarren (Bd. 15, Sp. 2074)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) schüsselbank, f., ostfries. schöttelbank, ein dem anricht ähnliches küchengerät zum aufstellen von schüsseln. ten Doornkaat Koolman 3, 140a.
 
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schüsselblatt, n. an der wage, lanx Dief.-Wülcker 847a.
 
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schüsselblech, n. weiszblech Karmarsch-Heeren3 8, 50.
 
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schüsselbletz, m. bletz (vgl. theil 2, 109), lappen zum reinigen der schüsseln (s. auch schüsselfleck):

du stost do wie ein kuchemätz,
dir fgt nun wol ein schüsselblätz.
P. Gengenbach gouchmat 737.


 
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schüsselbrett, n. gestell mit einer daran befestigten leiste, hinter welche die gereinigten schüsseln gestellt werden; oberer aufsatz eines küchenschrankes. Jacobsson 4, 67a.
 
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schüsselbrot, n., mhd. schüʒʒelbrôt, ein backwerk Lexer mhd. handwb. 2, 839; mnd. schottelbrôt, als schüssel oder teller gebraucht oder auch als serviette, um die fettigen hände abzureiben. Schiller-Lübben 4, 127b.
 
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schüsselchen, n. kleine schüssel, patella, scutella Frisch 2, 236a; das schüsslichen, patella, catinulus Steinbach 2, 525; als spiel, von flachen steinen, die man über einen wasserspiegel hinschieszen läszt: Misnenses vocant, das schüsselgen geschoben. Corvinus fons lat. (1660) 675a; schötelche unterschale Müller-Weitz Aachner mundart 222; als masz: schüsselchen, 6 löffel voll, anderthalb-becherlein. Comenius sprachenthür übers. von Docemius (1657) 763. schüsselchen heiszt auch eine art frucht bei verschiedenen flechten, tellerförmig flach, mit einem erhabenen und niedergedrücktem rand. Nemnich.
 
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schüsselein, n. catillus Corvinus 131a. Stieler 1945; das schüssele, scutella, catillum Maaler 362d. schüsselein auch das obertheil der mühle Corvinus a. a. o. (vergl. DWB schüssel 3); schüsseli in Graubünden, primula elatior officinalis. Pritzel-Jessen 308b.
 
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schüsseleinspfennig, m. nummuli concavi, hohl geschlagene pfennige Frisch 2, 236b. vgl. schüsselpfennig.
 
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schüsseler, schüssler, m. 1) einer der schüsseln macht Frisch 2, 236a. 2) einer, der viel schüsselt, viel iszt, polyphagus, patinarius Stieler 1945.
 
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schüsselfarren, m. woodsia, eine farrenart Oken 3, 334.

 

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11) rebe
 ... ranken anderer pflanzen: es war ein tann erwachsen hoch, dabei ein körbs sich auch auf
 ... bekleidt also den ganzen baum, das man die tann kundt sehen kaum, mit vielen reben umbefangen,
 
12) riesenheer
 ... im schlaf streckt schwarz und wüst der weite tann, ein riesenheer in zaubermacht für tausend
 
13) rötlich
 ... horch, von den dünen, horch, aus dem tann wogen die kühnen Sachsen heran:
 
14) schlagen
 ... Steinbach 2, 427 ; da eilten in die von Tann .. nach; da slugen sich die unsern mit in.
 
15) schneiten
 ... auch klein hacken oder hauen, graszach oder dächsen schnaiten, tann - oder fichtenäste zur streu klein hacken Schm. 2
 
16) schurke
 ... : schurke, heiszt nach Meiszners zeugnüsz in Silesia loquente, tann - äpfel, tann - zapfen, squamata nucamenta
 ... Meiszners zeugnüsz in Silesia loquente, tann - äpfel, tann - zapfen, squamata nucamenta abietum Frisch
 
17) spulen
 ... von einem gleichmäszigen schnurrenden tone der vögel: eine gesellschaft wandernder tann - , kohl - , hauben - und blaumeisen, denen
 ... denen sich ein halbes dutzend goldhähnchen angeschlossen, streicht durch den tann, ... häkelt sich kollernd, spulend, »zit - zit« rufend an
 
18) stöhnen
 ... ; und fuhr im winter der sturm rasend durch den tann und stöhnten unter seinem drucke die föhren, so war es
 
19) strobel
 ... 1014 c ; die zirbelnusz, auch wohl jeder tann - und fichtenzapfen Adelung 4 (1780)
 
20) strolchen
 ... ich ( der weihnachtsmann ) so strolcht' durch den dichten tann, da riefs mich mit heller stimme an
 
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