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segenhaft bis segensbote (Bd. 16, Sp. 110 bis 111)
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Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) segenhaft, adj. et segendlich, benedictus, fortunatus, felix, dives, abundans, beatus. Stieler 1670: segenhafte hand, manus fortunata. ebenda; jeder begehret segenhaft zuseyn, unusquisque quam beatissimus esse vult. ebenda; segenhafte ehe, conjugium foecundum. ebenda;

gesanck hat mich gevachten an
so gar in kluegen sinnen,
ist mir gelegen innen
das ich gesanges pfläg.
do war ich kunst(-) und segenhafft. quelle des 15. jh. Germania 5, 217, 1.

in der form segehaft: das wir hie werden segehaft. quelle bei Scherz-Oberlin 1469.
 
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segenkorn, n., nach Frisch 2, 255c in einigen dörfern im magdeburgischen eine abgabe an korn, die die bauern dem pfarrer und der schule leisten, ursprünglich als entgelt für die segnung der äcker im frühjahr.
 
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segenlos, adj.:

sehr miszfällt mir diesz geheime,
dieser ehe seegenloser bund.
Schiller braut von Mess. 954.


 
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segenreich, adj., s. segensreich.
 
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segensähre, f.:

das schwarz (der ehestandshaube) zu mildern hab' ich mit bedacht
umhergewirkt diesen goldnen streifen,
wie sternenschein in dunkler erdennacht,
wie segensähren die zu garben reifen.
Rückert ges. ged. 2, 242.


 
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segensast, m.:

kaum noch hält der morsche stamm (des geschlechts der Borotin)
noch ein schlag, so fällt auch dieser,
und im staube liegt die eiche,
die die reichen segensäste
weit gebreitet rings umher.
Grillparzer (1887) 3, 9.


 
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segensbach, m., daneben segenbach:

unterdessen geht und fleuszt
gottes reicher segenbach,
speiszt die leiber, tränkt den geist,
stärkt des hauses grund und dach.
P. Gerhardt 366, 86 Gödeke;

jedwede stund', und jegliche minute
war mir ein seegens-bach, der mich mit anmuth tränckte.
Brockes 2 (1739), 463.


 
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segensberg, m.:

dort kan man in fast nicht zu zählnden schocken
der gelben aufgethürmten hocken,
von gersten, weizen und von rocken,
die langen zierlichen alleen,
von güldnen segens-bergen sehen.
Brockes 7 (1746), 251.


 
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segensblick, m.:

wir gehn auf gutes glück und wissen nicht wohin,
doch du (gott) bist überall und wirst den frommen sinn,
der unsre neigung paart, mit reichen seegens-blicken
auch durch gefahr und sturm in rechten hafen rücken.
Günther 700;

man hofft ihn selbst (den erzherzog),
ob freilich nur im durchzug vor der hand,
dem künft'gen unterthan den künft'gen herrn
mit mildem segensblick vorerst zu zeigen.
Grillparzer (1887) 8, 91.

[Bd. 16, Sp. 111]



 
Artikelverweis Artikel als PDF ausgeben (Test-Version) segensborn, m. (vgl. segensbronnen):

du (gott) hast auf unsern gassen
in eines jeden hausz, o ew'ger seegens-born!
dich, voller gnad und huld, nicht unbezeugt gelassen.
Brockes 3 (1739), 625;

aber nie versiegt die sonne,
gottes goldner segensborn.
Bürger 122b.


 
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segensbote, m.:

habe dank, du güt'ges wesen,
segensbote, habe dank!
Grillparzer (1887) 3, 124.

 

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11) rebe
 ... ranken anderer pflanzen: es war ein tann erwachsen hoch, dabei ein körbs sich auch auf
 ... bekleidt also den ganzen baum, das man die tann kundt sehen kaum, mit vielen reben umbefangen,
 
12) riesenheer
 ... im schlaf streckt schwarz und wüst der weite tann, ein riesenheer in zaubermacht für tausend
 
13) rötlich
 ... horch, von den dünen, horch, aus dem tann wogen die kühnen Sachsen heran:
 
14) schlagen
 ... Steinbach 2, 427 ; da eilten in die von Tann .. nach; da slugen sich die unsern mit in.
 
15) schneiten
 ... auch klein hacken oder hauen, graszach oder dächsen schnaiten, tann - oder fichtenäste zur streu klein hacken Schm. 2
 
16) schurke
 ... : schurke, heiszt nach Meiszners zeugnüsz in Silesia loquente, tann - äpfel, tann - zapfen, squamata nucamenta
 ... Meiszners zeugnüsz in Silesia loquente, tann - äpfel, tann - zapfen, squamata nucamenta abietum Frisch
 
17) spulen
 ... von einem gleichmäszigen schnurrenden tone der vögel: eine gesellschaft wandernder tann - , kohl - , hauben - und blaumeisen, denen
 ... denen sich ein halbes dutzend goldhähnchen angeschlossen, streicht durch den tann, ... häkelt sich kollernd, spulend, »zit - zit« rufend an
 
18) stöhnen
 ... ; und fuhr im winter der sturm rasend durch den tann und stöhnten unter seinem drucke die föhren, so war es
 
19) strobel
 ... 1014 c ; die zirbelnusz, auch wohl jeder tann - und fichtenzapfen Adelung 4 (1780)
 
20) strolchen
 ... ich ( der weihnachtsmann ) so strolcht' durch den dichten tann, da riefs mich mit heller stimme an
 
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